Brioches ohne Eier und Butter, super fluffig. Das sind die typischen Bäcker-Brioche, ohne Eier, Butter oder Schmalz, aber mit Olivenöl zubereitet. Sie haben den typischen Geschmack der klassischen Zuckerbrioche aus Catania, die einem die Finger ablecken lassen und perfekt fürs Frühstück und den Nachmittags-Snack für Groß und Klein sind. Sie haben jedoch eine Zutat, die sie besonders locker macht: Joghurt. Meine Kinder lieben sie, und sobald sie ihren feinen Duft riechen, können sie es kaum erwarten, sie zu essen. Die Zubereitung ist etwas einfacher als bei den Brioche col Tuppo, aber auch diese sind hervorragend zu einem guten Eis oder Granita. Heute bereiten wir zusammen leckere geflochtene Brioche zu: super fluffig, zart, und ihr könnt den Teig von Hand oder mit der Küchenmaschine kneten! Kommt mit in die Küche und ihr werdet sehen, wie einfach und lecker das ist. Bevor wir loslegen: Wenn ihr über alle meine Rezepte auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr meine Facebook-Seite (hier) und mein Instagram-Profil (hier) folgen.
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- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Vorbereitungszeit: 3 Stunden
- Portionen: 7 große Zöpfe
- Kochmethoden: Backofen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten für die Brioches ohne Eier und Butter
- 600 g Weizenmehl (Tipo 0)
- 350 g Milch
- 60 g Extra natives Olivenöl
- 30 g Honig
- 50 g Naturjoghurt (dick oder griechischer Joghurt)
- 8 g Salz (6 g, wenn ihr streichbaren Frischkäse verwendet)
- 140 g Zucker
- Eine halbe Päckchen Trockenhefe (oder 12 g frische Hefe)
- 1 Teelöffel Vanilleessenz (ich habe Vanillezucker verwendet)
- nach Belieben Milch
- nach Belieben Zucker (Kristallzucker)
- nach Belieben Puderzucker
Werkzeuge
- Küchenmaschine
- Backblech
- Backofen
Zubereitung der Brioches ohne Eier und Butter
Gebt das Mehl in eine Schüssel, fügt die lauwarme Milch und die Hefe hinzu, rührt, damit sie sich auflöst, und gebt dann die restlichen Zutaten dazu.
Knetet in der Schüssel, dann ohne zusätzliches Mehl auf die Arbeitsfläche geben und beginnt, einen Teig zu kneten, der von Anfang an klebrig sein wird.
Wenn ihr nicht gut im manuellen Kneten seid, könnt ihr die Brotbackmaschine oder die Küchenmaschine verwenden und 20–30 g Joghurt mehr hinzufügen, damit der Teig noch weicher wird – genau wie ich. Knetet etwa 15–20 Minuten und gebt Salz und Honig erst dazu, wenn der Teig zu straffen beginnt.
Keine Angst, wenn der Teig in den ersten Minuten schwer glatt wird. Knetet weiter und gebt nicht auf: nach und nach bekommt er Konsistenz und Elastizität. Formt eine Kugel und legt sie in eine Schüssel, abgedeckt mit Frischhaltefolie, in den Ofen bei eingeschaltetem Licht zum Aufgehen bis zur Verdoppelung; das dauert etwa 90 Minuten.
Ist die Verdoppelung erreicht, gebt den Teig auf die Arbeitsfläche, versucht ihn nicht zu stark zu entgasen, und teilt ihn in 7–8 ungefähr gleich große Kugeln.
Aus jeder Kugel formt ihr drei Stränge.
Flechtet die Zöpfe klassisch, bestäubt sie dabei leicht mit Mehl, legt sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech und lasst sie weitere 30–40 Minuten im Ofen bei eingeschaltetem Licht gehen.
Erinnert ihr euch, dass ich gesagt habe, den Teig nicht zu sehr zu entgasen? Das macht ihn nicht nur besser formbar, sondern verkürzt auch die zweite Gehzeit – also passt gut auf.
Sobald sie gegangen sind, bestreicht sie mit Milch und backt sie im Ober-/Unterhitze-Ofen bei 180°C für 15–20 Minuten.
Nehmt sie aus dem Ofen, solange sie noch heiß sind, bestreicht sie nochmals mit Milch und bestreut sie mit Kristallzucker und Puderzucker. Die Wärme der Brioches lässt die Feuchtigkeit verdampfen, sodass der Zucker haften bleibt.
Lasst sie etwas abkühlen und serviert sie – warm sind sie himmlisch!
Eine zu kurze Gehzeit macht die Zöpfe hart und zäh, deshalb wartet lieber, bis sie wirklich fertig sind, bevor ihr sie in den Ofen gebt.
Notizen und Kommentare
Bewahrt die Brioches wie Brot auf, am besten in einer Frischhalte- oder Brottüte, und verzehrt sie innerhalb von 24 Stunden. Wenn ihr sie einfrieren möchtet, bestreut sie nicht mit Zucker, lasst sie erst abkühlen und gebt sie dann ins Gefrierfach; bestreut sie nach dem Auftauen und Erwärmen mit Puderzucker.
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