Maritozzi mit Sahne

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Die MARITOZZI MIT SAHNE sind ohne Zweifel die römische Spezialität schlechthin. Aus wenigen Zutaten bestehen sie aus einer Art weichen Brötchens, das halb aufgeschnitten und meist mit Schlagsahne oder Creme gefüllt wird.
Die Geschichte des Maritozzo reicht bis in die Zeit der Römer zurück. Damals gab es Brötchen, die durch die Zugabe von Honig und Rosinen gesüßt wurden – eine nahrhafte und praktische Mahlzeit, die die Ehefrauen für ihre Ehemänner zubereiteten.

Aus diesem „Brötchen“ dürften sich wahrscheinlich die Maritozzi entwickelt haben, deren Originalrezept tatsächlich Rosinen vorsah.
Es scheint, dass der Name aus einer scherzhaften Verformung von „marito“ (Ehemann) stammt. Daraus entstand wohl die Tradition, dass der Verlobte der künftigen Braut am ersten Freitag im März ein glücksbringendes Geschenk machte – ein Brauch, der heute dem Valentinstag entspricht.

In diesem Fall war das Gebäck oben mit Zucker verziert, meist in Form von zwei durchbohrten Herzen, und manchmal verbarg es einen Ring oder ein kleines Goldstück.

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  • Schwierigkeit: Mittel
  • Kosten: Sehr günstig
  • Ruhezeit: 3 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten
  • Portionen: 8 Stück
  • Kochmethoden: Backofen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ganzjährig

Zutaten

  • 500 g Weizenmehl Typ 0
  • 250 g Milch (lauwarm)
  • 12 frische Hefe (oder 4 g Trockenhefe)
  • 1 Esslöffel Honig
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei (mittelgroß)
  • 80 g Butter (weich)
  • abgeriebene Zitronenschale
  • abgeriebene Orangenschale
  • 1/3 Teelöffel Salz
  • nach Bedarf Milch
  • 400 g Schlagsahne (flüssig)
  • 2 Esslöffel Puderzucker

Für die Maritozzi mit Sahne benötigen Sie

  • 1 Küchenmaschine (mit Knethaken)
  • 2 Schüsseln
  • 1 Reibe
  • 1 Backblech
  • Backpapier
  • Frischhaltefolie
  • 1 Teigbrett
  • Handrührgerät

Zubereitung der Maritozzi mit Sahne

  • Die Zubereitung der MARITOZZI MIT SAHNE ist ziemlich einfach, erfordert aber dennoch etwas Zeit für die verschiedenen Gärzeiten.

    Zuerst löst ihr die Hefe und den Honig in der lauwarmen Milch. Gebt Mehl, Zucker, das Ei und die Milch mit der Hefe in die Schüssel der Küchenmaschine mit Knethaken oder in eine große Schüssel.

    Knetet etwa 10 Minuten, bis alle Zutaten gut verbunden sind.

  • Gebt nach und nach die Zitrusschalen und die weiche Butter dazu. Arbeitet weiter, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht (ca. 10 Minuten).

    Zum Schluss das Salz zufügen und einarbeiten.

    Formt einen Teigball, legt ihn in eine Schüssel, deckt ihn mit Frischhaltefolie ab und lasst ihn 2 Stunden oder bis zur Verdopplung gehen, im ausgeschalteten Ofen mit eingeschalteter Lampe.

  • Nach der Teigruhe den Teig auf ein Teigbrett geben und 8 Stücke à 115 g abteilen (ihr könnt sie auch kleiner machen, wenn ihr wollt). Macht einige Falten, formt Kugeln, rollt sie, bis sie glatt sind, und gebt ihnen eine ovale Form.

    Die Maritozzi auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen, mit ausreichend Abstand. Mit Frischhaltefolie abdecken und nochmals 1 Stunde gehen lassen.

  • Nach der zweiten Gärung jedes Maritozzo mit Milch bestreichen.
    Im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) bei 180 °C für 15–16 Minuten backen oder bis sie goldbraun sind.

    Nach dem Backen herausnehmen und vollständig auf einem Gitter auskühlen lassen.
    Erst beim Servieren, nicht vorher, mit geschlagener Sahne füllen und mit Puderzucker bestäuben.

Autorenbild

cuochinprogress

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