Roastbeef in der Pfanne: das zarte und saftige Rezept in 30 Minuten

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Rezept ROASTBEEF in der PFANNE oder im TOPF

Das Roastbeef ist ein Fleischgericht, ein großer Klassiker der angelsächsischen Küche, das üblicherweise aus einem Stück Rind besteht, das zuerst in der Pfanne angebraten und dann im Ofen gebraten wird.

Wie bei allen traditionellen Fleischzubereitungen wie Braten, Schweinelende oder Vitello Tonnato gibt es genaue Regeln, um ein weiches und saftiges Ergebnis zu erzielen: innen leicht rosa, aber gleichzeitig mit einer feinen Kruste außen.

Für Liebhaber des Roastbeefs mag die Idee, es im Topf zuzubereiten, zunächst gewagt erscheinen. Tatsächlich kann das Garschritte im Topf, wenn es richtig gemacht wird, die klassische Ofenmethode ersetzen und das Fleisch ebenso zart und aromatisch halten wie im Originalrezept.

Die Zubereitungszeit zu verkürzen, ist für Leute wie mich, die es eilig haben, ein großer Vorteil: Roastbeef in der Pfanne (ca. 1,5 kg) ist in etwa 30 Minuten fertig, und wer es blutig mag, kommt vielleicht sogar mit 20 Minuten aus!

Nach mehreren Versuchen präsentiere ich euch heute das Rezept für ROASTBEEF in der Pfanne mit allen Tricks und Tipps: von der Wahl des Fleischstücks über die passende Pfanne bis zu den Garzeiten, damit ihr ein perfektes Roastbeef auch beim ersten Mal auf den Tisch bringt.

Ein leichtes, aber geschmackvolles Hauptgericht, hervorragend warm oder kalt serviert, perfekt mit saisonalem Gemüse, Ofenkartoffeln oder karamellisierten Zwiebeln.

Bereitet das Roastbeef in der Pfanne zu – ein ideales Rezept für Festtage oder das Sonntagsessen. Und falls etwas übrig bleibt: am nächsten Tag schmeckt es oft noch besser, zum Beispiel im Sandwich!

Folgt dem Rezept und den Tipps, und ihr werdet ein perfektes Roastbeef aus der Pfanne zubereiten!

  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Mittel
  • Ruhezeit: 20 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 5 Minuten
  • Kochzeit: 30 Minuten
  • Portionen: 6/8
  • Kochmethoden: Herd
  • Küche: Italienisch
197,03 Kcal
kalorien pro Portion
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  • Leistung 197,03 (Kcal)
  • Kohlenhydrate 6,30 (g) davon Zucker 0,44 (g)
  • Proteine 25,62 (g)
  • Fett 8,05 (g) davon gesättigt 1,88 (g)davon ungesättigt 0,02 (g)
  • Fasern 0,32 (g)
  • Natrium 1.901,34 (mg)

Richtwerte für eine Portion von 120 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.

* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov

Zutaten Roastbeef in der Pfanne

  • 900 g Rindfleisch (Lende, Scamone, Rumpsteak)
  • Karotte (1 kleine)
  • Zwiebel (1 kleine)
  • Sellerie (1 Stange)
  • 2 Esslöffel extra natives Olivenöl
  • 30 ml trockener Weißwein
  • nach Bedarf Salz
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer (gemahlen)
  • Rosmarin (1 Zweig)

Werkzeuge

  • Bräter
  • Pfanne

WIE MAN DAS ROASTBEEF IN DER PFANNE ZUBEREITET

Für ein optimales Ergebnis ist es sehr wichtig, dass das Fleisch Raumtemperatur hat. Nehmt es daher mindestens eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank.

  • Wascht das Gemüse, putzt es und schneidet es in sehr kleine Würfel. Gebt in einen großen, schweren Topf das Öl, erhitzt es und fügt dann das Gemüse hinzu und bratet es ein Paar Minuten an. Gebt nun den Rosmarinzweig dazu.

  • Legt das Rindfleisch in den Topf und bratet es bei mittelhoher Hitze von allen Seiten an, damit sich die Säfte verschließen.

    Wendet es häufig mit einer Zange oder einem Wender, damit ihr das Fleisch nicht einsticht, sonst würde es alle Säfte verlieren und zäh werden. Gebt den Weißwein dazu, löscht ab und lasst ihn verdampfen. Setzt den Deckel auf und lasst das Fleisch bei niedriger Hitze weitere 20–25 Minuten garen.

  • Um den Gargrad des Fleisches zu prüfen, sollte man ein Küchenthermometer verwenden und diese Richtwerte beachten: bei 40 °C ist das Fleisch blutig, zwischen 48 °C und 55 °C ist es rosa, ab 58 °C ist es durchgegart.

  • Am Ende der Garzeit das Roastbeef auf ein Schneidebrett legen, mit Alufolie abdecken und etwa eine halbe Stunde ruhen lassen. In dünne Scheiben schneiden – am besten mit einer Aufschnittmaschine – und mit einer Beilage der Saison servieren.

Die Geheimnisse für ein perfektes Roastbeef aus dem Topf

Das Roastbeef auf dem Herd zuzubereiten erfordert einige Tricks, die sich vom Backofen unterscheiden. Darauf solltet ihr achten:

Das Anbraten: der entscheidende Schritt

Das Geheimnis eines guten Roastbeefs in der Pfanne ist die Maillard-Reaktion. Ihr müsst das Fleisch in heißem Fett (Öl und Butter oder Aromaten) bei starker Hitze von allen Seiten anbraten, um die Säfte „zu versiegeln“. Habt keine Eile: die dunkelbraune Kruste ist es, die den ganzen Geschmack bringt!

Sanftes Garen und die Flüssigkeit im Topf

Nach dem Anbraten sollte das Garen bei mittlerer bis niedriger Hitze fortgesetzt werden. Ihr könnt mit Weißwein oder Gemüsebrühe ablöschen, um Feuchtigkeit zu bewahren und eine Basis für den Bratensaft zu schaffen.

Garzeiten-Tabelle im Topf (für 1 kg Fleisch)

Hinweis: Die Zeiten können je nach Form des Fleischstücks variieren. Die Verwendung eines Thermometers bleibt die sicherste Methode.

Gewünschtes Ergebnis Ungefähre Garzeit Kerntemperatur
Blutig 20-22 Minuten 52–55 °C
Medium 25-28 Minuten 56–60 °C
Durchgebraten 30+ Minuten > 65 °C (nicht empfohlen)

Perfektes Roastbeef: Welches Fleischstück ist am besten?

Tipp zur Fleischwahl: Die Geheimnisse für ein zartes Roastbeef

Einer der häufigsten Fehler ist die Wahl eines zu mageren oder für schnelles Garen ungeeigneten Stücks. Für ein saftiges Roastbeef ist es wichtig, Stücke aus dem Rücken oder der Keule mit guter Marmorierung (intramuskuläres Fett) oder einer Fettschicht außen zu wählen, die das Fleisch schützt. Das klassische Stück ist ohne Zweifel das Rumpsteak (oder Lende), das Saftigkeit und intensiven Geschmack garantiert. Gute Alternativen sind Scamone oder die „Noce“ (Hüfte): sie sind magerer, aber ebenfalls zart, vorausgesetzt, die Kerntemperatur wird genau überwacht und überschreitet nicht 52–55 °C (blutig), damit die Fasern nicht austrocknen. Fragt euren Metzger nach einem gleichmäßigen Stück von mindestens 1 kg, um eine gleichmäßige Garung zu gewährleisten.

HINWEISE

WELCHES FLEISCH SOLLTE MAN WÄHLEN Die besten Stücke für Roastbeef sind: Lende, Scamone oder Rumpsteak – die fettreicheren Teile des Rinds. Wählt kein übermäßig mageres Stück.

WELCHEN TOPF SOLLTE MAN VERWENDEN Der ideale Topf für diese Zubereitung, die im Wesentlichen mit eigenen Fetten und fast ohne Flüssigkeit auskommt, sollte Wärme gut speichern und gleichmäßig verteilen. Schweres Material wie Terrakotta oder Gusseisen ist perfekt.

ANNBRATEN Für ein perfektes Roastbeef ist es wichtig, das Fleisch im Öl kräftig anzubraten und bei hoher Hitze zu versiegeln. Sobald es von allen Seiten goldbraun ist, könnt ihr die Hitze reduzieren und das Garen fortsetzen. Ein hastiges oder ungleichmäßiges Anbraten kann das Ergebnis beeinträchtigen.

GARZEITEN Roastbeef wird traditionell „rare“ serviert, das Zentrum des Fleischstücks ist nicht durchgegart und hat eine rot-rosafarbene Farbe. Für ein Stück von ca. 1,5–1,8 kg gelten grob folgende Zeiten: 20–25 Minuten für blutigen Gargrad, 25–30 Minuten für medium und bis zu 40 Minuten für vollständig durchgegart (was ich nicht empfehle).

AUFBEWAHRUNG

Verzehrt das Roastbeef innerhalb von 2–3 Tagen. Bewahrt das Fleisch im Kühlschrank eingeschlagen in Frischhaltefolie auf und schneidet immer nur so viele dünne Scheiben ab, wie ihr für eine Mahlzeit benötigt.

FAQ (Fragen und Antworten)

  • Unterschied zwischen Roastbeef und Braten

    Zunächst die Herkunft: Das Roastbeef hat angelsächsische Wurzeln und wird hauptsächlich aus Lende oder Rumpsteak zubereitet, während der Braten zur italienischen Tradition gehört und bevorzugt Stücke wie Girello, Noce oder Scamone verwendet, die magere Teile sind im Vergleich zum Roastbeef.

  • Welche Pfanne ist am besten zu verwenden?

    Ideal ist ein Topf oder eine Pfanne mit dickem Boden, vorzugsweise aus Gusseisen oder Edelstahl, die die Hitze gleichmäßig verteilt und die Temperatur beim Anbraten konstant hält.

  • Wird das Fleisch in der Pfanne zäh?

    Nein, wenn ihr die Ruhezeit beachtet! Nach dem Garen das Roastbeef immer 15–20 Minuten in Alufolie gewickelt ruhen lassen, bevor ihr es anschneidet. So entspannen sich die Fasern und die Säfte verteilen sich wieder.

  • Kann ich dasselbe Stück Fleisch wie beim Roastbeef aus dem Ofen verwenden?

    Auf jeden Fall ja. Rumpsteak, Scamone oder Noce eignen sich hervorragend. Achtet nur darauf, dass das Stück gut in die von euch gewählte Pfanne passt.

Autorenbild

atavolacontea

Zu Tisch mit Tea: Gerichte, die jeder hinkriegt – oft mit Zutaten, die man schon zu Hause hat, und ich achte dabei auch auf Präsentation und Optik. Mein Motto? „Wir verwandeln das Gewöhnliche in etwas Außergewöhnliches, denn in der Küche ist nicht alles so schwer, wie es scheint!“

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