Als ich mich entschied, die gebackenen Castagnole für die Reihe Light and Tasty zu machen, die heute der Ausgabe den Karnevalsrezepten widmet, hatte ich nicht bemerkt, dass heute… ahahah ich muss lachen… heute ist mein Geburtstag! Uahuahah! 😄
Ja, ich weiß, für euch ist das wahrscheinlich nicht so lustig, aber für mich ist es ein kleines, besonderes Zufallserlebnis, das mich instinktiv amüsiert hat.
Und vielleicht haben diejenigen, die das Rezept meiner klassischen Castagnole meiner Mama kennen, schon verstanden, warum.
Das ist das Karma der Castagnole! 😄
Es ist diese Unvermeidlichkeit der Ereignisse, die will, dass an meinem Geburtstag nie Castagnole fehlen dürfen, eine Familientradition, an die mich meine Mutter von jeher gewöhnt hat und die trotz meines ehrwürdigen (und stellenweise unglaubwürdigen! 😂) Alters, das ich seit heute früh mit mir herumtrage, fortbesteht.
Deshalb hat mich der Zufall so zum Lachen gebracht, weil ich überhaupt nicht bemerkt hatte, dass die Light-and-Tasty-Ausgabe, mein Geburtstag und die absolut zufällige Entscheidung, Castagnole zu machen, zusammenfallen. Aber das kann kein Zufall sein, sicher wollte mir mein Unterbewusstsein etwas sagen!
Dun dun dun (kleine Suspense-Musik)… Aber was?
Ach ja! Jetzt… wo die im Ofen gebackenen Castagnole schon in unseren Bäuchen sind… jetzt weiß ich es! Es ist der richtige Tag, um zu sagen: Schluss mit den gebackenen Geburtstags-Castagnole frittiert!
Jaaaaaa! Die gebackenen Castagnole sind so lecker! 😃
〰 〰 〰
- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Günstig
- Vorbereitungszeit: 40 Minuten
- Portionen: 38 Stück
- Kochmethoden: Backofen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Karneval
Zutaten
- 200 g Weizenmehl Type 0
- 100 g Kartoffelstärke
- 100 g Ricotta
- 1 Ei
- 3 Esslöffel Zucker
- 3 Esslöffel Raps- oder Maisöl
- 2 Esslöffel Sambuca (ggf. auch 3)
- 1 Zitrone (abgeriebene Schale)
- Halbe Päckchen Backpulver für Gebäck
- Zucker (Puderzucker, Kristallzucker oder Rohzucker zum Bestreuen)
Werkzeuge
- Schüssel
- Backpapier
- Backblech
Schritte
Mit einem Löffel die Ricotta, das ganze Ei, die Sambuca, das Öl und den Zucker verrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat.
Die abgeriebene Schale einer Zitrone zugeben, dann Mehl, Kartoffelstärke und Backpulver einrieseln lassen.
Mit einem Löffel vermengen.
Wenn die Masse krümelig ist, mit den Händen zu einem Teig kneten, bis ein glatter Teigklumpen entsteht.
Den Teigklumpen in kleine Portionen teilen und zwischen den Handflächen zu Kugeln rollen (ich habe 38 Stück erhalten, die Anzahl kann je nach Größe variieren).
👉 Der Teig lässt sich gut verarbeiten; wer mag, kann ihn kurz im Kühlschrank fester werden lassen, für 10–15 Minuten. Nicht zu lange kälten lassen, sonst wird das Formen der Kugeln erschwert.
Die Teigkugeln auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen und im Ofen bei 180°C 10–12 Minuten backen, wenn die Kugeln klein sind, oder etwa 15 Minuten, wenn sie etwas größer sein sollen.
Die im Ofen gebackenen Castagnole mit einer schönen Prise Puderzucker bestreut servieren.
Alternativ empfehle ich eine Variante, die uns sehr gut gefallen hat:
Vor dem Backen die Castagnole in Kristallzucker oder in grobkörnigen Rohzucker wälzen, sodass sie vollständig bedeckt sind.
👉 Wenn der Zucker nicht haftet (das kann passieren, z. B. wenn der Teig kalt ist), kann man die Kugeln leicht mit etwas Milch bestreichen, damit der Zucker haften bleibt.
Wenn man sie so, mit Zucker bedeckt, backt, werden die gebackenen Castagnole an der Oberfläche knuspriger.
😉 Abschließend noch eine Klarstellung für alle, die traditionelle frittierte Speisen nicht gern in die Ofenversion übertragen:
Diese gebackenen Castagnole haben uns sehr gut gefallen und, ich sage es euch, sie haben mich überrascht. Sicher sind sie etwas trockener und natürlich weniger fettig als die frittierten, aber sie sind wirkliche Castagnole, der Anisgeschmack der Castagnole ist da.
Deshalb sind sie eine sehr gute Alternative zu den traditionellen frittierten Castagnole, besonders in der Variante mit knusprigem Zucker, und vor allem geeignet für alle, die wie ich nicht gern frittieren (und frittierte Speisen nur essen, wenn andere frittieren!).
Wir haben sie alle verputzt, und einige haben wir sogar in Alchermes getunkt. Aber um Missverständnisse zu vermeiden: Nein, sie sind nicht genau gleich wie die frittierten, ihr hattet es ja gehofft, oder? 🤪😀😉
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