Wenn ihr ein Gericht sucht, das die Praktikabilität von Couscous mit dem charakteristischen Aroma saisonaler Gemüse verbindet, ist diese Zubereitung genau richtig: Couscous mit Spargel und Stängelkohl (Cime di rapa). Der leicht herbe Geschmack des Stängelkohls harmoniert wunderbar mit der Süße des Spargels und schafft einen ausgewogenen Kontrast, der jeden Bissen spannend macht.
Es ist ideal für ein leichtes, aber geschmackvolles Mittagessen und schmeckt sowohl warm als auch bei Raumtemperatur. Die Zubereitung ist einfach: Haltet euch an die Garzeiten des Gemüses, damit es knackig und farbfrisch bleibt, und lasst den Couscous das Aroma der Sauce aufnehmen.
Unten findet ihr wie immer noch weitere Couscous-Rezepte, und direkt unter dem Foto zeigen wir euch Schritt für Schritt, wie man den Couscous mit Spargel und Stängelkohl zubereitet 😉
Bis bald mit dem nächsten Rezept, Ana Amalia!
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Ruhezeit: 5 Minuten
- Vorbereitungszeit: 15 Minuten
- Kochzeit: 20 Minuten
- Portionen: 3 Personen
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Frühling, Sommer
Zutaten für Couscous mit Spargel und Stängelkohl
- 250 g gekochter Couscous
- 250 ml Gemüsebrühe
- 1 Tütchen Safran
- 1 Teelöffel Zitronenschale (Bio, gerieben)
- 1 Esslöffel natives Olivenöl extra
- 1 Prise Salz
- 250 g Stängelkohl (Cime di rapa)
- 6 Spargel
- 2 Esslöffel natives Olivenöl extra
- 2 Prisen Salz
- 1 Prise schwarzer Pfeffer
Zubereitung Couscous mit Spargel und Stängelkohl
1. Gemüse vorbereiten: Bevor ihr mit dem Kochen beginnt, nehmt euch ein paar Minuten Zeit, das Gemüse vorzubereiten:
. Stängelkohl: Entfernt die härtesten, faserigen Stängel und ggf. vergilbte Blätter. Behaltet die zarten Blätter und die Blütenknospen (die kleinen „friarielli“). Gut unter fließendem Wasser waschen und abtropfen lassen.
. Spargel: Wascht ihn ab und tupft ihn trocken. Entfernt das holzige Ende des Stiels, das hellere, indem ihr es mit den Händen abbrecht (der Spargel bricht von selbst an der richtigen Stelle).
Ist der verbleibende Stiel sehr dick, könnt ihr die Außenseite mit einem Sparschäler leicht schälen. In etwa 2 cm lange Stücke schneiden, die Spitzen aber ganz lassen für die dekorative Garnitur.
2. Das Gemüse anbraten: Nehmt eine große Pfanne, erhitzt etwas Öl und gebt den Stängelkohl hinein. Eine Prise Salz und einen Schöpflöffel Gemüsebrühe dazugeben, damit er leicht schmort und nicht anbrennt.
Mit einem Deckel abdecken und etwa 8 Minuten garen lassen. Nach dieser Zeit den Spargel zur Pfanne geben.
Bei Bedarf noch etwas Brühe hinzufügen. Weitere 8 Minuten garen, bis das Gemüse zart, aber noch glänzend ist. Am Ende mit Pfeffer abschmecken.
3. Couscous zubereiten: Während das Gemüse fertig wird, bringt die 250 ml Brühe zum Kochen und löst darin das Safranpäckchen auf.
Gebt den Couscous in eine große Schüssel und lockert ihn mit einem Esslöffel Öl sowie der frisch geriebenen Zitronenschale.
Gießt die kochende Brühe darüber, deckt sofort mit einem Teller oder Deckel ab und lasst alles etwa 5 Minuten ziehen. Sobald die Flüssigkeit aufgenommen ist, die Körner mit einer Gabel gut auflockern.
Nehmt die Hälfte des Gemüses aus der Pfanne (für die Dekoration) und gebt dann den gewürzten Couscous zur Pfanne mit dem Gemüse. Gut bei ausgeschalteter Hitze vermengen, damit sich die Aromen verbinden. Nach Belieben noch einen Schuss Öl roh dazugeben.
Der besondere Schliff: Tipps und Varianten
Um das Gericht noch vollwertiger zu machen oder an den Vorrat anzupassen, hier ein paar Ideen:
Knusprige Note: Für einen texturalen Kontrast könnt ihr am Ende geröstete Pinienkerne oder Mandelblättchen hinzufügen. Nüsse passen ausgezeichnet zur frischen Zitronennote.
Extra Eiweiß: Falls ihr das Gericht als vollwertige Hauptmahlzeit möchtet, könnt ihr vorgekochte Kichererbsen mit den Stängelkohl in der Pfanne anbraten oder kalte Feta-Würfel vor dem Servieren untermischen.
Getreide-Alternative: Dieselbe Gemüsebasis funktioniert auch gut, wenn ihr statt Couscous Quinoa oder Bulgur verwendet. Achtet dann nur auf die jeweiligen Garzeiten dieser Körner.
So aufbewahren: Couscous mit Spargel und Stängelkohl
Der Couscous mit Spargel und Stängelkohl ist auch am nächsten Tag noch sehr gut.
Im Kühlschrank: In einem luftdichten Behälter aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen verzehren.
Aufwärmen: Damit er nicht zu trocken wird, in der Pfanne mit einem Esslöffel Wasser oder Gemüsebrühe erhitzen oder die Mikrowelle verwenden und den Teller mit einem passenden Deckel abdecken.
Kaltserviert: Er eignet sich auch als kalter Salat – einfach mit etwas rohem Olivenöl beträufeln und noch etwas frisch geriebene Zitronenschale darübergeben, um die Aromen aufzufrischen.
Weitere Rezepte
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FAQ (Fragen und Antworten)
Kann ich gefrorenen Spargel verwenden?
Ja, das geht, wenn ihr keinen frischen Spargel findet. In diesem Fall könnt ihr ihn direkt gefroren in die Pfanne geben, ohne vorher auftauen zu müssen.
Der Couscous ist zu trocken oder zu sehr verklumpt – was kann ich tun?
Ist er zu trocken, gebt etwas rohes Olivenöl oder einen Esslöffel heiße Brühe dazu und lockert ihn gut mit einer Gabel (niemals mit einem Löffel, der die Körner zerdrückt). Ist er verklumpt, habt ihr wahrscheinlich zu viel Flüssigkeit verwendet: Achtet beim nächsten Mal auf das Verhältnis 1:1 zwischen Couscous und Brühe (Volumen).
Ich finde keinen Stängelkohl (cime di rapa). Womit kann ich ihn ersetzen?
Ihr könnt stattdessen Friarielli oder klein geschnittenen Brokkoli verwenden (auch die zarteren Blätter). Der Geschmack bleibt ähnlich und die leicht bittere Note balanciert die Süße des Spargels und das Aroma des Safrans gut aus.
Kann ich das Gericht im Voraus für ein Picknick oder fürs Büro vorbereiten?
Auf jeden Fall. Dieser Couscous eignet sich hervorragend, um ihn bei Raumtemperatur zu essen.

