Heute möchte ich mit euch mein Rezept für die neapolitanische Pastiera teilen: ein elastischer, aromatischer Mürbeteig, der nicht reißt und speziell dafür gedacht ist, die weiche und feuchte Füllung der Pastiera perfekt zu halten.
Ich verwende ihn hauptsächlich für die Pastiera, aber er ist so lecker und leicht zu verarbeiten, dass ich ihn oft auch für Tartes und Kekse benutze. Es ist eines dieser Rezepte, die man immer griffbereit haben sollte.
Früher war ich nie zufrieden mit meinem Teig: manchmal zu bröselig, manchmal zu hart, und er riss schon beim ersten Anschnitt. Ein echter Alptraum! Heute verrate ich dir meine perfekte Version: ein elastischer, aromatisierter Mürbeteig, der nicht reißt und nicht zerbröselt, leicht zu verarbeiten – auch wenn man die klassischen dekorativen Streifen flechten muss.
Das Geheimnis? Das richtige Gleichgewicht zwischen Schmalz (oder Butter), Zucker und Mehl sowie das Aroma von geriebener Zitronenschale. Das Ergebnis ist ein kompakter Boden, der beim Schneiden schön bleibt und die Pastiera noch köstlicher macht.
Bereit für das Rezept? Ran an den Teig und viel Spaß beim Pastiera-Backen!
Bis bald, Susy 💛
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Ruhezeit: 1 Stunde
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Portionen: 12 Personen
- Kochmethoden: Backofen (elektrisch)
- Küche: Italienisch
- Leistung 449,68 (Kcal)
- Kohlenhydrate 57,91 (g) davon Zucker 22,21 (g)
- Proteine 7,38 (g)
- Fett 22,28 (g) davon gesättigt 8,68 (g)davon ungesättigt 12,33 (g)
- Fasern 1,15 (g)
- Natrium 19,19 (mg)
Richtwerte für eine Portion von 100 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.
* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov
Zutaten für den Mürbeteig der Pastiera Napoletana: Das Rezept, das nicht reißt
Mit diesen Mengen bereite ich 2 Pastieren zu: eine mit 26 cm und eine kleinere mit 22 cm. Alternativ kannst du den Teig für einzelne Pastierchen (Portionsgrößen) verwenden, ideal zum Verschenken oder bereits servierfertig.
- 500 g Weizenmehl (Typ 00)
- 200 g Schweineschmalz
- 200 g Zucker
- 2 Eier
- 1 Eigelb
- 2 Tropfen Orangenblütenaroma
- 1 Zitronenschale (gerieben)
Nützliche Werkzeuge
- Teigbrett
- Frischhaltefolie
So machst du den Mürbeteig für die Pastiera Napoletana: Das Rezept, das nicht reißt
Auf der Arbeitsfläche das Mehl häufen und eine Mulde formen. In die Mitte das Schmalz (oder leicht weich gewordene Butter), das Orangenblütenaroma, die geriebene Zitronenschale, eine Prise Salz und den Zucker geben. Schnell mit den Händen beginnen zu arbeiten, sodass sich alle Zutaten gut verbinden.
Dann die ganzen Eier und das Eigelb hinzufügen und weiterkneten, bis ein homogener, glatter und elastischer Teig entsteht.
Den Mürbeteig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dieser Schritt ist entscheidend: die Ruhezeit macht den Teig elastischer und leichter zu verarbeiten.
Sobald er bereit ist, mit dem Nudelholz ausrollen und zum Auslegen der Pastiera-Form verwenden. Es ist ein Teig, der sich leicht handhaben lässt, nicht reißt und sich gut formen lässt – perfekt, um einen gleichmäßigen Boden zu erhalten.
Nützliche Tipps für den Mürbeteig der Pastiera
Nicht zu lange kneten: der Teig sollte schnell verarbeitet werden, sonst wird er beim Backen hart.
Verwende kalte oder nur leicht weiche Zutaten: Schmalz oder Butter sollten nicht geschmolzen sein, sondern nur formbar.
Halte die Kühlzeit ein: mindestens 1 Stunde. Das ist entscheidend, um einen elastischen Teig zu erhalten, der sich leicht ausrollen lässt.
Rolle den Teig auf eine Dicke von etwa 3–4 mm aus: so erhältst du einen widerstandsfähigen, aber zum Füllungsausgleich ausgewogenen Boden.
Die Basis gut mit einer Gabel einstechen: das verhindert Blasenbildung beim Backen.
Fülle die Pastiera nicht zu sehr: lass immer einen kleinen freien Rand, damit die Füllung nicht herausläuft.
Für ein intensiveres Aroma kannst du dem Teig ein paar Vanillesamen hinzufügen.
Für eine glutenfreie Variante kannst du eine spezielle glutenfreie Mehlmischung für Mürbeteig verwenden und die gleichen Mengenverhältnisse beibehalten.
Für ein frischeres, aromatischeres Ergebnis erhöhe leicht die Zitronenschale oder füge eine Prise geriebene Orangenschale hinzu.

