Russischer Salat: einfaches, schnelles Rezept
Der russische Salat, ein typisches Rezept der italienischen Küche, gehört zu unserer kulinarischen Tradition.
Er darf vor allem in der Festzeit auf festlich gedeckten Tischen nicht fehlen – ein Klassiker, der niemals aus der Mode kommen wird!
Deshalb kann man sagen, dass fast jede Familie ihre eigene Version hat. Heute sehen wir uns jedoch das Rezept nach traditioneller Art an.
Ein kaltes Gericht par excellence, ideal fürs Buffet bei Feiern, aber das ganze Jahr über auch perfekt als Vorspeise oder Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten.
Ein appetitliches, farbenfrohes Gericht mit zartem, gleichzeitig aber kräftigem Geschmack, das zudem sehr schön anzusehen ist.
Ihr könnt ihn in einer Form anrichten und als „Zuccotto“ gestalten oder damit Canapés oder kleine Vol-au-vent füllen.
Ich mag die Idee, ihn in Einzelportionen zu servieren, dekoriert mit hartgekochtem Ei und etwas Petersilie. Wie auch immer ihr ihn präsentiert, er wird unwiderstehlich sein und sobald er auf dem Tisch steht, wird niemand widerstehen können, die Gabel einzutauchen.
Im Rezept erkläre ich sowohl das Vorgehen, um den russischen Salat zu Hause zuzubereiten – inklusive Mayonnaise – als auch die schnelle Variante für alle, die keine Zeit oder keine Lust haben. Damit habt ihr keine Ausrede mehr!
- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Günstig
- Vorbereitungszeit: 25 Minuten
- Kochzeit: 10 Minuten
- Portionen: ca. 6 Personen
- Küche: Italienisch
Zutaten
- Kartoffeln
- Erbsen
- Möhren
- extra natives Olivenöl
- Salz
- Ei
- Eigelb
- Sonnenblumenöl
- Zitronensaft (oder Weißweinessig)
- Salz
- Hartgekochte Eier
- Essiggurken
- Oliven
- Petersilie
Zubereitung
Zuerst das Gemüse putzen und dann in kleine, möglichst gleich große Würfel schneiden.
Die beiden Gemüsesorten getrennt kochen, da sie unterschiedliche Garzeiten haben, und immer in kaltem, gesalzenem Wasser beginnen zu kochen.
Ab dem Zeitpunkt, an dem das Wasser kocht, rechnet etwa 10 Minuten für die Kartoffeln und ca. 6–7 Minuten für die Möhren.
Die Kartoffeln und Möhren bissfest abgießen und auf einem Tablett ausbreiten, dabei getrennt halten.
Auf die gleiche Weise die Erbsen in kochendem Salzwasser blanchieren, etwa 5 Minuten.
Abgießen und ebenfalls auf einem Tablett ausbreiten. Alles Gemüse muss gut abkühlen und trocken sein, damit es keine Feuchtigkeit abgibt und die Mayonnaise verwässert.Nun die Mayonnaise zubereiten.
Das mag aufwändig klingen, aber ich versichere euch: selbstgemacht statt gekauft macht wirklich den Unterschied.
In den Behälter des Mixers das Ei und das Eigelb geben und mit dem Saft einer halben Zitrone (gefiltert) und einer Prise Salz beginnen zu mixen. Ihr könnt auch einen Stabmixer verwenden.
Wichtig: Die Eier sollten Zimmertemperatur haben, sonst gelingt die Mayonnaise nicht.
Der Zitronensaft kann durch 1 Teelöffel Weißweinessig ersetzt werden.
Nach etwa einer Minute das Pflanzenöl tropfenweise zugießen, dabei weiter bei niedriger Geschwindigkeit mixen und die Messer des Mixers nie vom Boden des Behälters wegbewegen.
Weiter mixen, bis die Sauce dick und cremig wird.Die Hälfte der vorbereiteten Mayonnaise zu dem abgekühlten Gemüse geben und vorsichtig unterheben, bis alles gleichmäßig vermischt ist.
Probiert und ggf. mit Salz abschmecken. An diesem Punkt ist euer russischer Salat fertig.
Ihr könnt ihn in eine tiefe Servierplatte oder eine große Glasschale geben, die Oberfläche glattstreichen und mit Essiggurken, hartgekochten Eiern, Oliven und ein paar Petersilienblättern dekorieren.
Oder einfacher: einzelne Portionen zubereiten, so wie ich es gemacht habe.
Wenn ihr den Salat im Voraus zubereitet, bewahrt ihn im Kühlschrank auf. Nehmt ihn etwa 30 Minuten vor dem Servieren heraus, denn er sollte Zimmertemperatur haben.
Hinweise
Wenn ihr wenig Zeit oder Lust habt und die schnelle Variante bevorzugt, geht so vor:
Kauft fertige Mayonnaise und tiefgefrorenes, bereits gewürfeltes Gemüse für russischen Salat.
Das Ergebnis wird nicht ganz dasselbe sein, aber ihr reduziert die Zubereitungszeit deutlich.
Tipps zur Zubereitung der Mayonnaise:
Für das Gelingen ist es sehr wichtig, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben.
Verwendet nur ganz frische Eier, Öl und Zitrone/Zitronensaft sollten ebenfalls Zimmertemperatur haben; wenn ihr in einer sehr kühlen Küche arbeitet, den Behälter leicht anwärmen.

