Schweinecarré aus dem Ofen, ein großer Klassiker der italienischen Küche. Ein einfaches Rezept mit wenigen Zutaten und einigen kleinen Kniffen, das ein saftiges und sehr zartes Fleisch ergibt.
Im Lauf der Jahre habe ich gelernt, dass das wahre Geheimnis dieses Bratens darin besteht, das Fleisch und die Garzeiten zu respektieren. Es ist ein exzellentes Hauptgericht für Festtage oder um es ins Oster-Menü aufzunehmen. Probiert auch den Braten im Topf oder den Schweinebraten aus dem Ofen.
Bei meinen Rezepten beginne ich immer mit der Qualität der Zutaten: Ich wähle ein Carré, das nicht zu mager ist, mit einer leichten Fettschicht außen – sie schützt das Fleisch beim Garen und hält es saftig. Wenn möglich, kaufe ich es beim vertrauten Metzger und bitte um ein größeres Stück, denn diese Schnitte vertragen den Ofen besser.
Das Ruhen bei Raumtemperatur ist ein weiteres kleines Geheimnis, das ich nie auslasse: Ich nehme das Carré mindestens eine Stunde vor dem Garen aus dem Kühlschrank. Kaltes Fleisch sofort in den Ofen zu geben, lässt es oft zäh werden; mit einer gleichmäßigeren Starttemperatur erzielt man eine sanftere und gleichmäßigere Garung.
Vor dem Einschieben massiere ich das Fleisch gut mit extra nativem Olivenöl, Salz, Pfeffer und Rosmarin – nichts Aufwändiges, denn Schweinefleisch hat schon einen Geschmack, der betont und nicht überdeckt werden sollte.
Dieser Schritt hilft auch, eine aromatische Kruste an der Oberfläche zu bilden.
Ich gare es in einem statischen Ofen bei 160–170°C und begieße es ab und zu mit dem eigenen Bratensaft. Wenn es zu trocken wird, gebe ich etwas heiße Brühe oder weißen Wein dazu; der Dampf hilft, das Fleisch saftig zu halten. Jetzt überlasse ich euch dem Rezept. Vergesst nicht, mir auf meinen Social-Media-Seiten Facebook, Instagram und YouTube zu folgen.
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- Schwierigkeit: Mittel
- Kosten: Günstig
- Vorbereitungszeit: 20 Minuten
- Kochzeit: 1 Stunde 30 Minuten
- Portionen: 8Personen
- Kochmethoden: Backofen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
- Leistung 202,74 (Kcal)
- Kohlenhydrate 11,60 (g) davon Zucker 0,60 (g)
- Proteine 22,79 (g)
- Fett 7,44 (g) davon gesättigt 0,06 (g)davon ungesättigt 0,03 (g)
- Fasern 1,43 (g)
- Natrium 535,23 (mg)
Richtwerte für eine Portion von 140 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.
* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov
Zutaten
- 800 g Schweinecarré
- 1 Zweig Rosmarin
- nach Belieben Knoblauchpulver
- nach Belieben extra natives Olivenöl
- nach Belieben Salz
- nach Belieben Pfeffer
- nach Belieben Gemüsebrühe
- Eine halbe Glas weißer Wein
- 4 Kartoffeln
So gelingt das Schweinecarré aus dem Ofen
Nehmt das Fleisch und würzt es mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Öl. Bindet es mit Küchengarn – nicht weil der Braten auseinanderfallen könnte, sondern damit die Aromen gut am Fleisch haften bleiben.
Bratet das Fleisch nun von allen Seiten scharf an, in einer beschichteten Pfanne mit etwas Olivenöl.
Gebt das Carré in eine Auflaufform, zusammen mit den bereits gewürzten Kartoffeln, und backt es bei 180°C etwa 15 Minuten.
Befeuchtet das Fleisch mit Gemüsebrühe und bedeckt die Knochenpartie mit Alufolie; schiebt es dann nochmals für etwa 40 Minuten in den Ofen.
Nehmt das Fleisch aus dem Ofen und lasst es 10 Minuten unter Alufolie ruhen.
Schneidet es in Scheiben und serviert es mit Kartoffeln.
Aufbewahrung und Tipps für das Schweinecarré aus dem Ofen
Ein grundlegender Trick ist, das Fleisch während des Garens niemals zu durchstechen: Keine Gabeln, sondern nur Löffel zum Begießen, damit die Fasern nicht verletzt werden und die Säfte nicht austreten.
Die Ruhezeit am Ende: Das ist vielleicht der am meisten unterschätzte Schritt, aber er ist heilig. Sobald das Carré aus dem Ofen kommt, decke ich es mit Alufolie ab und lasse es 10–15 Minuten ruhen, bevor ich es anschneide. So verteilen sich die Säfte wieder und das Fleisch bleibt Scheibe für Scheibe zart.

