Hier schnell eine Fingerfood-Idee, die drei Regionen vereint: Mini-Friselle aus dem Salento, ganz einfach garniert mit getrockneten Pachino-Tomaten und gewürfeltem lombardischem Quartirolo.
Die Mini-Friselle gehörten zu unserem gastronomischen „Beutezug“, der nach unserer letzten Reise in Apulien mit nach Hause gebracht wurde und leider schon fast aufgebraucht ist. Schade, dass wir nicht mehr eingekauft haben! Die Mini-Friselle waren wirklich lecker! Wir haben sie sowohl eingeweicht als auch trocken probiert, und beide Varianten sind toll. Trocken sind sie wie kleine Crostini, fast wie geröstete Brotscheiben, weshalb wir sie oft auch einfach so geknabbert haben, zusätzlich zum Belegen. Jedenfalls war es einer dieser Einkäufe, bei denen man am liebsten gleich wieder hinfahren würde. Seit wir den Salento entdeckt haben, wollen wir nur noch zurück!
Die getrockneten Tomaten hatte ich übrigens auch in Apulien gekauft. Natürlich sind sie nicht aus Apulien, sondern aus Pachino – aber mal ehrlich: finde ich Pachino-IGP-Tomaten und lasse ich die Chance aus, sie mitzunehmen? Entscheidet selbst! 😀
Den Quartirolo habe ich hier im Laden gefunden, genau in dem Laden, in dem man nicht erwartet, geschützte Produkte zu finden, und wo man sie dann doch entdeckt und sofort kauft, ohne lange zu überlegen. Ich kannte diesen Käse vorher nur vom Namen, hatte ihn aber nie probiert – warum auch immer. Jetzt habe ich mir fest vorgenommen, ihn öfter zu kaufen, so sehr hat er mir geschmeckt 🙂
Es ist ein junger, weicher Käse (es gibt ihn aber auch länger gereift), zart und leicht, leicht bröselig, aber fest genug, um ihn gut in Würfel zu schneiden, ohne zu zerbröseln.
Gefällt euch mein neues Tablett? Ich habe daran gedacht, es für Gebäck zu benutzen, aber ich konnte nicht widerstehen… 😀
👇 Update: Hier weitere Rezepte, bei denen ich dasselbe Tablett verwendet habe! 🤪😄👇
- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Günstig
- Ruhezeit: 4 Stunden
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Kochmethoden: Ohne Kochen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten
- Friselle aus Apulien (im Mini-Format)
- getrocknete Kirschtomaten (Pachino (IGP))
- Quartirolo aus der Lombardei
- Oregano
- extra natives Olivenöl
- Knoblauch
- Oregano
- Majoran
- Chili
- extra natives Olivenöl
Utensilien
- Teller für Desserts
Schritte
Zuerst die getrockneten Tomaten würzen:
☝ Es braucht ein paar Stunden Marinierzeit, deshalb empfehle ich, sie morgens vorzubereiten, spätestens mittags, damit ihr sie abends servieren könnt.
👉 Wenn ihr keine Zeit zum Marinieren habt: Sie sind auch so sehr gut, unangefeuchtet, da sie sehr klein und dünn sind. Zum Beispiel habe ich sie ohne Einweichen in einer Pastasauce (z. B. diesem Rezept) und in einer Focaccia (z. B. dieser) verwendet. Für diese Frisellchen finde ich jedoch die marinierten besser, weil sie weicher und aromatischer durch das Dressing sind.Zum Würzen verfahrt wie in diesem Rezept beschrieben. Auch dort handelte es sich um sizilianische Tomaten, aus Catania.
Nach dem Abtropfen und Trockentupfen die Pachino in ein Schraubglas geben, mit gehacktem Knoblauch, Oregano und Majoran (oder beliebigen Kräutern wie Thymian, Minze oder Basilikum), Chili und etwas Öl würzen – nur wenig Öl, gerade so viel, dass sie benetzt sind (das Glas muss nicht mit Öl gefüllt werden; im Kühlschrank halten sie sich trotzdem mehrere Tage).
Umrühren, Glas verschließen und mehrere Stunden ruhen lassen.
Beim Zubereiten eures Fingerfoods braucht ihr wirklich nur ein paar Minuten:
Die Mini-Friselle kurz unter fließendem Wasser anfeuchten.
Den Quartirolo in Würfel schneiden.
Die Mini-Friselle auf einem Teller oder Tablett anrichten und mit den marinierten getrockneten Tomaten und den Käsewürfeln dekorieren.
Nach Belieben mit einem Spritzer Öl und Oregano verfeinern.
Servieren.
Perfekt als Vorspeise, ideal zum Aperitif oder als kleiner, raffinierter Snack.
Variante: Diese Kombination aus getrockneten Tomaten + Quartirolo lässt sich auch zum Würzen der klassischen Frise verwenden. Dann ist es kein Fingerfood mehr, aber probiert es – es lohnt sich, vertraut mir.
Schaut euch dieses Rezept von mir an und probiert, die Rucola-Sauce (siehe Foto unten) mit ein paar getrockneten Tomaten und zerbröseltem Quartirolo zu ergänzen… ihr werdet den Unterschied schmecken!! 😉
Tipps ohne Salz
In diesem Rezept muss kein Salz hinzugefügt werden die Zutaten sind von Natur aus bereits salzhaltig!
Wenn du daran interessiert bist, Salz zu reduzieren oder ganz wegzulassen, denk immer daran:
▫ Salz schrittweise reduzieren – der Geschmackssinn muss sich langsam daran gewöhnen.
▫ Gewürze verwenden: Chili, Pfeffer, Curry, Muskatnuss, Zimt, Nelken, Kreuzkümmel…
▫ Aromatische Kräuter nutzen: Basilikum, Petersilie, Oregano, Thymian, Salbei, Majoran, Rosmarin, Minze…
▫ Samen verwenden: Sesam, Pinienkerne, Mandeln, Walnüsse…
▫ Scharfe Gemüsesorten oder Früchte nutzen: Knoblauch, Zwiebel, Zitrone, Orange…
▫ Mein salzfreies Gemüsegranulat verwenden
▫ Frische Lebensmittel bevorzugen.
▫ Vermeide Kochmethoden, die Geschmack auslaugen (vermeide längeres Kochen in Wasser), bevorzuge Grillen, Garen im Blech, Dämpfen, Mikrowelle.
▫ Nimm die Salzstreuer nicht mit an den Tisch!
▫ Gönn dir zwischendurch auch mal eine Ausnahme. Das tut der Stimmung gut und hilft, langfristig durchzuhalten.
Wenn du nicht auf Salz verzichten willst oder kannst:
▫ Du kannst meine Rezepte natürlich trotzdem nach deinem Geschmack salzen.
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