Calzagatti – das originale Rezept der Nonna aus Modena

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Die Calzagatti – das originale Rezept der Nonna aus Modena sind ein sehr altes Rezept aus Modena und Umgebung, ein perfekter Snack für den Herbst und Winter, der wunderbar zwei Gerichte der bäuerlichen Tradition verbindet.

Tatsächlich stillte die Polenta jahrelang den Hunger der Armen, und die Bohnen ersetzten das Fleisch, sodass etwas Einzigartiges entstand: die Calzagatti. Ihre Ursprünge gehen weit zurück und es gibt viele Legenden darüber.

Eines ist jedoch sicher: die Calzagatti – das Rezept der Nonna aus Modena – sind köstlich, Rechtecke aus Polenta und Bohnen, außen knusprig und innen weich, die man mindestens einmal probiert haben sollte.

Wenn ihr Polenta genauso mögt wie wir, findet ihr unten noch weitere Ideen, wie man sie immer wieder anders und lecker zubereiten kann – und wie immer gehen wir gleich nach dem Foto zur Zubereitung der Calzagatti nach dem Rezept der Nonna!

Calzagatti das originale Rezept der Großmutter aus Modena
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Sehr preiswert
  • Ruhezeit: 1 Stunde
  • Vorbereitungszeit: 1 Stunde
  • Kochzeit: 1 Stunde
  • Portionen: 6
  • Kochmethoden: Herd
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Herbst, Winter

Zutaten für Calzagatti – das originale Rezept der Nonna aus Modena

  • 300 g getrocknete Borlotti-Bohnen (wenn frisch 150 g)
  • 350 g geschälte Tomaten (oder Tomatenpassata)
  • 70 g Bauchspeck (Pancetta)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Prise Salz
  • 400 g Maisgrieß (Polenta)
  • 2 l Wasser
  • 50 g Butter

Zubereitung Calzagatti – das originale Rezept der Nonna aus Modena

  • Wenn ihr die getrockneten Bohnen verwendet, legt sie am Abend zuvor in Wasser ein.

    Am nächsten Morgen gießt ihr sie ab und lasst sie in 2 Litern bereits kochendem Wasser OHNE Salz kochen.

  • Sobald die Bohnen gar sind, gießt ihr sie ab und behaltet das Kochwasser, das ihr zum Polentekochen braucht.

  • Hackt die Zwiebel zusammen mit dem Bauchspeck und lasst beides in der geschmolzenen Butter in einem Topf anbraten, der groß genug für die Bohnen ist.

    Wenn der Bauchspeck Farbe angenommen hat, gebt die geschälten Tomaten dazu und zerdrückt sie mit der Rückseite eines Holzlöffels, dann lasst alles ca. 15 Minuten köcheln.

  • Gebt die zuvor gekochten Bohnen hinzu, salzt nur wenig (der Bauchspeck ist von sich aus sehr würzig), rührt gut um und lasst die Sauce bei schwacher Hitze 20 Minuten ziehen.

  • Während die Bohnen in der Sauce köcheln, bringt das Bohnenkochwasser erneut zum Kochen.

    Gebt bei Bedarf zusätzliches Wasser dazu; denkt daran, dass ihr für 400 g Maisgrieß mindestens 2 Liter Wasser braucht.

  • Sobald es kocht, streut ihr den Maisgrieß langsam hinein und rührt die Polenta mit einem Holzlöffel, damit sie nicht ansetzt.

  • Wenn die Polenta anfängt anzudicken (das dauert mindestens 30 Minuten), gebt die fertige Sauce mit den Bohnen dazu.

  • Verrührt alles gut, probiert und schmeckt bei Bedarf noch einmal mit Salz ab.

  • Wenn die Polenta gut durch ist und eine dicke Konsistenz hat, kippt sie in eine Backform und formt damit ein Rechteck von etwas mehr als 1 cm Dicke.

    Deckt es mit Frischhaltefolie ab und lasst es abkühlen.

  • Wenn alles kalt ist, schneidet ihr die Calzagatti in Rechtecke von 7 x 2 cm.

  • Erhitzt reichlich Fett zum Frittieren (früher verwendete man Schweineschmalz), wendet die Calzagatti leicht in Maisgrieß und frittiert sie portionsweise, dabei mit einer Schaumkelle wenden, sobald sie von einer Seite goldbraun sind.

  • Lasst sie von der anderen Seite ebenfalls goldbraun werden, dann gebt sie auf Küchenpapier, damit überschüssiges Fett abtropfen kann.

    Serviert sie sofort heiß.

  • Wartet kurz – bevor ihr geht, hier ist noch meine FACEBOOK-SEITE, wenn ihr täglich auf dem Laufenden bleiben wollt.

Wie man Calzagatti – das originale Rezept der Nonna aus Modena aufbewahrt

Ihr könnt sie im Kühlschrank bis zu 2 Tage in einem luftdichten Behälter aufbewahren und dann flach in einer Auflaufform im Ofen wieder aufwärmen.

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Autorenbild

Ana Amalia

Von der Vorspeise bis zum Dessert im Handumdrehen.

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