Ich habe diesen Apfelblütenkuchen in einer „Mini“-Version gemacht, mit halber Teigmenge, genau richtig für eine kleine Torte für zwei oder drei Personen… aber keine Sorge: weiter unten findest du die vollständigen Mengen, damit du ihn jederzeit auch in groß backen kannst!
Ich habe die Apfelscheiben mit der Mandoline sehr dünn geschnitten und sofort in Zitronensaft gelegt, so bleiben sie schön hell und laufen beim Anordnen nicht an.
Das Ergebnis ist ein sehr fluffiger, herrlich duftender Kuchen mit tollem Optik-Effekt – ideal fürs edle Frühstück oder um Gäste mit wenig Aufwand zu überraschen. Probier ihn gleich aus und sag mir, wie er dir gelungen ist!
Wenn du ihn noch verführerischer machen willst und als Dessert servieren magst, passt dazu eine zarte Crème Anglaise: der Kontrast zwischen dem fluffigen Kuchen und der samtigen Creme ist wirklich unwiderstehlich.
📸 [Hier findest du mein Foto
und das Rezept der Crème Anglaise ]
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- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Preiswert
- Ruhezeit: 1 Stunde
- Vorbereitungszeit: 20 Minuten
- Kochzeit: 45 Minuten
- Portionen: 8 Personen
- Kochmethoden: Backofen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten
DOPPELTE MENGE IM VERGLEICH ZUM FOTO, BACKFORM 20/22 CM
- 3 Äpfel (sehr dünn geschnitten)
- 200 g Weizenmehl Type 00
- 200 g Ricotta
- 50 g Pflanzenöl (ich verwende meist Maisöl, aber die Wahl bleibt dir überlassen)
- 2 Eier
- 140 g Zucker
- 1 Päckchen Backpulver für Kuchen
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- 1 Zitrone (nur abgeriebene Schale)
- nach Belieben Puderzucker
Werkzeuge
Backform 20/22 cm
- Stampi
- Fruste a mano
- Ciotole
- Grattugie per limoni
- Mandoline
Ein superleckeres, fluffiges und schnelles Rezept
Zuerst wasche ich die Äpfel und schneide sie mit der Mandoline in sehr dünne Scheiben. Ich lege sie in eine Schüssel und beträufle sie mit Zitronensaft, damit sie nicht braun werden.
In einer Schüssel gebe ich den Zucker zu den Eiern und rühre alles kurz mit dem Handbesen.
Dann füge ich Vanilleextrakt, die abgeriebene Zitronenschale, Ricotta, Mehl und das Pflanzenöl hinzu.
Ich mische alles sehr schnell und rühre zuletzt das Backpulver unter, bis ein homogener Teig entsteht.
Mit einem Sprühöl oder etwas Fett bestriche ich die Springform und fülle den Teig ein.
Jetzt nehme ich 2–3 Apfelscheiben gleichzeitig und drücke sie leicht in den Teig, dabei lege ich sie spiralförmig wie eine Blüte an.
(Hinweis: Ich habe für jedes ‚Blütenblatt‘ mehrere sehr dünne Scheiben verwendet, weil sie mit der Mandoline so hauchdünn sind – so entsteht eine schöne, nicht zu dünne Blüte und kein Durcheinander!)
Nun nur noch im Backofen (Ober-/Unterhitze) bei 175°C ca. 40–45 Minuten backen – je nach Herd kann die Zeit variieren.
Nach dem Backen den Apfelblütenkuchen auskühlen lassen und mit etwas Puderzucker bestäuben, damit er noch einladender aussieht!
Guten Appetit und viel Spaß beim Backen! Annalisa
P.S. Kaum war der Kuchen aus dem Ofen, wollte ich ihn ganz lassen, um Fotos zu machen… aber kein Glück: Andrea kam wie ein Falke und schnitt sich ein noch lauwarmes Stück ab – und versuchte sogar, die Apfelblätter zu „ergattern“! Ich kam nicht mal dazu zu sagen „warte, ich muss die Fotos beenden!“. Schau dir aber das Innenleben an: fluffig, saftig und duftend, mit dieser Apfelblüte, die ihn unwiderstehlich macht. Ein einfacher Kuchen, der, glaub mir, im Nu weg ist.
QUELLE: Rezept von Nicoletta Parisi, gelesen auf Facebook
Der Apfelblütenkuchen bleibt 2–3 Tage bei Raumtemperatur gut erhalten, am besten unter einer Kuchenhaube oder gut abgedeckt. Bei großer Hitze lieber im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren auf Zimmertemperatur bringen: dann wird er wieder schön weich!

