Ravioli mit Ricotta und Schwarzkohl

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Die RAVIOLI MIT RICOTTA UND SCHWARZKOHL sind ein sehr zarter erster Gang, der Tradition und eine Prise Innovation zum Vergnügen des Gaumens vereint. Sie passen zu vielen Gelegenheiten, auch zu Menüs mit anspruchsvollen Gästen, dank ihres guten Geschmacks und des delikaten Gleichgewichts der Zutaten.

Die Zubereitung dieser Ravioli braucht natürlich etwas Zeit, wie bei gefüllter Frischpasta üblich, aber wenn ihr der Schritt-für-Schritt-Fotoanleitung weiter unten folgt, werdet ihr keine Probleme haben. Beschafft euch einfach die wenigen benötigten Zutaten und folgt den einzelnen Arbeitsschritten bis zum fertigen Ergebnis. Diese Ravioli, durch den dünn ausgerollten Teig und die zarte, aber dennoch schmackhafte Füllung, würde ich persönlich am liebsten mit Butter und Salbei servieren, damit sich Aromen und Geschmäcker voll entfalten. Und natürlich: Als gute Italiener darf frischer Parmesankäse nicht fehlen.

Im Herbst und Winter probiert doch auch meine TORTELLI MIT KÜRBIS UND RICOTTA.

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  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Preiswert
  • Ruhezeit: 1 Stunde
  • Vorbereitungszeit: 25 Minuten
  • Portionen: 4 Personen
  • Kochmethoden: Herd
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Herbst, Winter

Zutaten

  • 200 g Weizenmehl (Tipo 00)
  • 2 Eier (mittelgroß, Zimmertemperatur)
  • Esslöffel extra natives Olivenöl
  • nach Bedarf Salz
  • 150 g Schwarzkohl (Gewicht nach dem Putzen)
  • 300 g Ricotta (Kuhmilch)
  • 70 g geriebener Parmigiano
  • nach Bedarf Salz

FÜR DIE RAVIOLI MIT RICOTTA UND SCHWARZKOHL BRAUCHST DU

  • 2 Schüsseln
  • 1 Nudelmaschine
  • 1 Zerkleinerer
  • 1 Topf
  • 1 Pfanne
  • 1 Form für Ravioli

ZUBEREITUNG RAVIOLI MIT RICOTTA UND SCHWARZKOHL

  • Den Schwarzkohl putzen, dabei den dicken Mittelstrunk der Blätter entfernen, und unter fließendem Wasser waschen. In reichlich kochendem, gesalzenem Wasser etwa 5 Minuten blanchieren.

    Anschließend in Eiswasser abschrecken und abkühlen lassen. Danach gut ausdrücken, in einen Mixer mit etwas Salz geben und fein hacken. Alternativ kann man den Schwarzkohl auch mit dem Messer sehr fein schneiden.

    In eine Schüssel die gut abgetropfte Ricotta, den gehackten Schwarzkohl, den Parmigiano und etwas Salz geben. Alles gut vermischen, mit Frischhaltefolie abdecken und für 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

  • Das gesiebte Mehl in eine Schüssel oder auf die Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine Mulde formen.

    Die Eier hineinschlagen, eine Prise Salz und das Öl zugeben. Alles so lange verkneten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht. Sollte der Teig zu trocken wirken, etwas Wasser hinzufügen; ist er zu klebrig, etwas Mehl zugeben.

    Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten ruhen lassen.

    Wenn ihr die Ravioli einfrieren wollt, empfehle ich, den Pastateig nicht zu salzen, da er sonst, wenn er nicht sofort gekocht wird, dazu neigt, nachzudunkeln.

  • Den Teig mit der Nudelmaschine bis zur Stufe 2 ausrollen. Die Teigbahn sollte recht dünn sein, damit die Füllung gut zur Geltung kommt.

    Auf die Teigplatten kleine Häufchen der Füllung setzen (jeweils etwa 1 Teelöffel), mit etwas Abstand zueinander. Wenn ihr eine Ravioli-Form habt, diese leicht bemehlen und verwenden.

    Mit etwas Wasser bestreichen und eine zweite Teigplatte darüberlegen. Mit einem Teigrädchen zuschneiden und so die klassische Ravioli-Form erzeugen. Die Ravioli auf ein bemehltes Tablett legen.

  • Butter und Salbei in einer Pfanne bei schwacher Hitze schmelzen lassen. Inzwischen die Ravioli in reichlich kochendem, gesalzenem Wasser garen.

    Etwas Kochwasser der Ravioli zur Butter geben und die Pfanne schwenken, sodass sich eine Emulsion bildet und eine dickliche, leicht weiße Sauce entsteht.

  • Die Ravioli direkt in die Pfanne abgießen und darin vorsichtig schwenken, sodass sie mit der Sauce überzogen werden. Anrichten und reichlich Parmigiano darübergeben.

Autorenbild

cuochinprogress

Cuochinprogress ist ein Foodblog rund um die hausgemachte, ehrliche Küche – einfach für jeden. Von traditionellen italienischen Rezepten über fluffige Kuchen und duftende Hefeteiggebäcke bis hin zu saisonalen Gerichten: Der Blog erzählt von der Freude am Kochen mit Einfachheit und Leidenschaft. Eine Anlaufstelle für alle, die gerne in der Küche experimentieren – Schritt für Schritt, mit klaren Erklärungen und garantiertem Ergebnis.

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