Brathähnchen mit Zitrone

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Habt ihr schon mal ein ganzes Brathähnchen im Ofen zubereitet? Heute zeigen wir, wie man ein großes, ganzes Brathähnchen im Ofen zubereitet: nämlich ein Zitronenbrathähnchen, ganz gebraten mit Butter und Rosmarin, das perfekte Rezept, um am Tisch Eindruck zu machen und dabei moderat auszugeben. Ein ganzes Brathähnchen ist ein echtes Oma-Rezept, das nach Zuhause, Familie und Fest schmeckt – ideal zusammen mit der klassischen Beilage Schnellen Ofenkartoffeln. Meine Kinder sind verrückt nach dem Brathähnchen mit Kartoffeln, besonders wenn ich es ganz serviere, weil es auf dem Tisch sofort festlich wirkt. Im Laufe der Jahre habe ich verschiedene Varianten zubereitet, vom ganzen Brathähnchen mit Orange und Äpfeln bis zum Brathähnchen in der Heißluftfritteuse mit Senf und Honig. In diesem Special über Wie man Hähnchen zubereitet findet ihr noch viele weitere Versionen. Heute, um unsere Sammlung zu erweitern, erzähle ich euch, wie ich das Brathähnchen mit Butter und Zitrone ganz gebraten habe: goldbraun, zart und köstlich – perfekt auch für wichtige Anlässe wie Weihnachten, Ostern oder Silvester, aber natürlich auch für den Sonntagsbraten. Seid ihr bereit? Ab in die Küche! Das Zitronen‑Rosmarin‑Brathähnchen mit seiner goldenen Kruste und dem zarten, saftigen Fleisch wird euch beim ersten einfachen, saftigen Bissen überzeugen. Bevor wir aber loslegen: Wenn ihr über meine Rezepte informiert bleiben wollt, könnt ihr meiner Facebook‑Seite (hier) und meinem Instagram‑Profil (hier) folgen. 

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  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Preiswert
  • Ruhezeit: 15 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Portionen: 8
  • Kochmethoden: Ofen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ganzjährig

Zutaten für das ganze Zitronenbrathähnchen

  • 1 Hähnchen (groß, etwa 3,5 kg oder etwas mehr)
  • 3 Zitronen
  • 80 g Butter
  • nach Belieben Salz
  • nach Belieben schwarzer Pfeffer
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 6 Blätter Lorbeer
  • 1 Esslöffel Honig
  • 1 Glas Weißwein
  • 2 Zwiebeln (mittelgroß)
  • 60 g Taggiasca‑Oliven
  • 1.2 kg Kartoffeln
  • nach Belieben Salz
  • nach Belieben schwarzer Pfeffer
  • nach Belieben Rosmarin
  • nach Belieben natives Olivenöl extra

Utensilien

  • Ofen
  • Auflaufform
  • Topf
  • Herd
  • Thermometer

So braten wir ein ganzes Brathähnchen

Für dieses Rezept habe ich ein großes Hähnchen von 3,700 g gekauft und es etwas mehr als 3 Stunden gegart. Rechnet ungefähr mit einer Stunde Garzeit pro Kilogramm Hähnchen, bei kleineren Hähnchen könnt ihr die Zeiten entsprechend reduzieren.

  • Beginnt damit, das Hähnchen vorzubereiten: entfernt einfach die Fettstücke, die sich im unteren Bereich nahe dem Schwanzansatz befinden (den Schwanzansatz nicht entfernen), und entfernt mit einem Bunsenbrenner oder Feuerzeug eventuelle kleine Federreste.

  • Butter im Ofen, in der Mikrowelle oder bei Zimmertemperatur weich werden lassen. Salz, Pfeffer, Zitronenschale, den Saft einer Zitrone und Honig zugeben und alles gut verrühren.

  • Zwiebeln schälen, abspülen und grob schneiden. Gebt sie zusammen mit einem Zweig Rosmarin und drei Lorbeerblättern in das Hähncheninnere.

  • Gebt außerdem 3–4 Zitronenscheiben (mit Schale), die Oliven und einen Esslöffel der vorbereiteten Butter dazu.

  • Zieht die Haut vorsichtig vom Brustbereich ab, indem ihr die Hand von oben einführt, aber achtet darauf, sie nicht zu zerreißen. Gebt etwas Butter unter die Haut und massiert sie ein. Bindet das Hähnchen mit Küchengarn – schaut euch das Video oben an, wenn euch einzelne Schritte unklar sind. Reibt die Oberfläche des Hähnchens oben und unten mit der restlichen Butter ein.

  • Legt das Hähnchen in eine Auflaufform, garniert es mit weiteren Zitronenscheiben, Rosmarin und Lorbeer, beträufelt es mit dem Wein und bestäubt es leicht mit Salz.

  • Bedeckt das Hähnchen mit Backpapier und Alufolie und gebt es bei 200°C in den Ofen für 2 Stunden, dabei abgedeckt lassen. Nach den 2 Stunden entfernt ihr das Papier und setzt die Garzeit bei 180°C für mindestens eine weitere Stunde fort, wobei ihr das Hähnchen zwischendurch mit dem Bratensaft übergießt. Ein gutes Küchenthermometer ist hier sehr hilfreich: die Kerntemperatur sollte nicht unter 74°C liegen, ich persönlich richte mich meist um 80°C.

  • Während das Hähnchen gart, bereitet ihr die Beilage vor. Kartoffeln schälen, abspülen, in Stücke schneiden und 7–8 Minuten in leicht gesalzenem, kochendem Wasser blanchieren.

  • Abgießen, die Kartoffeln in eine Auflaufform geben, sie großzügig mit Öl, Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen. Sobald das Hähnchen aus dem Ofen genommen und warmgestellt ist, backt die Kartoffeln bei 230°C für etwa 20 Minuten.

  • Bringt das Hähnchen auf den Tisch und tranchiert es, serviert mit den Kartoffeln.

Aufbewahrung und Tipps

Normalerweise gart Geflügel, wie oben erwähnt, etwa 1 Stunde pro Kilogramm, ausgehend von Fleisch bei Raumtemperatur. Sollte das Fleisch kalt sein, verlängert sich die Garzeit; ein guter Hinweis auf die richtige Garstufe ist die Zwiebel, die sich im Inneren des Hähnchens befindet: ist die Zwiebel weich und durchgegart, ist es das Hähnchen in der Regel auch.

Übrig gebliebenes Brathähnchen hält sich im Kühlschrank bis zu 2 Tage, gut verschlossen in einem luftdichten Behälter. Die Kartoffeln sollten hingegen möglichst sofort verzehrt werden.

Bereitet das Hähnchen nicht zu früh vor, sonst verliert es an Saftigkeit und kann beim Aufwärmen trocken werden, besonders die Brust.

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ilcaldosaporedelsud

„Der warme Geschmack des Südens“ ist der Blog, wo du die echten Rezepte der traditionellen sizilianischen und italienischen Küche findest. Rezepte für Pasta, Hauptgerichte mit Fleisch und Fisch, Süßes und noch vieles mehr…

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