Brathähnchen mit Orange und Honig, ganz gebraten, ein preiswertes Hauptgericht, das sich auch für Feiertage eignet, wie zum Beispiel das Ganzes Brathähnchen mit Orange und Äpfeln oder das klassische Ganzes Brathähnchen aus dem Ofen mit Kartoffeln.
Am Sonntag oder an Feiertagen ist es immer schön, etwas Besonderes auf den Tisch zu bringen. Es müssen keine teuren Gerichte sein, aber sie sollten mit viel Liebe und Hingabe zubereitet werden.
Aus genau dieser Leidenschaft entstand die Neugier, ein köstliches, karamellisiertes Orangen‑Brathähnchen, goldbraun und im Ganzen gegart zu kochen, das bei einem unserer Sonntagsessen ein großer Erfolg war.
Für das Rezept habe ich das größte Hähnchen gekauft, das ich finden konnte — etwas mehr als 3 kg — und zu acht haben wir es praktisch ratzeputz aufgegessen. Dazu gab es einen schönen Beilagen-Teller mit Bratkartoffeln.
Aber jetzt ab in die Küche: Wir zeigen, wie man ein ganzes Brathähnchen zubereitet. Schaut euch vorher dieses Spezial zum Thema Wie man Hähnchen zubereitet an. Wenn ihr über alle meine Rezepte informiert bleiben wollt, könnt ihr meiner Facebook-Seite (hier) und meinem Instagram-Profil (hier) folgen.
Schau dir auch an:
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Mittel
- Ruhezeit: 15 Stunden
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Portionen: 8-10
- Kochmethoden: Backofen
- Küche: Italienisch
Zutaten
- 1 Hähnchen (meines wog 3 kg)
- nach Bedarf Salz
- nach Bedarf Gewürze (Thymian, Oregano, Rosmarin, schwarzer Pfeffer, usw…)
- 3 Karotten
- 2 Zwiebeln
- 1 Esslöffel Honig
- 5 Orangen
Zubereitung
Für das Orangenbrathähnchen könnt ihr die Größe des Hähnchens selbst wählen. Wir waren zu zehnt und haben ein 3‑kg‑Hähnchen genommen (das gerade so ausreichte).
Beachtet, dass zum Garen eines 3‑kg‑Hähnchens etwa 3 Stunden nötig sind, also ca. 1 Stunde pro kg.
Aber los geht’s mit der Zubereitung…
Kauft ein Hähnchen, idealerweise ein Freilandhähnchen (es nimmt eine schöne Farbe an und ist aromatischer), ausgenommen und bereits sauber. Zuhause entfernt ihr eventuell verbliebene Federkiele mit einem kräftigen Ruck.
Reibt die Haut des Hähnchens mit Salz und den Gewürzen ein.
Schält eine Zwiebel und viertelt sie, schält eine Orange und nehmt die Hälfte, schält eine Karotte und halbiert sie.
Gebt die Zwiebel, die Karotten, eine halbe Orange, Gewürze, Salz und einen Esslöffel Honig in die Bauchhöhle des Hähnchens.
Legt es auf ein großes Backblech, bedeckt es mit einem Bogen Backpapier und dann mit zwei oder drei Lagen Alufolie.
Schiebt das Blech bei 200 °C in den Backofen und platziert es im zweiten Einschub von unten.
Vergesst alles für mindestens 90 Minuten; in dieser Zeit gart das Hähnchen, und durch die Abdeckung und den entstehenden Dampf verbrennt es nicht.
Nach dieser Zeit schneidet ihr die Zwiebel und die Karotten, legt sie in ein sauberes Backblech, gebt den Orangensaft und einen guten Schuss Öl dazu. Dann verlegt ihr das Hähnchen auf dieses saubere Blech und gießt eventuelle Bratflüssigkeit darüber.
Deckt es wieder wie zuvor ab und schiebt es zurück in den Ofen. Nehmt es zwischendurch heraus, schöpft die Säfte mit einem Löffel und gießt einen Teil in die Bauchhöhle und einen Teil über das Hähnchen, um es zu übergießen.
Wiederholt diesen Vorgang etwa 5 Mal.
Nach etwa drei Stunden sollte das Hähnchen gar sein. Zur Sicherheit messt die Kerntemperatur der Brust, die bei etwa 80 °C liegen sollte.
Entfernt die Abdeckung, gießt noch einmal darüber und lasst es ein paar Minuten bräunen.
Wenn ihr kein Küchenthermometer habt, beurteilt den Gargrad anhand der am Anfang eingefüllten Karotten und Zwiebeln: Sind diese gegart (auch wenn sie nicht völlig weich sind), ist das Hähnchen fertig und kann herausgenommen werden.
Tipps:
– Bindet die Keulen des Hähnchens zusammen, damit es beim Garen nicht die Form verliert (ich habe daran spät gedacht, konnte aber noch das Beste retten).
– Vermeidet es, die Haut zu lösen oder zu beschädigen; sie schützt das Fleisch davor auszutrocknen und hält es saftig und geschmackvoll.
– Durch das Garen mit Abdeckung wird verhindert, dass die Haut verbrennt oder aufreißt.
– Ihr könnt die Gewürzmischung durch eine klassische Bratengewürzmischung ersetzen.
Wenn dir dieses Rezept gefallen hat, schau dir auch an:
– Brathähnchen in der Pfanne mit Zitrone und Rosmarin;
– Brathähnchen mit Weißwein und Kartoffeln;
Wenn es dich interessiert: Ich habe die Kerntemperatur mit einem Thermometer wie diesem gemessen: Küchenthermometer mit Sonde.
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