Tartarsauce: das klassische Rezept – perfekt zu Fisch

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Wenn ihr denkt, Tartarsauce sei nur ein Aufstrich aus dem Supermarkt, lasst euch eines Besseren belehren: Nichts verwandelt ein einfaches Fischgericht oder ein Gemüse-Fritto so sehr wie eine klassische Tartarsauce: cremig, aromatisch und mit der leicht säuerlichen Note, die den Gaumen reinigt und zum nächsten Bissen einlädt.


Die Zubereitung ist denkbar einfach und dauert nur wenige Minuten. Sie ist die unangefochtene Königin der eleganten Aperitifs und das Geheimnis, um selbst einfache gedämpfte Fischfilets unvergesslich zu machen.

In diesem Rezept verrate ich euch, wie ihr das salzige Gleichgewicht der Kapern und die pikante Note der Cornichons perfekt austariert, um ein Ergebnis wie vom Profi zu erzielen. Habt ihr die frische Version erst einmal probiert, wollt ihr nie wieder zurück.

Weiter unten findet ihr wie immer weitere leckere Saucenideen für jeden besonderen Anlass und direkt unter dem Foto geht’s los mit der klassischen Tartarsauce 😉

Bis bald mit dem nächsten Rezept, Ana Amalia!

Tartarsauce Rezept
  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Sehr günstig
  • Ruhezeit: 30 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Portionen: 300 Gramm
  • Kochmethoden: Ohne Kochen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ganzjährig

Zutaten für die klassische Tartarsauce

  • 250 g Mayonnaise (auch hausgemacht)
  • 3 Essiggürkchen
  • 1 Esslöffel Kapern (in Salz) (gut entsalzen)
  • 1 Esslöffel gehackte Petersilie
  • 1 hartgekochtes Ei (optional)
  • 1 Teelöffel Zitronensaft
  • 2 Prisen schwarzer Pfeffer

Schritte

  • 1. Hackt die Zutaten: Beginnt damit, die Kapern unter fließendem Wasser gut abzuspülen, um überschüssiges Salz zu entfernen, und tupft sie trocken.

    Nehmt die Essiggürkchen und die Kapern und hackt sie mit dem Messer sehr fein.

  • 2. Wenn ihr eine rustikalere Sauce mögt, könnt ihr die Stücke etwas gröber lassen, ansonsten hackt sie so fein, dass fast eine Creme entsteht.

  • 3. Das hartgekochte Ei (die cremige Note): Wenn ihr es verwendet, zerdrückt das hartgekochte Ei mit einer Gabel, bis es in ganz kleine Brösel zerfällt, oder hackt es zusammen mit den Kapern.

  • 4. Vermengen und rühren: Gebt in eine Schüssel die Mayonnaise und fügt die gehackte Mischung aus Essiggürkchen, Kapern und Ei hinzu. Gebt die frisch gehackte Petersilie, den Pfeffer und den Zitronensaft dazu.

    Rührt alles gut mit einem Löffel, bis sich die Zutaten gleichmäßig verbunden haben.

  • 5. Kühlen lassen: Deckt die Schüssel mit Frischhaltefolie ab und lasst die Tartarsauce mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen, bevor ihr sie serviert.

    Dieser Schritt ist wichtig, weil so die Aromen von Kapern und Essiggürkchen in die Mayonnaise einziehen.

Aufbewahrung und Tipps für die klassische Tartarsauce

Im Kühlschrank: Die Tartarsauce hält sich 2–3 Tage in einem luftdichten Glasbehälter.

Für ein noch intensiveres Aroma könnt ihr dem Hack auch einige Schnittlauchröllchen oder etwas frisch geriebene Zitronenschale hinzufügen.

Das Ruhen ist das Geheimnis: Serviert die Sauce nicht sofort! Lasst sie 30–60 Minuten im Kühlschrank ziehen: so geben Kapern und Essiggürkchen ihre Aromen an die Mayonnaise ab.

Vorsicht mit Salz: Kapern und Essiggürkchen sind bereits recht salzig. Ich empfehle, kein zusätzliches Salz zuzugeben, höchstens frisch gemahlenen Pfeffer.

Hausgemachte Mayonnaise: Wenn ihr das Optimum wollt, bereitet die Basis-Mayonnaise selbst zu (auch nur mit Eiweiß). Der Geschmack eurer Tartarsauce wird unschlagbar!

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FAQ (Fragen und Antworten)

  • Kann ich den Mixer verwenden, um Zeit zu sparen?

    Wir raten vom elektrischen Mixer ab. Wenn ihr die Zutaten mit dem Messer hackt, bleiben die kleinen knackigen Stückchen erhalten, die die Tartarsauce so angenehm machen. Im Mixer würde sie zu einer grünen Creme werden und ihre typische rustikale Textur verlieren.

  • Ist Tartarsauce dasselbe wie Remoulade?

    Sie sind ähnlich, aber nicht identisch! Die französische Remoulade enthält oft Senf und Sardellen und ist dadurch würziger und intensiver, während die Tartarsauce feiner und frischer wirkt.

  • Womit kann ich Petersilie ersetzen, wenn ich keine habe?

    Die beste Alternative ist Schnittlauch, der hervorragend zu Fisch passt. Auch Dill ist eine gute Wahl, besonders wenn ihr die Sauce zu Lachs oder Kabeljau serviert.

  • Kann man eine leichtere Variante machen?

    Natürlich! Ihr könnt die Hälfte der Mayonnaise durch griechischen Joghurt oder saure Sahne ersetzen. Dann wird die Sauce flüssiger und kalorienärmer – ideal, wenn ihr es leichter möchtet.

Autorenbild

Ana Amalia

Von der Vorspeise bis zum Dessert im Handumdrehen.

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