Die hausgemachten Ravioli mit Ricotta und Spinat sind ein Klassiker der italienischen Tradition, ein erster Gang, der ehrlich und geschmackvoll ist und alle begeistert.
Ich würde gern Anekdoten erzählen, in denen ich zusammen mit meiner Großmutter die frische Pasta für das Sonntagsessen vorbereite, aber die Wahrheit ist, dass ich mich erst vor Kurzem dieser wunderbaren Kunst angenähert habe und bei meinen ersten Versuchen ordentlich herumexperimentiert habe. Ich verberge nicht meinen Wunsch, mich intensiv in die Welt der frischen Pasta einzuarbeiten, um dann Tricks, Rezepte und Erfahrungen mit euch zu teilen.
Kommen wir aber zu diesen hausgemachten Ravioli mit Ricotta und Spinat, mit denen ich jetzt endlich zufrieden bin und die ich hier im Blog veröffentliche. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung erfahrt ihr, wie ihr die Ravioli einfach zubereitet – von der Teigherstellung bis zum Zusammensetzen und mit Tipps für die perfekte Garzeit.
Sie sind ideal für das Sonntagsessen, für einen besonderen Anlass oder einfach, um sich mit einem traditionellen Gericht zu verwöhnen. Spinat eignet sich für viele Saucen, vom klassischen Butter und Salbei bis zu reicheren Soßen wie dem Bologneser Ragù.
Lest euch die Rezeptanleitung kurz durch und dann… koCHEN wir und ESSEN wir!!
Siehe auch
- Schwierigkeit: Mittel
- Kosten: Günstig
- Ruhezeit: 30 Minuten
- Vorbereitungszeit: 30 Minuten
- Portionen: 2
- Kochmethoden: Herd, Kochen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten
- 200 g Mehl Typ 00
- 2 Eier (mit gelbem Eigelb)
- 1 Prise Salz
- 150 Spinat, gekocht, gut ausgedrückt
- 100 g Ricotta (Kuhmilch) (gut abgetropft)
- 30 g geriebener Parmigiano
- nach Belieben Salz
- nach Belieben Muskatnuss
- nach Belieben Hartweizengrieß (Semola)
Werkzeuge
- 1 Teigbrett
- 1 Gabel
- 1 Nudelmaschine
- 1 Wellenschneider
Schritte
Um die Ravioli mit Ricotta und Spinat selbst zu machen, beginnt ihr mit der Zubereitung des frischen Pastateigs.
Beginnt damit, das Mehl auf einem Teigbrett zu einem Brunnen aufzuschütten. Schlagt die Eier in die Mitte und gebt eine Prise Salz hinzu. Mit einer Gabel die Eier aufschlagen und nach und nach das Mehl von den inneren Rändern einarbeiten.
Wenn der Teig eine feste Konsistenz erreicht hat, knetet ihn mit den Händen, bis ein glatter, homogener Teigball entsteht. Wickelt ihn in Frischhaltefolie und lasst ihn mindestens eine halbe Stunde an einem kühlen, trockenen Ort ruhen.
In der Zwischenzeit bereitet ihr die Füllung zu. Zuerst den Spinat (vorgekocht, abgekühlt und gut ausgewrungen) mit dem Messer klein hacken. In einer Schüssel den Spinat mit der gut abgetropften Ricotta vermengen, dann Muskatnuss, Salz und geriebenen Käse hinzufügen.
Mit einer Gabel die Ricotta-Spinat-Füllung so lange verrühren, bis eine gut gebundene Masse entsteht.
Nachdem der Teig geruht hat, teilt den Teigball in zwei Hälften.
Bedeckt eine Hälfte mit Folie (damit sie nicht austrocknet), während ihr die andere Hälfte bearbeitet. Mit den Händen oder einem Nudelholz den Teig leicht flachdrücken, bevor ihr ihn durch die Nudelmaschine dreht.
Die Teigbahn mit etwas Grieß bestäuben und zuerst durch die breiteste Einstellung der Walze geben. Die Bahn dann in drei Teile falten und mehrmals durchdrehen und dabei schrittweise die Einstellung verkleinern, bis eine Dicke von etwa 1–2 mm erreicht ist.Die gleiche Vorgehensweise mit der zweiten Teighälfte wiederholen.
Die Ränder der Teigbahnen zurechtschneiden, damit sie gleichmäßig sind, und die Füllung (mit Spritzbeutel oder Teelöffel) in kleinen Häufchen von etwa 3 cm Durchmesser setzen, mit einem Abstand von etwa 1,5 cm zueinander.
Die Teigbahn rund um die Füllung leicht befeuchten (z. B. mit einem in Wasser getauchten Backpinsel) und mit einer zweiten Bahn abdecken. Mit den Händen die Ränder gut andrücken, dabei die Luft entweichen lassen.
Mit dem gezackten Teigrädchen Ravioli von etwa 4,5 cm Kantenlänge ausstechen.
Die fertigen Ravioli nach und nach auf ein mit Grieß bestäubtes Tablett legen.
Zum Kochen reichlich gesalzenes Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Ravioli hineingeben und 3–4 Minuten kochen lassen, dann vorsichtig abschöpfen und nach Belieben anrichten! 😉
Aufbewahrung
Es wird empfohlen, die Ravioli mit Ricotta und Spinat direkt nach der Zubereitung zu verzehren: in reichlich gesalzenem, kochendem Wasser so lange garen, bis sie an die Oberfläche steigen. Alternativ können sie bis zu 24 Stunden im Kühlschrank auf einem mit Grieß bestäubten Tablett gelegt und mit Frischhaltefolie abgedeckt aufbewahrt werden.
Wenn ihr sie einfrieren möchtet, legt die Ravioli zunächst mit ausreichend Abstand auf ein Tablett und gebt es in das Gefrierfach; nachdem sie fest sind, könnt ihr sie bequem in Gefrierbeutel umfüllen.
FAQ (Fragen und Antworten)
Wie vermeide ich, dass die Ravioli beim Kochen aufgehen?
Dichtet die Ränder gut ab, entfernt die Luft im Inneren und drückt den Teig rund um die Füllung sorgfältig fest.
Kann ich gefrorenen Spinat verwenden?
Ja, das funktioniert gut. Achtet jedoch darauf, den Spinat nach dem Erwärmen sehr gut auszudrücken, damit keine überschüssige Flüssigkeit in die Füllung gelangt.
Welcher Belag passt am besten zu Ravioli mit Ricotta und Spinat?
Klassisch sind Butter und Salbei, aber auch Tomatensoße oder Sahnesoße mit Parmigiano passen sehr gut.
Wie bekomme ich eine perfekte Teigbahn?
Der Teig sollte elastisch und glatt sein: gut durchkneten und mindestens 30 Minuten ruhen lassen, bevor ihr ihn ausrollt.
Kann ich Ravioli auch ohne Nudelmaschine herstellen?
Natürlich: Rollt den Teig mit dem Nudelholz dünn und gleichmäßig aus.
Wie mache ich die Füllung geschmackvoller?
Gebt Parmigiano, Muskatnuss und, wenn gewünscht, etwas Pfeffer oder fein abgeriebene Zitronenschale dazu.
Kann ich Mozzarella zur Füllung hinzufügen?
Ja, das geht. Achtet darauf, die Mozzarella gut abtropfen zu lassen und in sehr kleine Stücke zu schneiden, idealerweise kurz zerkleinert, damit sie sich gleichmäßig verteilt.

