Die Karnevalskrapfen sind das Symbolgebäck der Feste in ganz Italien. Bekannt unter vielen verschiedenen Namen je nach Region, dürfen diese goldenen und knusprigen Blätter in dieser Jahreszeit auf keinem Tisch fehlen. In diesem von meiner Oma überlieferten vegetarischen Rezept wird der Teig durch einen Schuss Grappa angereichert, der ihn voller unwiderstehlicher Blasen und unglaublich leicht macht. Die Karnevalskrapfen zu Hause zuzubereiten, erfordert ein wenig Geduld beim Ausrollen des Teigs, aber das Ergebnis ist ein duftendes Gebäck, perfekt zum Teilen während der Festtage. Diese Krapfen auf den Tisch zu bringen, bedeutet, die natürliche Küche mit der Wärme familiärer Erinnerungen zu feiern.
Wenn du nach weiteren Rezepten für die Karnevalstage suchst, probiere die venezianischen Apfel- und Rosinenkrapfen oder die Karnevalskrapfen. Du kannst auch die großen Krapfen zum Füllen oder die Nutella-Ravioli oder die einfachen Castagnole ausprobieren.
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ANDERE FRITTIERTE SÜSSIGKEITEN
- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Günstig
- Ruhezeit: 20 Minuten
- Vorbereitungszeit: 1 Stunde 30 Minuten
- Portionen: 15
- Kochmethoden: Frittieren
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Karneval
Zutaten für die Zubereitung der Karnevalskrapfen
- 550 g Weizenmehl (Typ 00)
- 2 Eier
- 175 ml Wasser
- 2 Esslöffel Grappa
- 3 Esslöffel Zucker
- 30 g Butter
- 1 Prise Salz
Werkzeuge
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- Schüssel
- Nudelmaschine
Zubereitung der Karnevalskrapfen
Beginne damit, das Mehl mit dem Wasser, dem Grappa, den Eiern, dem Zucker, der Prise Salz und der weichen Butter zu verkneten. Arbeite die Mischung energisch, bis du einen glatten und homogenen Teig erhältst. Wickel ihn in Frischhaltefolie und lasse ihn 20 Minuten ruhen: Diese Ruhezeit ist entscheidend, damit der Teig elastisch und leicht auszurollen ist für deine Karnevalskrapfen.
Nach der Ruhezeit kommt der entscheidende Moment: das Ausrollen des Teigs. Er muss so dünn wie möglich sein! Ich benutze die Nudelmaschine (die sogenannte „Nonna Papera“) auf der dünnsten Einstellung, denn von Hand ist es schwierig, die Transparenz zu erreichen, die das Karnevalsgebäck so besonders macht. Einmal ausgerollt, verwende ein Rädchen, um Rauten oder Rechtecke zu schneiden, wobei du in der Mitte zwei Einschnitte in jedes machst.
Erhitze reichlich heißes Öl in einer großen Pfanne. Frittiere die Krapfen portionsweise, um die Garzeit gut zu kontrollieren, die wirklich nur wenige Minuten dauert. Wenn sie goldbraun und voll mit Blasen sind, hebe sie auf Küchenpapier ab.
Hier kommt der magische Trick: Um die Karnevalskrapfen noch knuspriger und leichter zu machen, lege sie für etwa zehn Minuten in den heißen, aber ausgeschalteten Ofen. Dadurch wird jegliche Restfeuchtigkeit entfernt. Zum Schluss, nach dem Bestäuben mit reichlich Puderzucker, sind sie bereit zum Genießen.
Tipps für ein perfektes Ergebnis
Dünner Teig: Der Teig ist genau richtig, wenn du fast durch ihn hindurchsehen kannst; nur so werden die Krapfen knusprig und leicht.
Öltemperatur: Stelle sicher, dass das Öl gut heiß ist (ca. 175°C), um zu verhindern, dass das Gebäck Öl aufsaugt, und deine natürliche Küche leicht bleibt.
Im Backofen ruhen: Überspringe nicht die Ruhezeit im ausgeschalteten Ofen; das ist Omas Geheimnis für eine Knusprigkeit, die tagelang anhält.
Leckere Varianten
Orangen- oder Zitronenaroma: Du kannst geriebene Schale in den Teig geben, um eine sehr angenehme Zitrusnote zu erhalten.
Ohne Alkohol: Wenn du keinen Grappa verwenden möchtest, kannst du ihn durch kaltes Sprudelwasser ersetzen, um die Knusprigkeit zu erhalten.
Schokolade: Sobald sie abgekühlt sind, kannst du die Krapfen mit geschmolzenen dunklen Schokoladenfäden dekorieren.
Aufbewahrung
In einer Blechdose: Sie bleiben eine Woche lang perfekt frisch und behalten ihr ursprüngliches Aroma.
Keine Plastik: Vermeide Plastiktüten, da sie die Krapfen schnell weich und zäh machen; bevorzuge immer Papier oder Blech.
Jetzt bist du dran!
Habt ihr schon einmal Karnevalskrapfen mit der Nudelmaschine gemacht? Es ist der perfekte Trick, um jene Leichtigkeit zu erreichen, die typisch für das Rezept der Oma ist.
Wenn ihr sie macht, schießt ein Foto und postet es in den sozialen Netzwerken, indem ihr mich taggt: Ich liebe es, eure Berge von gezuckerten Süßigkeiten zu sehen! Hinterlasst mir einen Kommentar, um mir zu sagen, wie ihr sie in eurer Stadt nennt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum gibt man Grappa in den Teig?
Der Alkohol verdampft schnell beim Frittieren und erzeugt die Luftblasen, die den Teig leicht und knusprig machen.
Kann ich den Teig am Vortag vorbereiten?
Ja, du kannst ihn im Kühlschrank in Frischhaltefolie aufbewahren, aber denke daran, ihn auf Raumtemperatur zu bringen, bevor du ihn ausrollst.
Welches Öl ist am besten zum Frittieren?
Erdnussöl ist ideal wegen seines neutralen Geschmacks und seiner hervorragenden Beständigkeit gegen hohe Temperaturen.

