Zweifarbige Spiralkekse: Das einfache Rezept für ein köstliches Weihnachtsgebäck
Es gibt etwas Magisches an selbstgemachten Keksen, besonders wenn sie so hübsche Formen und Farben annehmen wie unsere zweifarbigen Windräder!
Diese Mürbchen, mit ihrem unwiderstehlichen Kontrast zwischen dem neutralen Geschmack des klassischen Mürbteigs und der Intensität des Kakaos, sind ein echter Genuss für den Gaumen.
Perfekt zur Begleitung des Frühstücks mit einem Glas Milch oder zum Nachmittagskaffee bzw. -tee, sind sie auch eine wunderbare Geschenkidee für die Weihnachtszeit – ein liebevoll zubereitetes Mitbringsel, das garantiert gut ankommt.
Das Schöne an diesem Rezept ist seine Einfachheit: Es werden keine Ausstecher oder aufwendigen Dekorationen benötigt.
Verwendet wird die praktische „Slice-and-bake“-Technik (in Scheiben schneiden und backen), die die Zubereitung spaßig und für alle zugänglich macht – auch für die Kleinsten.
Die beiden Teige zusammensetzen, aufrollen, in Scheiben schneiden und fertig ist’s! Das Endergebnis sind mürbe, knusprige Kekse mit einem attraktiven Spiraleffekt, der alle begeistern wird.
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Vorbereitungszeit: 20 Minuten
- Kochzeit: 30 Minuten
- Portionen: ca. 20 Kekse
- Kochmethoden: Backofen
- Küche: Italienisch
Zutaten (für ca. 20–25 Kekse)
- 250 g Weizenmehl (Tipo 00)
- 180 g Butter
- 100 g Zucker
- 1 Ei
- nach Bedarf Wasser
- 50 g Weizenmehl (Tipo 00)
- 30 g Kakaopulver (ungesüßt)
Zubereitung ZWEIFARBIGE SPIRALKEKSE
In einer Schüssel die weiche Butter (Zimmertemperatur) und den Zucker zusammengeben. Mit einem Handmixer so lange rühren, bis eine helle, luftige und schaumige Masse entsteht. Das Ei hinzufügen und weiter schlagen, bis es vollständig eingearbeitet ist. Jetzt die 250 g Mehl dazugeben und zügig von Hand zu einem homogenen Teig verarbeiten, der ziemlich weich sein wird.
Den Grundteig wiegen und in zwei gleich große Teile teilen. Jede Hälfte in eine separate Schüssel geben.
1 – Für den weißen Mürbteig: In die erste Schüssel 50 g Mehl geben und den Teig schnell mit den Händen verkneten, bis das Mehl vollständig eingearbeitet ist.
2 – Für den Kakaoteig: In die zweite Schüssel das Kakaopulver geben und auch diesen Teig kurz mit den Händen arbeiten. Falls der Teig zu trocken erscheint, kannst du einen Teelöffel Wasser hinzufügen.Die beiden Teigstücke auf zwei getrennten Backpapierblättern ausrollen, sodass zwei möglichst gleiche Rechtecke entstehen, etwa 4–5 mm dick.
Das weiße Teigrechteck leicht mit etwas Wasser bestreichen (das dient als „Kleber“). Das schokoladige Teigrechteck darauflegen und die Ränder möglichst exakt ausrichten. Mit dem Nudelholz leicht andrücken, damit die beiden Schichten gut haften. Anschließend die beiden Teige der Länge nach zu einer kompakten Rolle aufrollen. Die Rolle in Backpapier und dann in Frischhaltefolie einwickeln und für etwa 10 Minuten zum Festwerden in den Kühlschrank legen.
Die zweifarbige Rolle aus dem Kühlschrank nehmen und Scheiben von etwa 7 mm Dicke schneiden. Die Kekse mit ausreichendem Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Im vorgeheizten Backofen (Ober/Unterhitze) bei 160 °C etwa 30 Minuten backen. Sie sollten nicht zu dunkel werden, sondern relativ hell bleiben. Nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und vollständig auf dem Blech auskühlen lassen, bevor du sie bewegst, da sie sonst zerbrechen könnten.
Hinweise zu den Zutaten
Butter: Verwende hochwertige Butter, zimmerwarm, für einen weicheren und leichter zu verarbeitenden Mürbteig.
Mehl: Tipo 00 ist für Mürbeteig am besten geeignet; für eine rustikalere Variante kannst du auch einen Teil durch Tipo 0 ersetzen.
Kakaopulver: Achte auf gute Qualität, damit Geschmack und Farbe intensiv sind.
Aufbewahrung
Die zweifarbigen Kekse halten sich in einer Blechdose oder einem luftdichten Behälter bei Zimmertemperatur 5–7 Tage und bleiben dabei schön mürbe. Sie lassen sich gut vorbereiten und für die Feiertage bevorraten.
Alternativen und Variationen
Mit Aromen: Du kannst in den weißen Teig abgeriebene Zitronenschale oder eine Prise Vanille hinzufügen. In den Kakaoteig passt ein gestrichener Teelöffel löslicher Kaffee, um den Geschmack zu intensivieren.
Glasierte Kekse: Nach dem Backen und vollständigem Abkühlen kannst du die Hälfte jedes Kekses mit geschmolzener Zartbitterschokolade überziehen, für noch mehr Genuss.
Mini-Kekse: Für eine Mini-Variante dünnere Rollen formen und kleinere Scheiben schneiden.
Verwendung und Kombinationen
Diese Kekse sind ideal zum Frühstück, zum Eintunken in Milch oder Kaffee. Sie eignen sich auch hervorragend als Nachmittags-Snack zu einer Tasse Tee oder heißer Schokolade. Zur Weihnachtszeit sind sie ein liebevolles, handgemachtes Geschenk, hübsch verpackt mit Bändern und Geschenkpapier für Freunde und Familie.
Ursprung und Geschichte der zweifarbigen Kekse
Die sogenannten „Pinwheel“-Kekse mit ihrer charakteristischen Spiralform sind in der englischsprachigen und amerikanischen Backtradition sehr beliebt. Die „Slice-and-bake“-Technik hat sich wegen ihrer Praktikabilität durchgesetzt: Man kann den Teig vorbereiten und die Kekse bei Bedarf frisch backen. Obwohl die Idee, zwei Teige zu kombinieren, sehr alt ist, hat sich die Spiralversion zu einem modernen Klassiker entwickelt, geschätzt wegen ihres einladenden Aussehens und ihrer Vielseitigkeit. Viele Familien haben sie in ihre Weihnachtsbräuche übernommen, da sie schön aussehen und einfach herzustellen sind.
Kuriosität: „Selbstgebackene Kekse: Ein Geschenk, das das Herz wärmt“
Wusstest du, dass selbstgebackene Kekse ein sehr persönliches Geschenk sind? Sie verbinden den Genuss von gutem Essen mit Zuneigung und Aufmerksamkeit. Wer diese zweifarbigen Kekse zubereitet und liebevoll verpackt, verschenkt nicht nur Süßes, sondern auch Zeit und Hingabe. Es ist eine wunderbare Art, die Festtagsstimmung zu teilen und etwas Süßes weiterzugeben.
1. Kann ich den Teig im Voraus zubereiten?
Absolut ja! Du kannst die zweifarbige Teigrolle vorbereiten und in Frischhaltefolie gewickelt 2–3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Du kannst sie auch bis zu einem Monat einfrieren: Vor dem Schneiden und Backen einfach im Kühlschrank auftauen lassen.
2. Meine Kekse sind gebrochen/zerbröselt – was habe ich falsch gemacht?
Das kann am Butterzustand liegen. Achte darauf, dass die Butter Zimmertemperatur hat, aber nicht zu weich ist. Wenn der Teig zu trocken ist, gib einen Teelöffel Wasser oder Milch dazu. Ein weiterer Tipp ist, die Kekse nach dem Backen vollständig auf dem Blech auskühlen zu lassen, bevor du sie wegnimmst.
3. Kann ich andere Mehlsorten verwenden?
Für Mürbeteig ist Tipo 00 am besten geeignet, um ein mürbes Ergebnis zu erzielen. Wenn du experimentieren möchtest, kannst du einen Teil durch Reismehl (für mehr Bröseligkeit) oder feines Vollkornmehl ersetzen, beachte aber, dass sich Konsistenz und Geschmack leicht verändern können.

