Pasta Cacio e Pepe: das todsichere Rezept, damit sie so cremig wird wie in römischen Osterien

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Die Pasta Cacio e Pepe ist ein klassisches Erstgericht, das mit nur drei Zutaten und in 10 Minuten zubereitet ist – genau die Kochzeit der Nudeln. Ein Gericht, das die Geschmacksknospen mit dem salzigen Geschmack des Pecorino reizt und den Gaumen mit dem aromatischen Geschmack des Pfeffers verwöhnt.

Wenn man die Zutatenliste so kurz liest, könnte man meinen, Cacio e Pepe sei ein Gericht, das man mit geschlossenen Augen zubereiten kann, ähnlich wie die Nudeln mit Thunfisch, die bei Studenten beliebt sind. Doch wer sich schon einmal an die Zubereitung dieses Gerichts gewagt hat, weiß genau, dass es einige Tücken gibt – vor allem was die gewünschte cremige Konsistenz angeht, bei der der Pecorino nicht „faserig“ werden darf.

Ich gebe zu, ich habe dieses Gericht öfter vermasselt, aber ich habe nie aufgegeben, bis ich die todsichere Methode gefunden habe, eine richtig gute Cacio e Pepe zuzubereiten, wie man sie in den besten römischen Osterien bekommt.

Worin lag mein Fehler? Zuerst verwendete ich bereits gemahlenen Pfeffer und röstete ihn nicht, aber der größte Fehler war, mit Pecorino und Nudelkochwasser eine zu flüssige Creme zu machen, in der ich die Spaghetti nach dem Garen vermischt habe.

Das ist völlig falsch – heute verrate ich dir alle Tricks, damit du nicht dieselben Fehler machst wie ich, inklusive wie man den Käse reibt.

Nimm dir jetzt eine Minute Zeit, um das Rezept zu lesen und dann…KOCHEN und ESSEN!!

Siehe auch

Pasta cacio e pepe
  • Schwierigkeit: Mittel
  • Kosten: Günstig
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Kochzeit: 10 Minuten
  • Kochmethoden: Herd
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ganzjährig

Zutaten

  • 400 g Nudeln
  • 200 g Pecorino Romano
  • 3 Esslöffel Pfefferkörner
  • nach Bedarf Wasser (Kochwasser der Nudeln)

Utensilien

  • 1 Mörser
  • 1 Pfanne
  • 1 Topf
  • 1 Kochlöffel
  • 1 Schüssel
  • 1 Reibe
  • Schneebesen
  • 1 Schaumlöffel

Schritte

  • Um die Pasta Cacio e Pepe zuzubereiten, bringt ihr zuerst in einem großen Topf das Wasser für die Nudeln zum Kochen. Salzt das Wasser unter Berücksichtigung der Salzigkeit des Pecorinos, den ihr verwendet. Auch diese Vorsichtsmaßnahme hilft euch, ein optimales Ergebnis zu erzielen, das nicht zu salzig ist.

    Reibt in der Zwischenzeit den Pecorino sehr fein, am besten mit den kleinsten Löchern eurer Reibe.

  • Fahrt damit fort, die Pfefferkörner in einer Pfanne zu rösten, bis sie ihr volles Aroma entfalten. Gebt sie dann in einen Mörser und mahlt sie nicht zu fein. Gebt die Nudeln ins inzwischen kochende Wasser und gebt den gemahlenen Pfeffer wieder in die Pfanne zurück (etwas davon zur Garnitur beiseitelegen).

    Nehmt mit einem Schöpflöffel etwas Kochwasser ab, lasst es ein paar Sekunden abkühlen und gebt dann nach und nach wenig davon in die Schüssel mit dem Pecorino. Das Endergebnis sollte keine flüssige Creme sein, sondern eine Art dicker Brei, der später in der Pfanne schmelzen wird.

  • Gebt einen Schöpflöffel Kochwasser auch in die Pfanne zum Pfeffer und lasst es ein paar Minuten aromatisieren, bevor ihr die Nudeln – etwa in der Hälfte der Garzeit – mit einer Schaumkelle herausnehmt und in die Pfanne gebt.

    Führt die Nudeln in der Pfanne durch Schwenken weiter, also gießt nach und nach wenig Kochwasser hinzu, bis sie fertig sind. Sobald die Nudeln gar sind, nehmt die Pfanne vom Herd und lasst die Temperatur einen Moment absinken.

    Nun gebt den Pecorino-Brei in die Pfanne und lasst ihn beim Schwenken der Nudeln schmelzen, wobei ihr nach und nach noch etwas Kochwasser hinzufügt, bis eine schön cremige Konsistenz entsteht.

    Zum Schluss mit dem zuvor beiseitegelegten Pfeffer bestreuen, anrichten und eure Pasta Cacio e Pepe noch heiß servieren 😉.

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Aufbewahrung

Die Pasta Cacio e Pepe ist ein Gericht, das frisch zubereitet am besten schmeckt, wenn die Pecorino-Creme noch geschmeidig und umhüllend ist. Falls Reste übrig bleiben, kann man sie mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen aufbewahren. Sobald sie abgekühlt ist, füllt sie in einen luftdichten Behälter und stellt sie maximal 1 Tag in den Kühlschrank.

Beim Erwärmen in der Pfanne etwas heißes Wasser hinzufügen, damit der Pecorino wieder cremig wird.

FAQ (Fragen und Antworten)

  • Kann ich einen anderen Käse statt Pecorino Romano verwenden?

    Das traditionelle Rezept der Cacio e Pepe sieht ausschließlich Pecorino Romano vor, der den kräftigen Geschmack und die richtige Salzigkeit für dieses Gericht liefert. Alternativ kann man einen kleinen Anteil Parmigiano hinzufügen, um die Creme etwas milder zu machen, aber der Geschmack weicht dann leicht von der Originalversion ab.

  • Welche Nudelsorte ist am besten für Cacio e Pepe geeignet?

    Die römische Tradition bevorzugt Tonnarelli oder Spaghetti, weil deren Oberfläche die Pecorino-Pfeffer-Creme besser hält. Auch Bucatini oder Rigatoni funktionieren, aber lange Formate werden generell am häufigsten verwendet.

  • Warum klumpt die Cacio e Pepe?

    Das Geheimnis ist das Gleichgewicht zwischen fein geriebenem Pecorino und stärkehaltigem Kochwasser. Durch kräftiges Rühren entsteht eine natürliche Emulsion, die die Sauce samtig macht, ohne Butter oder Sahne hinzuzufügen.

  • Kann man Cacio e Pepe im Voraus zubereiten?

    Am besten bereitet man sie frisch zu, denn die Creme dickt schnell nach. Wenn nötig, kannst du Pecorino reiben und den Pfeffer vorab rösten, damit die Zubereitung später schneller geht.

  • Wie viel Pecorino brauche ich für Cacio e Pepe?

    Das meist verwendete Verhältnis ist etwa 50 g Pecorino Romano pro 100 g Nudeln. Dieses Verhältnis ergibt eine geschmackvolle, aber ausgewogene Creme.

  • Was ist der Unterschied zwischen Cacio e Pepe und Gricia?

    Cacio e Pepe besteht aus Nudeln, Pecorino und Pfeffer, während die Gricia zusätzlich Guanciale (Backenspeck) enthält.

Autorenbild

cuciniamoemangiamo

Hallo, ich heiße Mariarosaria und mein Blog "cuciniAMO e mangiAMO" ist mein drittes Kind! Ich kümmere mich mit Leidenschaft und Hingabe darum, genau wie man es bei einem Kind oder einer geliebten Person tut. Hier findest du Rezepte der neapolitanischen Tradition, aber nicht nur das… Ich mag es nicht, mir im Leben Grenzen zu setzen, schon gar nicht in der Küche. 😉

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