Feigenkekse oder Settembrini

in

Feigenkekse oder Settembrini, die Kekse mit frischen Feigen, die den Herbst willkommen heißen – genau wie die Torta di fichi della nonna – und kleine Leckereien, die sich wunderbar zum Frühstück oder als Nachmittagsgebäck eignen, ähnlich wie die vielen leckeren Keksrezepte, die ich bisher gemacht habe. Erinnert ihr euch an die berühmten Settembrini-Kekse von Mulino Bianco? Ich liebe sie, und deshalb zeige ich euch heute meine hausgemachte Version: gefüllte Kekse mit frischen Feigen und Mandeln. Wenn gegen Ende des Sommers die Feigenbäume sich mit süßen, reifen Früchten füllen, bekommt man wieder Lust, selbst zu backen, und die ersten süßen Teilchen und Kekse entstehen. Im Sommer bin ich eine der wenigen, die den Ofen anwerfen – obwohl ich selten Süßes backe und mich mehr den herzhaften Rezepten widme. Sobald der Herbst sich ankündigt und die Spätsommerregen dazu einladen, zu Hause zu bleiben, habe ich wieder Lust, duftende, knusprige und köstliche Kekse zu backen. Deshalb habe ich dieses Jahr die Saison mit Settembrini begonnen, den berühmten Keksen aus feinem Mürbeteig, gefüllt mit frischen Feigen, Haselnüssen und Mandeln. Feigenkekse mit weichem, aromatischem Kern, genau wie in den 80ern. Ein wirklich köstliches Rezept, das mich durch Geschmack und Einfachheit überrascht hat und zu Hause großen Anklang fand! Ab in die Küche: ich erkläre euch, wie man die Feigenkekse selbst macht. Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr meiner Facebook-Seite (hier) und meinem Instagram-Profil (hier) folgen.+

Schau dir auch an:

  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Günstig
  • Vorbereitungszeit: 1 Stunde
  • Portionen: ca. 38 Stück
  • Kochmethoden: Backofen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Sommer

Zutaten für die Settembrini-Feigenkekse

  • 500 g Feigen (geschält und geputzt)
  • 50 g Zucker
  • 50 g Haselnüsse (geröstet, ungesalzen)
  • 50 g Mandeln (geröstet, ungesalzen)
  • 1 Zitrone (Bio, Saft und Schale)
  • 1/2 Teelöffel Zimt, gemahlen
  • 400 g Weizenmehl (Typ 00)
  • 100 g Zucker
  • 250 g Butter
  • 5 g Backpulver (für Kuchen)
  • 1 Teelöffel Vanillearoma
  • nach Bedarf Zitronenschale
  • 1 Ei (groß)
  • 1 Eigelb

Utensilien

  • 1 Topf
  • 1 Backblech
  • Backpapier
  • Schüsseln
  • Backofen
  • Messer mit glatter Klinge
  • Gefrierschrank
  • Küchenmaschine optional
  • Mixer
  • Nudelholz
  • Wascht die Feigen, schält sie, schneidet sie in kleine Stücke und gebt sie zusammen mit dem Zucker und dem Zitronensaft in eine Schüssel. Vermengt alles und lasst es 10 Minuten ruhen. Gebt die Mischung dann in einen Topf, stellt ihn auf den Herd und kocht die Masse bei starker Hitze 15 Minuten unter ständigem Rühren. Am Ende sollte eine richtige Marmelade entstehen, ein dickes, leicht karamellisiertes Kompott.

  • Gebt die Masse in eine Schüssel, lasst sie abkühlen und hackt inzwischen die Haselnüsse und Mandeln. Haselnüsse gibt es oft geschält und vorgeröstet zu kaufen; Mandeln solltet ihr einige Minuten in der Pfanne rösten, bis sie leicht bräunen. Sobald sie abgekühlt sind, hackt sie grob zusammen und mischt sie unter die Feigen.

  • Gebt den Zimt dazu, vermischt alles und stellt die Füllung beiseite.

  • Bereitet den Mürbeteig zu, indem ihr kalte Butter, Zucker, Mehl, Vanillearoma, Zitronenschale, Eier, Backpulver und Mehl in den Behälter der Küchenmaschine gebt. Arbeitet 30–40 Sekunden, bis eine krümelige Masse entsteht, achtet darauf, dass die Masse nicht zu warm wird. Stürzt den Teig auf die Arbeitsfläche und bearbeitet ihn noch ein paar Sekunden, bis ein glatter, homogener Teigklumpen entsteht. Wenn ihr keine Küchenmaschine habt, verfahrt klassisch: Formt eine Mulde, gebt die Butter dazu, arbeitet sie mit dem Mehl ein, formt erneut eine Mulde und gebt die restlichen Zutaten hinzu. Zügig verarbeiten, bis ein homogener Teig entsteht (wenn er zu warm geworden ist, für 20 Minuten in den Kühlschrank legen).

  • Teilt den Teig in 4 Portionen, legt sie auf Backpapier und rollt jeweils Teigbahnen von etwa 12 cm Breite und circa 3 mm Dicke aus.

    Verteilt die Füllung längs in der Mitte jeder Teigbahn. Rollt die Füllung dann in den Mürbeteig ein, sodass lange Rollen entstehen, und drückt sie leicht flach. Achtet darauf, die Ränder gut aneinander zu drücken und die Füllung sicher zu verschließen.

  • Legt die Rollen für 30 Minuten in den Gefrierschrank, dann schneidet ihr mit einem scharfen Messer Stücke von 3–4 cm und legt sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Backt sie im Umluftofen bei 180°C für 15–20 Minuten in einem vorgeheizten Ofen. Nehmt die Kekse heraus und lasst sie abkühlen.

  • Genießt die Kekse bei Zimmertemperatur. Bewahrt übrig gebliebene Kekse an einem trockenen, kühlen Ort auf: Legt sie auf ein Tablett und deckt sie mit einem Tuch ab. Verzehrt die Feigenkekse innerhalb von ein bis zwei Wochen, oder solange, bis sie ihre Frische verlieren.

  • Wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, folge mir auf:

    Pinterest;  XYouTube und TikTok.

Von hier aus kannst du zur STARTSEITE zurückkehren und die neuen Rezepte entdecken!

Autorenbild

ilcaldosaporedelsud

„Il caldo sapore del sud“ ist der Blog, auf dem du die echten Rezepte der traditionellen sizilianischen und italienischen Küche findest: Pasta-Rezepte, Hauptgerichte mit Fleisch und Fisch, Süßspeisen und vieles mehr…

Blog-Beitrag lesen