Loukoumades, griechisches Karnevalsgebäck

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Die LOUKOUMADES, goldbraun, luftig und unwiderstehlich aromatisch, gehören zu den ältesten und ikonischsten Süßspeisen der griechischen Tradition. Kleine, hefegestochene Teigbällchen, ohne Eier und Milch, werden frittiert, bis sie außen aufgegangen und knusprig sind und innen ein weiches, luftiges Inneres bewahren. Serviert werden sie unbedingt heiß, mit einem Hauch Thymianhonig, der den feinen Geschmack unterstreicht, und vollendet mit einer Prise Zimt und gehackten Nüssen.
Bereits im antiken Griechenland bekannt und als Symbol für Fest und Gemeinschaft, sind die Loukoumades Protagonisten volkstümlicher Feierlichkeiten und des Karnevals, oft frisch zubereitet genossen, wenn der Kontrast zwischen der goldenen Kruste und der Süße des Honigs am intensivsten ist.

Ein Dessert mit einfachen Zutaten, aber außergewöhnlichem Geschmack, das die gesellige Seele der griechischen Küche erzählt.

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  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Sehr günstig
  • Ruhezeit: 1 Stunde 30 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Portionen: 6 Personen
  • Kochmethoden: Frittieren
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Karneval

Zutaten

  • 300 g Weizenmehl (Type 00)
  • 7 g Trockenhefe
  • 1 cucchiaio Zucker
  • 300 ml Wasser (lauwarm)
  • 1 cucchiaio Olivenöl extra vergine
  • 1 pizzico Salz
  • 350 ml Pflanzenöl
  • Thymianhonig (oder Tausendblütenhonig)
  • Zimtpulver
  • Walnüsse

Für die Loukoumades benötigen Sie

  • 1 Schüssel
  • 1 Topf
  • 1 Schneebesen (Hand)
  • 2 Teelöffel
  • 1 Schaumlöffel
  • Küchenpapier
  • 1 Frischhaltefolie

Zubereitung Loukoumades

  • Erwärmen Sie das Wasser leicht und lösen Sie darin die Hefe und den Zucker auf.

    Geben Sie das gesiebte Mehl hinzu und rühren Sie mit einem Schneebesen, bis ein glatter, weicher Teig entsteht.

    Fügen Sie den Esslöffel Öl und eine Prise Salz hinzu und rühren Sie erneut um.

    Bedecken Sie die Schüssel mit Frischhaltefolie und lassen Sie den Teig in einem ausgeschalteten Ofen mit eingeschaltetem Licht 1 bis 1½ Stunden gehen, bis er sich verdoppelt hat und an der Oberfläche Bläschen bildet.

  • Nach dem Gehprozess lösen Sie den Teig von den Seiten der Schüssel. Erhitzen Sie das Öl, bis es eine Temperatur von 160°C erreicht.

    Tauchen Sie zwei Teelöffel in das Öl, damit der Teig nicht klebt, und formen Sie damit kleine Kugeln. Frittieren Sie nur wenige gleichzeitig.

    Wenn eine Seite goldbraun wird, wenden Sie die Kugeln, damit sie auf beiden Seiten gleichmäßig bräunen.

    Lassen Sie sie auf Küchenpapier abtropfen und trocknen.

  • Sobald die Loukoumades abgetropft sind, geben Sie sie auf eine große Platte.
    Erwärmen Sie den Honig für etwa 30 Sekunden in der Mikrowelle (oder erhitzen Sie ihn in einem kleinen Topf), bis er leicht fließfähig ist.

    Gießen Sie die gewünschte Menge über die Kugeln und vollenden Sie das Ganze mit gehackten Walnüssen und Zimt.

    Bedecken Sie nur die Portionen mit Honig, die Sie sofort essen möchten. Mit Honig überzogene Loukoumades lassen sich nachträglich schwerer aufwärmen.

    loukoumades

Kann man die Loukoumades aufwärmen?

Am besten – wie bei jedem Gebratenen – isst man sie frisch. Sie können die Loukoumades aber aufwärmen (ohne Honig auf der Oberfläche).

Heizen Sie den Ofen auf 230°C vor, legen Sie die Loukoumades auf ein Backblech, das mit Alufolie ausgelegt ist, und schieben Sie es in den Ofen.

Lassen Sie sie nur ein paar Minuten im Ofen, bis sie warm sind. Nicht zu lange im Ofen lassen, sonst verbrennen sie!

Autorenbild

cuochinprogress

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