Die Blechpizza mit getrocknetem Sauerteig ist voller Luftblasen, innen ganz weich und außen knusprig. Bei hoher Hydration und langer Gehzeit ist sie sehr bekömmlich und leicht. Blechpizza oder generell Pizzen mit getrocknetem Sauerteig bei hoher Hydration sind nicht so kompliziert, wie man denkt – man muss sich nur organisieren und den Teig am Abend vor dem gewünschten Essen ansetzen, damit er genug Zeit hat, gut zu gehen. So bekommt ihr eine hervorragende und sehr verträgliche Pizza durch die lange Reifezeit im Kühlschrank. Ich verspreche euch: wenn ihr einmal Pizza mit langer Gehzeit probiert habt, egal ob mit getrocknetem Sauerteig oder frischer Hefe, wollt ihr kaum noch etwas anderes backen als die Pizza mit langer Gehzeit.
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Vorbereitungszeit: 15 Minuten
- Kochzeit: 20 Minuten
- Portionen: 2 Bleche 30 x 40
- Küche: Italienisch
Zutaten für Blechpizza mit getrocknetem Sauerteig
- 800 g Manitoba-Mehl
- 500 ml Wasser
- 50 g Sauerteig (getrocknet)
- 10 g Salz
- 50 ml Olivenöl extra vergine
Zubereitung Blechpizza mit getrocknetem Sauerteig
Um die Blechpizza mit getrocknetem Sauerteig vorzubereiten, müsst ihr zuerst die Biga oder den Vorteig ansetzen: Gebt in eine Schüssel 50 g Mehl, den getrockneten Sauerteig und etwa 100 ml Wasser hinzu.
Verrührt alles sehr gut mit einer Gabel – ihr erhaltet einen sehr weichen, klumpenfreien Teig. Deckt ihn mit Frischhaltefolie ab und lasst ihn mindestens 30–40 Minuten ruhen.
Nach der Ruhezeit gebt den aufgegangenen Vorteig in die Schüssel der Küchenmaschine oder in den Mixer, fügt das restliche Mehl hinzu und beginnt zu kneten, wobei ihr nach und nach das Wasser zugebt.
Zum Schluss gebt das Öl und das Salz dazu und knetet weitere mindestens 6 Minuten. Der Teig wird ziemlich weich sein und dazu neigen, am Knethaken der Maschine kleben zu bleiben – das ist völlig in Ordnung.
Gebt den Teig dann in eine große, saubere Schüssel, deckt ihn mit Frischhaltefolie ab und stellt ihn zum Gehen bzw. Reifen für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank; 18 Stunden sind auch bestens.
Nach der Gehzeit im Kühlschrank nehmt ihr euren Teig, der nun voller Blasen ist, stürzt ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und teilt ihn in zwei Teile, wenn ihr zwei große Bleche machen wollt, oder in drei für kleinere Pizzen.
Formt runde Teiglinge, indem ihr den Teig zwischen den Händen dreht, legt sie auf Backpapier auf ein Backblech, deckt sie mit einem trockenen Tuch ab und lasst sie mindestens 6 Stunden weitergehen.
Fettet dann die Backbleche großzügig ein, setzt jede aufgegangene Teigkugel in ein Blech und zieht sie mit den Fingerkuppen von der Mitte nach außen, sodass die Ränder bis zum Rand des Blechs reichen.
Stellt die Bleche zum erneuten Gehen für 1–2 Stunden in den ausgeschalteten Ofen. Bestreicht jede Blechpizza mit Tomatensauce.
Backt die Pizzen in einem vorgeheizten Ofen bei 250°C für 15–20 Minuten. Belegt die Blechpizza nach Belieben, von der einfachen Margherita bis zu Gemüse oder Aufschnitt. Gebt auch die Mozzarella in kleinen Stücken dazu und beträufelt die fertige Pizza nach dem Backen mit gutem Olivenöl extra vergine.
GUTEN APPETIT
Tipps für die Blechpizza mit getrocknetem Sauerteig
Die Blechpizza mit getrocknetem Sauerteig soll für die Hälfte der Backzeit mit Tomatensauce gebacken werden; dann nehmt ihr sie kurz aus dem Ofen, belegt sie nach Wunsch und gebt sie zurück in den Ofen.
Mit diesem Teig könnt ihr auch eine sehr gute Focaccia machen: Lasst die Tomate weg und bestreicht die Oberfläche vor dem Backen reichlich mit Olivenöl extra vergine.
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