Die hausgemachten Crêpes gehören zu den vielseitigsten und beliebtesten Zubereitungen der Küche, perfekt für reichhaltige Hauptgerichte oder köstliche Desserts. Mit diesem Rezept erhältst du dünne Crêpes, die elastisch und widerstandsfähig sind, ideal zum Füllen mit Käse, Gemüse oder süßen Cremes. Durch die Verwendung von Type-1-Mehl erhalten deine hausgemachten Crêpes einen rustikalen und authentischen Geschmack, der ein professionelles Ergebnis garantiert und all deine Gäste begeistern wird.
Wenn du Crêpes liebst, probiere die Crêpes mit Stracchino und Pesto, die eifreien Crêpes, die Crêpes mit Kichererbsenmehl oder die mit Nutella.
HIER findest du alle meine Hauptgerichte.
Folge mir auf FACEBOOK um jeden Tag viele schöne Rezepte zu entdecken.
ANDERE REZEPTE MIT CRÊPES
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Portionen: 10 Stück
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Alle Jahreszeiten
Zutaten für die Zubereitung der hausgemachten Crêpes
- 3 Eier
- 250 ml Milch
- 150 g Type-1-Mehl
- 20 g Butter (geschmolzen)
- 1 Prise Salz
Zubereitung der hausgemachten Crêpes
Um zu beginnen, widme dich der flüssigen Basis: In einem Behälter die Eier zusammen mit der Milch, dem Salz und der sehr weichen Butter verrühren. Beginne, das Type-1-Mehl energisch unterzumischen. Für ein perfektes Ergebnis empfehle ich die Verwendung eines Schneebesens oder, um Klumpen vollständig zu vermeiden, einen Stabmixer. Dieser technische Schritt ist entscheidend, um einen glatten, homogenen und der richtigen Dichte entsprechenden Teig zu erhalten, der verhindert, dass die Crêpes beim Kochen reißen.
Das zweite Geheimnis für perfekte Crêpes liegt in der Temperatur und Bewegung: Erwärme eine leicht gefettete Antihaft-Pfanne. Gib eine kleine Menge Teig in die Mitte und drehe die Pfanne schnell, damit sich der Teig dünn und gleichmäßig über die gesamte Oberfläche verteilt. Die Schnelligkeit in dieser Phase sorgt dafür, dass die Dicke homogen ist und die Crêpe nicht zu dick oder gummiartig wird.
Sobald der Teig verteilt ist, warte einige Sekunden, bis sich die Ränder von selbst lösen. Sobald die Oberfläche der Crêpe trocken ist, drehe sie mit Hilfe eines Pfannenwenders um und beende das Garen auf der anderen Seite für noch ein paar Minuten. Dieser Schritt erfordert mittlere Hitze: Die Hitze muss konstant sein, um die typischen goldenen Adern zu bilden, ohne die im Teig enthaltene Butter zu verbrennen.
Wenn du eine Variante ausschließlich für Desserts zubereiten möchtest, kannst du das Aroma des Teigs leicht verändern, indem du Vanilleextrakt oder Zimtpulver hinzufügst und eine Prise Zucker beifügst. Diese kleine Variation macht deine Crêpes zu einer perfekten Hülle für Marmeladen, Schokoladenaufstriche oder gebratene frische Früchte und verwandelt sie in ein elegantes und unwiderstehliches Dessert.
Tipps für ein perfektes Ergebnis
Ruhen des Teigs: Wenn du Zeit hast, lass den Teig 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Dies ermöglicht dem Gluten, sich zu entspannen, was die Crêpes noch elastischer macht.
Pfanne auf der richtigen Temperatur: Die Pfanne muss gut heiß, aber nicht rauchend sein. Wenn sie zu kalt ist, haftet der Teig nicht gut; wenn sie zu heiß ist, stockt der Teig, bevor du ihn verteilen kannst.
Fett für das Kochen: Verwende ein Stück Küchenpapier, das in Öl oder Butter getränkt ist, um die Pfanne zwischen den Crêpes einzufetten, so vermeidest du Überschuss an Fett.
Kreative Varianten
Vollkorn-Crêpes: Ersetze das Type-1-Mehl durch Vollkornmehl für einen noch intensiveren Geschmack und einen höheren Ballaststoffgehalt.
Bunte Version: Füge dem Teig gekochten und pürierten Spinat hinzu, um eindrucksvolle grüne Crêpes zu erhalten, die perfekt für ein Frühlingsessen sind.
Laktosefrei: Du kannst eine pflanzliche Milch (wie ungesüßten Soja- oder Hafermilch) verwenden und die Butter durch Pflanzenöl ersetzen.
Aufbewahrung und Planung
Im Kühlschrank: Die gekochten Crêpes können gestapelt (möglicherweise durch Backpapier getrennt) und für 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden, mit Folie bedeckt.
Vorbereitung im Voraus: Du kannst den Teig am Abend vorher vorbereiten, um ihn am Morgen oder für das Mittagessen zu kochen und so seine Frische zu bewahren.
Einfrieren: Sie können bereits gekocht eingefroren werden. Bei Bedarf einfach für ein paar Sekunden in der Pfanne oder Mikrowelle erhitzen, um sie wieder elastisch zu machen.
Jetzt bist du dran!
Die hausgemachten Crêpes sind ein Joker, den jeder Kochbegeisterte kennen sollte. Mit nur einem Basisrezept sind die Möglichkeiten endlos! Und du, wie bevorzugst du sie zu füllen? Bist du für die herzhafte Version mit Gemüse oder kannst du einem Schokoladencreme-Herz nicht widerstehen? Schreib es mir in die Kommentare, ich bin gespannt auf deine Kreationen!
FAQ (Fragen und Antworten)
Warum gelingt die erste Crêpe immer schlecht?
Das ist ganz normal! Sie dient dazu, die Temperatur der Pfanne zu stabilisieren und die erste Schicht Fett gut zu verteilen. Lass dich nicht entmutigen und mach mit der zweiten weiter.
Kann ich normales Mehl verwenden?
Ja, normales Mehl ist in Ordnung, aber Typ 1 verleiht eine etwas strukturiertere und schmackhaftere Konsistenz.
Wie dünn sollten sie sein?
Ideal ist es, wenn sie fast durchsichtig sind. Je weniger Teig du verwendest (und ihn gut drehst), desto eleganter und angenehmer sind sie im Gaumen.

