Mittlerweile habe ich keine Zweifel mehr an der Heißluftfritteuse: Sie gart Gemüse großartig! 😃 Aber nach verschiedenen Tests fehlte mir noch ein wichtiger Versuch: die Heißluftfritteuse zum Backen einer Crostata zu verwenden! 🤩
Nun, ehrlich gesagt hatte ich es schon einmal mit der kleinen 2-Liter-Fritteuse versucht, die ich früher hatte, doch das Ergebnis war nicht überwältigend. Jetzt hingegen, mit diesem neuen Modell, war das Backen der Crostata in der Heißluftfritteuse deutlich einfacher. Der Korb erlaubt der heißen Luft besser zu zirkulieren und sorgt so auch unter dem Gitter für eine bessere Garung, wodurch der Boden der Crostata besser durchbackt wird (denn man kann ihn nicht wenden oder umdrehen).
Und ja, klar, auch diese Fritteuse hat einen kleinen Nachteil: sie ist ebenfalls kompakt (2,5 Liter), daher ist die Begrenzung die Grösse… der Crostata!
Deshalb habe ich einen kleinen Teig gemacht, eine halbe Portion, die dennoch in vielen Situationen ideal ist: zum Probieren, als Pausensnack für Kinder, zum Frühstück für zwei Personen oder für drei. Oder für vier Personen… auf Diät!, die jeweils ein Stück Crostata essen und dann lieber keine Versuchung in Form von Reststücken im Haus haben wollen! 🤪
Hab ich euch überzeugt? Lest das Rezept!
UPDATE: es gibt jetzt auch eine neue Version dieses Rezepts 👉 Crostata in friggitrice ad aria (new edition)
👇 Während ich auf neue fantastische Rezepte mit dieser mächtigen neuen Heißluftfritteuse warte, lasse ich euch die Links zu weiteren Rezepten da — probiert sie, sie sind es wert! 👇
- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Günstig
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Portionen: 4 Scheiben
- Kochmethoden: Heißluftfritteuse
- Küche: Zeitgenössisch
- Saisonalität: Alle Jahreszeiten
Zutaten
Für die Mengen bin ich von meinem Rezept der Öl-Mürbeteig-Pasta (pasta frolla all’olio) ausgegangen und habe die Zutaten nur leicht angepasst. Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch jeden meiner Mürbeteige verwenden, ihn in zwei Teile teilen und in zwei Durchgängen in der Heißluftfritteuse backen.
- 160 g Weizenmehl (Tipo 0)
- 25 g Maiskeimöl
- 40 g Zucker
- 1 Ei (klein, 45 g)
- Backpulver (Spitze eines Teelöffels)
- abgeriebene Zitronenschale
- 1 Esslöffel Milch (oder Wasser)
- 150 g Marmelade
Werkzeuge
- Heißluftfritteuse
- Backpapier
Schritte
Den Mürbeteig zubereiten, indem alle Zutaten in einer Schüssel verarbeitet werden, bis ein kleiner Teigling entsteht.
👉 Mit den Zutaten dieses Rezepts erhält man eine kleine Crostata, die einer halben Standard-Crostata entspricht. Alternativ: einen ’normalen‘ Mürbeteig herstellen (hier mit Öl, ihr könnt aber jeden Mürbeteig vom Blog wählen) und den Teig dann halbieren und die Hälften nacheinander backen.
Den Teig direkt auf dem Boden des gelochten Korbs ausrollen, der antihaftbeschichtet ist, oder mit Backpapier auslegen.
😉 Wenn ihr die spezifisches gelochtes Backpapier für Heißluftfritteusen zur Verfügung habt, ist das ideal. Ansonsten tut es auch normales Backpapier, das ihr zuhause ein paarfach punktiert (ich habe das ganz simpel mit einem Zahnstocher gemacht; ich weiß, es gibt Leute, die da pingeliger sind und eine Lochzange verwenden).
☝ Ich empfehle, die Ränder des Backpapiers nicht zu hoch stehen zu lassen, denn wenn sie den Heizelementen berühren, können sie Feuer fangen.
Wie bei allen Crostatas einen Rand mit einer Schnur aus Teig formen:
Die Marmelade hinzufügen. Ich habe etwa 150 Gramm verwendet.
Anschließend klassisch mit Streifen, Schnüren oder mit Ausstechern dekorieren — ganz nach eurer Fantasie.
Zum Beispiel so:
Oder so.
(Abgesehen von dem ‚ciao‘-Schriftzug — die Wirbel sollten eigentlich Luftschlangen sein 😄, aber mir war nur noch wenig Teig übrig… manchmal reicht eben der Gedanke!)
Die Crostata in der Heißluftfritteuse zunächst auf 200° einstellen und backen.
Nach 5 Minuten die Temperatur auf 180° reduzieren.
Weitere 10 Minuten weiterbacken.
Gegen Ende der Backzeit (in den letzten 3–4 Minuten) die Crostata öffnen und kontrollieren und, falls nötig, die Temperatur auf 160° reduzieren.
Die Crostata im warmen Zustand auf dem Gitter abkühlen lassen (aber nicht im Korb, so verliert sie die Restwärme besser) (es ist besser, sie nicht zu riskieren zu brechen, solange sie heiß ist), dann herausnehmen.
Das folgende Foto zeigt den allerersten Versuch, die Crostata in der Heißluftfritteuse zu backen. Sie wirkt roh zusammengefügt, da es wirklich nur ein Test war und ich den Teig mit den Händen ausgerollt hatte. Die Marmelade ist so kräftig rot nicht wegen Übersättigung des Bildes, sondern tatsächlich natürlich: es ist meine selbstgemachte Wildpflaumen-Marmelade.
Diese Crostata habe ich gestern Morgen gemacht, mit Erdbeermarmelade (gekauft) und einem ‚CIAO‘ für meine Tochter, die gerade im Zug war, als ich die Crostata vorbereitet habe.
Als Flavia ankam, haben wir sie sofort komplett gegessen (wenn auch noch etwas warm).
Zum Schluss der Trick:
Ein unvermeidlicher Punkt bei der Heißluftfritteuse ist, dass eine schöne Bräunung am Boden eher unwahrscheinlich ist. Zumindest bei den Modellen mit herausnehmbaren Korb, wie den beiden Heißluftfritteusen, die ich bisher hatte und persönlich getestet habe. Da das Heizelement nur oben sitzt, wird der Boden selten so braun, wie man es vom normalen Backofen gewohnt ist.
Die Backzeit einfach zu verlängern nützt wenig, weil die Oberseite sonst zu stark bräunt oder austrocknet.
So sieht der Boden meiner ‚ciao‘-Crostata von heute Morgen aus. Ich versichere euch, sie war durchgebacken, nur nicht so braun, wie man es vom konventionellen Ofen gewohnt ist, aber sie war durchgebacken.
Wenn euch dieses etwas blassere Aussehen unten stört und es keine Marmeladen-Tarte wäre, würde ich empfehlen, die Tarte kurz auf den Kopf zu stellen. Da hier aber Marmelade im Spiel ist, geht das natürlich nicht so einfach.
Bei der ersten Crostata hatte ich einen Test gemacht, der sich als wirklich effektiv erwiesen hat, ein echter Trick: einfach die Crêpes-Platte (Crepes-Eisen) vorheizen, die Crostata aus dem Korb nehmen und kurz (ich würde sagen eine halbe Minute) auf die Platte legen (oder in eine beschichtete Pfanne).
Ich war so nervös wegen dieses Tests, dass ich vergessen habe, dieses Zwischenschritt zu fotografieren. Aber ich habe ein Foto von einem Stück, auf dem man die Bräunung des Bodens gut erkennen kann. Für mich ist das die optimale Lösung!
Probiert es aus! Und sagt mir Bescheid!!
Enjoy! 😋
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