Der Kartoffel-Gateau, auch gattò di patate genannt, ist eines jener Gerichte, die nach Zuhause und Tradition schmecken. Ich liebe dieses Gericht und es versetzt mich immer zurück in die Zeit, als meine kampanische Großmutter es mir als Kind mit vielen Käsesorten, Wurstwaren und all ihrer Leidenschaft zubereitete: eine wahre Köstlichkeit, die die ganze Küche duften ließ.
Heute schlage ich euch meinen Kartoffel-Gateau mit Käse in der Variante ohne Wurst vor, eine etwas leichtere Version im Vergleich zum klassischen Rezept, die aber trotzdem cremig, zart schmelzend und wirklich lecker ist.
Er eignet sich hervorragend als Hauptgericht für ein Familienessen oder auch als Rezept zum Reste-Verwerten, wenn ihr verschiedene Käsesorten verwenden möchtet.
Naturlich könnt ihr ihn, wenn ihr die traditionelle Variante bevorzugt, jederzeit mit Salami, Mortadella oder anderen Wurstwaren ergänzen: das Ergebnis wird dann noch reichhaltiger und würziger sein.
Wenn ihr Kartoffelrezepte mögt, findet ihr auf dem Blog noch weitere einfache und schmackhafte Ideen.
Und jetzt ab in die Küche: ich zeige euch Schritt für Schritt, wie ich meinen Kartoffel-Gateau mit Käse zubereite.
- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Günstig
- Vorbereitungszeit: 30 Minuten
- Portionen: 4 Personen
- Kochmethoden: Ofen, Herd
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten
Hier sind die Zutaten, die wir für die Zubereitung benötigen.
- 3 Eier
- 60 g geriebener Parmigiano (Parmesan)
- 100 g Ricotta
- 70 g Pecorino (die Sorte, die Sie bevorzugen)
- 1 kg Kartoffeln
- 200 ml Milch
- nach Belieben feines Salz
- nach Belieben Paniermehl
- 40 g Provola (40 g)
- nach Belieben Butter (zum Ausfetten der Form)
Werkzeuge
Hier unten liste ich die Werkzeuge auf, die ich zur Zubereitung des Rezepts verwendet habe.
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- 1 Schüssel
- 1 Kartoffelpresse
- 1 Messer
- 1 Gabel
- 1 Backform
- 1 Topf oder Schnellkochtopf
Schritte
Als Erstes nehmt ihr die Kartoffeln, wascht sie gut unter fließendem Wasser und bringt sie zum Kochen. Ich verwende meist den Schnellkochtopf, um Zeit zu sparen: in etwa zwanzig Minuten sind sie perfekt gar.
Sind sie fertig, gießt ihr das Wasser ab, lasst sie ein paar Minuten etwas abkühlen und zieht dann die Schale ab.
Gebt die Kartoffeln anschließend durch die Kartoffelpresse und fangt das Püree in einer großen Schüssel auf.
Nun geben wir zu den gestampften Kartoffeln alle anderen Zutaten: die Eier, den geriebenen Käse, die Ricotta, den in Würfel geschnittenen Pecorino, die Provola und eine Prise Salz.
Dann fügen wir nach und nach die Milch hinzu, gießt sie wenig auf einmal dazu und rührt dabei um. Es ist wichtig, die Milch schrittweise zuzugeben, um die richtige Konsistenz des Teigs zu prüfen.
Ich habe etwa 200 ml Milch angegeben, aber die Menge kann je nach Kartoffelsorte leicht variieren: manche nehmen mehr Flüssigkeit auf, andere weniger. Es können also auch 150 ml reichen oder es wird ein bisschen mehr benötigt.
Der fertige Teig sollte weich und cremig sein, aber nicht zu flüssig.
Fettet nun eine Backform mit Butter ein und bestreut sie mit etwas Paniermehl, dann verteilt ihr die Masse gleichmäßig darin.
Bestreut die Oberfläche mit etwas geriebenem Parmigiano und etwas Paniermehl, das während des Backens eine herrliche goldbraune Kruste bildet.
Backt den Kartoffel-Gateau im Umluftofen bei 170 °C für etwa 40 Minuten, bis die Oberfläche schön goldbraun ist.
Bereit zum Genießen?
Wie ihr gesehen habt, ist dieser Kartoffel-Gateau mit Käse eine etwas leichtere Variante des traditionellen Klassikers, der oft auch Wurstwaren enthält.
Wie ich eingangs gesagt habe, spricht natürlich nichts dagegen, ihn weiter zu verfeinern: wenn ihr einen kräftigeren Geschmack mögt, könnt ihr Salami, Mortadella oder andere Wurstsorten nach Belieben hinzufügen.
Das Ergebnis bleibt ein innen cremiger Kartoffel-Gateau mit einer köstlich goldenen Kruste obendrauf.
Guten Appetit!
Wie man das Kartoffel-Gateau aufbewahrt
Der Kartoffel-Gateau lässt sich auch an den Tagen nach der Zubereitung sehr gut aufbewahren. Sobald er abgekühlt ist, könnt ihr ihn mit Frischhaltefolie abdecken oder in einen luftdichten Behälter geben und im Kühlschrank 2–3 Tage aufbewahren.
Wenn ihr ihn wieder genießen möchtet, Einfach im Ofen für ein paar Minuten aufwärmen: er wird wieder warm und die Oberfläche wird leicht knusprig.
Wenn ihr möchtet, kann der Kartoffel-Gateau auch bereits fertig gebacken eingefroren werden und portioniert gelagert werden. Beim Verwenden reicht es, ihn im Kühlschrank auftauen zu lassen und anschließend im Ofen aufzuwärmen.
FAQ (Fragen und Antworten)
Hat Ihnen das Rezept für das Kartoffel-Gateau gefallen?
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