LASAGNE MIT SALSICCIA-RAGÙ – EINFACH UND SCHNELL
Möchtest du in der Weihnachtszeit Freunde oder Verwandte einladen, um Geschenke auszutauschen, aber allein der Gedanke, ein Menü für mehr als 4 Personen vorzubereiten, macht dich nervös?
Wenn du es satt hast, die meiste Zeit in der Küche zu verbringen, während deine Gäste sich unterhalten, wie man im Film „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ sagen würde: Keine Panik!!!
In solchen Fällen sind Organisation und Rezepte, die man im Voraus zubereiten kann, das Wichtigste.
Ich versuche normalerweise, viele kleine Antipasti wie Fingerfood vorzubereiten, die man oft auch ganz zuletzt fertigstellen kann, und dazu serviere ich dann einen ersten Gang und natürlich zum Abschluss ein schönes Dessert.
Und welches Gericht ist da besser geeignet als dampfende, cremige und aromatische Lasagne!
Sie haben den Vorteil, dass sie vorbereitet und, wenn gewünscht, sogar vorgebacken werden können, um sie kurz vor dem Servieren nochmal aufzuwärmen.
Und mit meinem super-schnellen Salsiccia-Ragù machst du richtig Eindruck und brauchst maximal eine halbe Stunde.
Wollen wir es zusammen ausprobieren? Eine Warnung: Mach eine große Portion, denn ich versichere dir, alle werden Nachschlag wollen!!!!
- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Preiswert
- Vorbereitungszeit: 25 Minuten
- Kochzeit: 35 Minuten
- Portionen: 4 Personen
- Kochmethoden: Ofen
- Küche: Italienisch
Zutaten für Lasagne mit Salsiccia-Ragù
- 200 g Eierteig-Lasagneblätter
- 300 g Salsiccia-Ragù
- 250 ml Béchamelsauce
- 100 g Parmigiano Reggiano DOP (gerieben)
- 500 g Salsiccia
- 1 Möhre
- 500 ml Passata (Tomatenpassata)
- 1 Stange Sellerie
- Eine halbe Glas Rotwein
- 1 Zwiebel
- 2 Esslöffel Olivenöl extra vergine
- 1 Prise Zucker
- nach Geschmack Salz
- 1 Esslöffel Tomatenmark
Zubereitung
Wasche das Gemüse, schneide mit einem kleinen Messer die Enden der Möhre ab und schäle sie mit einem Sparschäler, entferne dann die äußere faserige Hautstörung vom Selleriestängel. Schließlich schäle die Zwiebel und teile sie in Viertel.
Gib das Gemüse in den Mixer und zerkleinere es. Nimm nun die Salsiccia, entferne die Pelle und brösele das Brät mit den Händen in einen Teller. Bereite das Soffritto vor, indem du das Olivenöl extra vergine in einem großen Topf erhitzt. Gib dann die Mischung aus Zwiebel, Möhre und Sellerie dazu und brate sie 2–3 Minuten an, dabei aufpassen, dass nichts anbrennt.
Gib die Salsiccia dazu und brate sie weitere 5 Minuten. Füge den Rotwein hinzu und lasse ihn verdampfen. Gieße anschließend die Tomatensauce, das Tomatenmark, eine Prise Zucker dazu und schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Koche alles weiter bei schwacher Hitze, bis die Sauce leicht eingedickt ist (nicht zu dick, denn für Lasagne sollte sie etwas flüssiger als üblich sein). Gelegentlich umrühren, das dauert etwa 15 Minuten.
Während das Ragù köchelt, bereite die Béchamelsauce zu (wie man eine perfekte Béchamel macht, liest du hier) oder wenn du keine Lust hast, kannst du auch fertige Béchamel kaufen. In diesem Fall findest du Tipps am Ende des Rezepts.
Jetzt kannst du die Lasagne mit Salsiccia-Ragù schichten. Verteile auf dem Boden einer Auflaufform einen Esslöffel Béchamel und leg das erste Blatt Eierteig-Lasagne darauf (du musst es nicht vorher kochen). Verteile 2–3 Esslöffel Ragù darauf und streiche es mit einem Löffel gleichmäßig. Dann gebe 2 Esslöffel Béchamel darüber und bestreue alles mit etwas geriebenem Parmesan. Decke mit weiteren Teigblättern ab und wiederhole das Schichten, bis die Zutaten aufgebraucht sind. Mach so viele Schichten, wie du möchtest – ich mache normalerweise mindestens 4. Beende das Ganze mit einer großzügigen Schicht geriebenen Käses, das gibt eine knusprige Oberfläche. Backe die Lasagne 30 Minuten bei 180 °C. Lass sie vor dem Servieren mindestens 10 Minuten außerhalb des Ofens ruhen, damit sie sich setzt und besser zusammenhält.
AUFBEWAHRUNG
Einmal fertig zubereitet, hält sich die Lasagne im Kühlschrank 2 bis maximal 3 Tage. Ich empfehle nicht, sie nach dem Backen einzufrieren.
Anders verhält es sich, wenn du sie roh einfrierst – das ist sehr praktisch, wenn du ein größeres Essen vorbereiten musst. Vor dem Backen solltest du sie selbstverständlich auf Raumtemperatur bringen.
TIPPS UND VARIANTEN
Für dieses Rezept habe ich frische Eierteig-Lasagneblätter verwendet, die nicht vorgekocht werden müssen.
Alternativ kannst du auch getrocknete Lasagneplatten verwenden; diese müssen einige Minuten in kochendem Wasser vorgegart werden und das Ergebnis ist trotzdem sehr gut.
Wenn du fertige Béchamel kaufst, gieße sie vor der Verwendung in einen kleinen Topf und strecke sie mit 3 Esslöffeln Milch pro 250 ml Béchamel etwas aus.

