Knusprige, leichte Tempura-Garnelen

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Knusprige, leichte Tempura-Garnelen

Wenn ihr eine leichte, zarte Frittur erzielen wollt, müsst ihr unbedingt Tempura ausprobieren: eine asiatische Frittiertechnik, die unglaublich knusprig und keineswegs schwer ist, dank eines speziellen Teigs, in den die Zutaten getaucht werden, und dem thermischen Schock.

Sobald ihr die Tempura-Technik beherrscht, könnt ihr damit Fisch, Gemüse, Huhn, Käse und sogar Obst zubereiten. Das klassische Paradebeispiel, bei dem diese Technik am besten zur Geltung kommt, sind jedoch Garnelen.

Heute bereiten wir genau Tempura-Garnelen zu: einfach zuzubereiten, knusprig und leicht. Sie können als Vorspeise oder Hauptgericht serviert werden, mit einem Spritzer Zitrone oder begleitet von Dips.

Wichtig für ein perfektes Ergebnis sind nur wenige, aber grundlegende Regeln. Folgt mir und wir entdecken gemeinsam alle Tipps und Tricks, um zu Hause eine Tempura zuzubereiten, die so gut ist wie im Restaurant.

Knusprige, leichte Tempura-Garnelen

  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Mittel
  • Vorbereitungszeit: 15 Minuten
  • Kochzeit: 5 Minuten
  • Kochmethoden: Frittieren
  • Küche: Japanisch

Zutaten

  • Garnelen (3 pro Person)
  • Salz (nach Geschmack)
  • Weizenmehl Typ 00 (100 g)
  • Reismehl (100 g)
  • Sprudelwasser (250 ml eiskalt)
  • Ei (1 Eigelb (optional))
  • Erdnussöl (nach Bedarf)

Zubereitung

Stellt zuerst sicher, dass die Zutaten für den Teig gut gekühlt sind: Legt sowohl die Mehle als auch das Wasser bis zur Verwendung in den Kühlschrank, ebenso die Garnelen.

  • Kümmert euch nun um das Reinigen der Garnelen: entfernt Kopf und Panzer und lasst nur das Schwanzende dran. Entfernt anschließend mit einem Zahnstocher den Darm, der auf dem Rücken verläuft.

  • Jetzt bereitet ihr den Teig vor. Gebt die beiden Mehle (Weizenmehl Typ 00 und Reismehl) in eine Schüssel und vermischt sie mit einer Gabel. Gebt das eiskalte Sprudelwasser hinzu und rührt schnell mit einer Gabel oder einem Schneebesen. Achtung: Der Teig darf nicht glatt werden, er soll klumpig bleiben.

  • Erhitzt das Öl in einem Topf mit hohem Rand auf etwa 170°-180°. Taucht die Garnelen in den Teig, lasst den Überschuss abtropfen, und gebt sie dann ins Öl. Frittiert 1–2 Minuten. Der Teig sollte während des Frittierens nicht bräunen, sondern weiß bleiben. Gebt die fertigen Garnelen nach und nach auf einen Teller mit Küchenpapier, damit das überschüssige Öl aufgesogen wird.

AUFBEWAHRUNG

Ich empfehle, die Tempura-Garnelen sofort frisch zu verzehren, damit ihr die ganze Knusprigkeit genießen könnt.

TIPPS

TEIG Verwendet eine Mischung aus Weizenmehl Typ 00 und Reismehl, am besten zusammen gesiebt, oder alternativ nur Reismehl, und mischt es mit Sprudelwasser, um den Teig schaumiger zu machen. Das Wasser muss unbedingt eiskalt sein.

KLUMPEN Normalerweise empfiehlt man, Mehl zu sieben, um Klumpen zu vermeiden. Vergesst das in diesem Fall: Der Tipp lautet genau das Gegenteil. Das Geheimnis einer guten Tempura ist ein klumpiger Teig! So wird die Glutenbildung reduziert. Rührt den Teig also nur kurz, lasst ihn leicht „körnig“ – ein kurzes Durchziehen mit Schneebesen oder Gabel reicht.

WIE MAN FRITTIEREN SOLLTE

THERMISCHER SCHOCK Ein weiterer Garant für Erfolg ist der thermische Schock, der entsteht, wenn kalte Zutaten mit heißem Öl in Kontakt kommen: Deshalb ist es sehr wichtig, die Temperatur des Teigs niedrig zu halten. Ich empfehle, alle Zutaten bis zuletzt im Kühlschrank zu lassen, Mehl eingeschlossen, und den Teig in einer Metallschüssel über einer Schüssel mit Eis zu kühlen, um ihn möglichst kalt zu halten. Auch die zu frittierten Zutaten müssen kalt sein. Der thermische Schock fördert die sofortige Bildung einer Kruste, die eine Barriere bildet und verhindert, dass das Öl das Innere (Fisch, Fleisch oder Gemüse) erreicht.

ÖLTEMPERATUR Das Öl sollte bei etwa 170°°-180°C liegen. Wenn ihr kein Thermometer habt, testet die Temperatur, indem ihr einen Tropfen Teig ins Öl fallen lasst: Wenn der Tropfen zunächst absinkt und dann sofort zischend wieder nach oben steigt, ist das Öl richtig. Wenn der Tropfen sofort an der Oberfläche zu zischen beginnt, ist die Temperatur zu hoch. Achtet darauf, nur wenige Teile gleichzeitig zu frittieren, damit die Temperatur nicht zu sehr absinkt.

VARIANTEN

Traditionell wird Reismehl verwendet, ihr könnt es aber durch klassisches Weizenmehl Typ 00 ersetzen.

Die benötigte Wassermenge hängt von der verwendeten Mehlsorte ab, daher passt die Konsistenz beim Zubereiten an. Beginnt mit einem dickeren Teig und verdünnt ihn bei Bedarf.

Die Zugabe des Eies ist optional und dient nur dazu, den Teig etwas goldener zu machen; das Endergebnis wird dadurch nicht wirklich beeinflusst. Ich verwende es meistens nicht.

Wenn ihr kein Ei verwendet, benötigt ihr etwa 30–40 ml mehr Wasser.

Mit dieser Frittiertechnik lassen sich alle Arten von Gemüse (Karotten, Zucchini, Zwiebeln, Kürbis, grüne Bohnen, Pilze usw.), Schalentiere wie große Garnelen oder Kaiser-Garnelen sowie Calamari, Tintenfisch oder Fischfilets und sogar Obst (z. B. sehr lecker: frittierte Apfelringe) zubereiten.

Gebt kein Salz in den Teig, da das euren Bemühungen schaden würde; salzt die Garnelen erst nach dem Frittieren.

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Autorenbild

atavolacontea

Zu Tisch mit Tea: Gerichte, die jeder hinkriegt – oft mit Zutaten, die man schon zu Hause hat, und ich achte dabei auch auf Präsentation und Optik. Mein Motto? „Wir verwandeln das Gewöhnliche in etwas Außergewöhnliches, denn in der Küche ist nicht alles so schwer, wie es scheint!“

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