HASSELNUSSCREME Rezept

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HASSELNUSSCREME Rezept

Um die alte Streitfrage zu klären, ob die industrielle Haselnusscreme irgendeiner Marke oder „DIE“ berühmte Haselnusscreme, die alle kennen, besser sei als die Variante vom kleinen Handwerksbetrieb: Heute möchte ich dir zeigen, dass selbstgemacht einfach etwas ganz anderes ist.

Natürlich sind die industriell hergestellten Cremes sehr lecker, verführerisch und köstlich: aber mal ehrlich — der Stolz, sie selbst zuzubereiten, ist unbezahlbar.

Warum wirst du sie lieben?

Sie ist EHRLICH und wird ausschließlich mit natürlichen Zutaten hergestellt: geröstete Haselnüsse, Milch, Schokolade, ein wenig Pflanzenöl und Zucker.

ENTHÄLT KEINE Konservierungsstoffe oder Zusatzstoffe.

Sie hat eine etwas gröbere KONSISTENZ, die sie meiner Meinung nach noch schmackhafter macht, weil man die Haselnüsse noch wahrnimmt.

Und sie ist EINFACH und SCHNELL zuzubereiten: Haselnüsse und heiße Milch in den Mixer geben, die Masse in eine Schüssel füllen, die übrigen Zutaten hinzufügen und verrühren.

Die hausgemachte Haselnusscreme ist ein einmaliger Genuss — ob zum Frühstück auf Zwieback, als Nachmittagssnack oder als Füllung für Kuchen, Kränze oder Tartes.

Hier findest du auch das VIDEO-REZEPT und alle Tricks, um sie Schritt für Schritt zuzubereiten — das Beste: sie ist in wenigen Minuten fertig!

  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Mittel
  • Ruhezeit: 2 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Kochmethoden: Ohne Garen
  • Küche: Italienisch
231,80 Kcal
kalorien pro Portion
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  • Leistung 231,80 (Kcal)
  • Kohlenhydrate 19,55 (g) davon Zucker 16,01 (g)
  • Proteine 2,90 (g)
  • Fett 16,68 (g) davon gesättigt 4,32 (g)davon ungesättigt 11,52 (g)
  • Fasern 2,10 (g)
  • Natrium 3,79 (mg)

Richtwerte für eine Portion von 50 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.

* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov

Zutaten

  • 150 g geröstete Haselnüsse
  • 225 ml Vollmilch (Für Laktoseintolerante siehe Hinweis am Ende des Rezepts)
  • 150 g Zartbitterschokolade 55%
  • 75 g Gianduia-Schokolade (oder Milchschokolade)
  • 4 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • 100 g Puderzucker

Küchenutensilien

  • Mixer
  • Schüssel
  • Spatel

Hinweis

Für dieses Rezept habe ich geröstete Haselnüsse verwendet. Du kannst auch rohe Haselnüsse nehmen, diese musst du dann aber etwa 10 Minuten bei 100 °C im Ofen rösten.

  • Gib die gerösteten Haselnüsse zusammen mit der heißen Milch in das Mixergefäß und püriere mindestens 1 Minute.

    Fülle die Masse in eine Schüssel. Füge beide zuvor im Mikro- oder im Wasserbad geschmolzenen Schokoladensorten, das Pflanzenöl und den Puderzucker hinzu und rühre mit einem Spatel, bis alles gut verbunden ist.

  • Fülle die HASSELNUSSCREME in ein Glas und stell sie für etwa 1–2 Stunden in den Kühlschrank zum Festwerden. Deine Haselnusscreme ist jetzt bereit, aufs Brot gestrichen oder löffelweise genossen zu werden!

HINWEISE

KONSISTENZ Keine Sorge, wenn die Creme anfangs flüssig wirkt — sie braucht mindestens eine Nacht, um dicker zu werden. Außerdem wirkt diese hausgemachte Aufstrichcreme gröber als die industrielle Variante; das hängt auch vom Mixer ab, den du verwendest. Wenn du einen Thermomix/Bimby hast, der die Nüsse sehr fein mahlt, wird die Creme glatter und samtiger. In jedem Fall bleibt der Geschmack gleich, es ist nur eine Frage der „Textur“. Sobald die Creme fest geworden ist, kann sie klumpig werden oder härter erscheinen. Das ist normal: Erwärme kurz den Backofen, schalte ihn aus und stelle das Glas hinein. In wenigen Minuten wird die Creme wieder geschmeidig und klumpenfrei.

HASSELNÜSSE Für dieses Rezept habe ich geröstete Haselnüsse verwendet. Du kannst auch rohe Haselnüsse nehmen, die du dann etwa 10 Minuten bei 100 °C im Ofen rösten musst. Im Mixer verwandeln sie sich zu einer Paste. Wie bereits eingangs erwähnt: Startest du mit ganzen Haselnüssen, wird die Konsistenz niemals so glatt sein wie bei industriellen Haselnusscremes. Wenn du eine glattere Konsistenz bevorzugst, ersetze die Haselnüsse durch die gleiche Menge an reiner Haselnusspaste, die du in Fachgeschäften oder online findest.

SCHOKOLADE: Ich habe eine Zartbitterschokolade mit 55% Kakao und eine Gianduia-Schokolade verwendet, weil ich die Haselnusscreme nicht zu bitter mag. Wenn du sie weniger süß bevorzugst, kannst du die Zartbitterschokolade durch eine mit 75% und die Gianduia durch Zartbitter ersetzen.

OHNE LAKTOSE: Um diese Creme laktosefrei zu machen, verwende laktosefreie Zartbitterschokolade und als Ersatz für Milchschokolade laktosefreie Milchschokolade, die du unter DIESEM LINK findest.

ZUCKER: Da es sich um eine Zubereitung handelt, die im Wesentlichen „kalt“ erfolgt, habe ich Puderzucker statt Kristallzucker verwendet, da sich letzterer schwer auflösen würde und als Kristalle zurückbliebe. Du könntest auch Zuckersirup verwenden, um keine körnigen Partikel in der Creme zu haben, das würde die Flüssigkeit am Ende jedoch erhöhen.

PFLANZENÖL Industrielle Cremes sind so samtig, weil sie mit reiner Haselnusspaste hergestellt werden, die sehr ölig ist. Bei dieser Zubereitung, die mit ganzen gerösteten Haselnüssen beginnt, ist es daher notwendig, einen Teil Pflanzenöl hinzuzufügen. Wenn du möchtest, kannst du es durch kalt gepresstes Reiskornöl ersetzen, das leicht und geschmacksneutral ist.

AUFBEWAHRUNG

Da diese Haselnusscreme hausgemacht und ohne Konservierungsstoffe oder Stabilisatoren ist, muss sie unbedingt im Kühlschrank in einem verschlossenen Glas aufbewahrt werden. Sie hält sich bis zu 10 Tage.

Autorenbild

atavolacontea

Zu Tisch mit Tea: Gerichte, die jeder hinkriegt – oft mit Zutaten, die man schon zu Hause hat, und ich achte dabei auch auf Präsentation und Optik. Mein Motto? „Wir verwandeln das Gewöhnliche in etwas Außergewöhnliches, denn in der Küche ist nicht alles so schwer, wie es scheint!“

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