BISCOTTI CIOCCOLATO E SALE

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Rezept: Schoko-Salz-Kekse – schnelle und köstliche Mürbchen mit Fleur de Sel

Schoko-Salz-Kekse (Schokoladen-Sablée)

Schoko-Salz-Kekse: die unerwartete Sünde

Seien wir ehrlich: Das Problem, wenn wir abends etwas zum Knabbern suchen, vielleicht vor unserer Lieblingsserie, ist oft, dass wir zu süße Sachen in der Hand haben, die einem schon nach dem zweiten Bissen verleiden.

Man sucht dieses gewisse Etwas, das befriedigt, ohne zu langweilen – etwas Leckeres, aber mit Charakter. Nun, ich habe die endgültige Lösung gefunden und glaubt mir, es war eine Offenbarung: Schoko-Salz-Kekse.

Wenn ihr denkt, Salz in Desserts sei ein Fehler, macht euch bereit, eure Meinung zu ändern: Es ist die geheime Zutat, die die Schokolade hervorhebt und unvergesslich macht.

Die Inspiration kam von den Leuten von „Fuga di Sapori“, einem wunderbaren sozialen Projekt, das im Gefängnis von Cuneo arbeitet.

Ich habe ihre Mürbchen probiert und war verblüfft von der Kombination aus der Bitterkeit der Zartbitterschokolade und der salzigen Note, die plötzlich auftaucht.

Es handelt sich um Sablée, inspiriert vom berühmten Rezept von Ernst Knam: Mürbchen, die nicht auf der Zunge zergehen, sondern knuspern und kleine Schokoladenstücke sowie Salzkrümel freigeben.

Die Zubereitung ist verblüffend einfach, man braucht nicht mal eine Küchenmaschine, wenn man keine hat, und das Kaltstellen im Kühlschrank ist der wahre Trick, um perfekte Scheiben zu erhalten, die ihre Form behalten. Probiert sie aus und sie werden euer neues abendliches Laster (oder ein originelles Geschenk, mit dem ihr Eindruck schindet!).

  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 1 Stunde
  • Vorbereitungszeit: 15 Minuten
  • Kochzeit: 10 Minuten
  • Portionen: 8
  • Kochmethoden: Backofen
  • Küche: Italienisch

ZUTATEN SCHOKO-SALZ-KEKSE

  • 150 g Weizenmehl (Tipo 00)
  • 40 g Kristallzucker
  • 100 g Butter
  • 80 g Brauner Zucker (+ etwas zum Wälzen der Kekse)
  • 1 Ei (ganzes Ei)
  • 80 g Zartbitterschokolade 70%
  • 20 g Ungesüßtes Kakaopulver
  • 4 g Natron (oder 3 g Backpulver)
  • 5 g Salz (Fleur de Sel oder feines Salz)

Utensilien

  • Impastatrice
  • Pellicola per alimenti
  • Carta da forno
  • Teglia

REZEPT SCHOKO-SALZ-KEKSE

  • In einer Schüssel (oder in der Küchenmaschine mit dem Flachrührer) das gesiebte Mehl mit der weichen Butter verarbeiten, bis eine krümelige Masse entsteht. Kakao, beide Zuckerarten, Salz, Ei und das Backtriebmittel (Natron oder Backpulver) hinzufügen. Kurz kneten und erst zum Schluss die gehackte Schokolade untermengen.
    Bimby-Version: Butter und Mehl: 40 Sek. Stufe 3. Kakao, Zucker, Ei, Backpulver und Salz hinzufügen: 40 Sek. Stufe 4. Schließlich Schokolade: 10 Sek. Stufe 3, Linkslauf.

  • Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und in drei Teile teilen. Jeweils zu einer langen, schmalen Rolle formen (ca. 3 cm Durchmesser). Jede Rolle in einem Teller mit braunem Zucker rollen, bis sie gleichmäßig bedeckt ist. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen: Dieser Schritt ist entscheidend, damit man die Kekse schneiden kann, ohne sie zu zerdrücken.

  • Den statischen Backofen auf 170°C vorheizen. Mit einem scharfen Messer die Rollen in Scheiben von etwa einem halben Zentimeter Dicke schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und dabei gut Abstand halten. Ein kleiner Trick: Nochmals 15 Minuten kaltstellen, bevor ihr sie in den Ofen gebt. Etwa 10 Minuten backen. Nicht gleich nach dem Herausnehmen berühren: sie sind sehr zerbrechlich! Vollständig auf dem Blech auskühlen lassen.

AUFBEWAHRUNG

Sie bleiben etwa eine Woche lang knusprig, wenn sie in einer Blechdose oder einem luftdichten Behälter aufbewahrt werden. Ihr könnt sie auch roh einfrieren (bereits in Scheiben geschnitten) und direkt gefroren backen, indem ihr die Backzeit um ein paar Minuten verlängert.

Hinweise zu Zutaten und Austauschmöglichkeiten

Die Schokolade: Ich verwende 70% Zartbitter für einen intensiven Geschmack, aber wenn ihr einen „pop“-Effekt möchtet, könnt ihr fertige Schokotropfen verwenden.
Das Salz: Fleur de Sel ist ideal, weil es sich nicht vollständig auflöst und salzige Spitzen liefert. Als Alternative eignet sich normales feines Salz, verwendet dann aber eine Prise weniger.
Die Butter: Wichtig ist, dass sie weich, aber nicht geschmolzen ist. Wenn ihr halbsalzige Butter verwendet, lasst das Salz im Teig weg.

SCHOKO-SALZ-KEKSE BIMBY-ANLEITUNG

Butter und Mehl in den Mixtopf geben: 40 Sek. Stufe 3.
Am Boden sammeln und Kakao, beide Zucker, Ei, Backpulver, Salz hinzufügen: 40 Sek. Stufe 4.
Grob gehackte Schokolade mit dem Messer hinzugeben: 10 Sek. Stufe 3 Linkslauf.
Den Teig entnehmen, in drei Teile teilen und jeweils zu einer Rolle mit 3 cm Durchmesser formen.
Jede Rolle im braunen Zucker wälzen, einzeln in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Zum Formen der Kekse und Backzeiten der Hauptanleitung folgen.

Varianten des Rezepts

Wollt ihr eine extra Note? Dann gebt etwas abgeriebene Orangenschale in den Teig für ein zitrusfrisches Aroma, das wunderbar zur Schokolade passt. Oder ersetzt 20 g Mehl durch Haselnussmehl.

Tipps

Überbackt sie nicht! Wenn ihr sie aus dem Ofen nehmt, sollten sie in der Mitte noch leicht weich wirken; sie härten beim Abkühlen nach. Wenn ihr sie zu lange backt, können sie wegen des Kakaos bitter werden.

FAQ (Fragen und Antworten)

  • Kann ich Puderzucker verwenden?

    Nein, Kristall- und Rohrzucker sind wichtig, um die typische „sablée“- und granulöse Konsistenz zu erreichen.

  • Warum sind meine Kekse zu sehr verlaufen?

    Wahrscheinlich war die Butter zu warm oder sie haben vor dem Backen nicht lange genug im Kühlschrank geruht.

  • Ist Natron notwendig?

    Es trägt zur Brüchigkeit bei und reagiert mit der Säure des Kakaos, aber klassisches Backpulver ist ein guter Ersatz, wenn ihr einen etwas „volleren“ Keks möchtet.

Autorenbild

atavolacontea

Zu Tisch mit Tea: Gerichte, die jeder hinkriegt – oft mit Zutaten, die man schon zu Hause hat, und ich achte dabei auch auf Präsentation und Optik. Mein Motto? „Wir verwandeln das Gewöhnliche in etwas Außergewöhnliches, denn in der Küche ist nicht alles so schwer, wie es scheint!“

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