Frangipane-Tarte – Omas Rezept für den Kuchen mit Mürbeteig und Mandeln. Wenn ihr euch erinnert: Vor einiger Zeit haben wir die Galette des rois gemacht, ein Weihnachtsgebäck aus Blätterteig und Frangipane-Creme, eine Art Puddingcreme, die mit Mandelmehl angedickt wird, tatsächlich aber einer mit Butter reichhaltig zubereiteten Mandelpaste ähnelt. Heute nutzen wir diese tolle Füllung für eine originelle, elegante und besondere Tarte: die Frangipane-Tarte. Wenn ihr möchtet (ich habe es nicht gemacht), könnt ihr vor dem Auftragen der Frangipane-Creme auf den Boden eine Schicht Marmelade oder Konfitüre nach Wahl geben, z. B. Erdbeerkonfitüre oder Apfelkonfitüre. Ab in die Küche — legt los, und ihr werdet sehen: Die Frangipane-Tarte ist nicht nur ein elegantes Dessert für Ostern, Weihnachten oder den Sonntag, sondern auch perfekt für ein reichhaltiges, leckeres Frühstück oder einen originellen, feinen Nachmittagsimbiss. Wie immer: Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, folgt meiner Facebook-Seite (hier) und meinem Instagram-Profil (hier).
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- Schwierigkeit: Mittel
- Kosten: Mittel
- Ruhezeit: 3 Stunden
- Vorbereitungszeit: 1 Stunde
- Kochmethoden: Backofen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten
- 500 g Weizenmehl (Type 00)
- 300 g Butter
- 1 Ei (groß)
- 100 g Zucker
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- nach Bedarf Orangenschale
- 400 g Mandelmehl
- 4 Eier
- 300 g Butter
- 300 g Zucker
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- nach Bedarf Ei (verquirlt)
- nach Bedarf Puderzucker
Werkzeuge
- Schüsseln
- Küchenmaschine
- Tarte-/Kuchenform 26 cm
- Nudelholz
Vorbereitung
Für die Frangipane-Tarte beginnt ihr mit dem Mürbeteig. Ihr könnt den Teig von Hand kneten, wie im Rezept der Cassata al forno (sizilianisches Rezept) beschrieben, oder eine Küchenmaschine verwenden, so wie ich.
Um den Mürbeteig mit der Küchenmaschine zu verarbeiten, gebt alle für den Teig vorgesehenen Zutaten in den Behälter und püriert, bis ihr eine krümelige Masse habt wie auf dem Foto (das dauert nur ein paar Sekunden). Stürzt alles auf die Arbeitsfläche und arbeitet den Teig schnell zu einer glatten, homogenen Masse. Der Teig ist fertig – legt ihn abgedeckt mit Frischhaltefolie für 20 Minuten in den Kühlschrank. (Zum Kneten von Hand siehe das oben verlinkte Cassata-Rezept.)
Während der Teig ruht, bereitet ihr die Frangipane-Creme zu. Schlagt in der Küchenmaschine Butter und Zucker schaumig und gebt dann die Eier nacheinander dazu.
Sobald die Eier schaumig eingearbeitet sind, gebt ihr das Mandelmehl esslöffelweise hinzu. Die Masse für die Frangipane-Creme ist nun fertig.
Nehmt den Mürbeteig aus dem Kühlschrank, teilt ihn in zwei Teile und rollt mit etwas Mehl und einem Nudelholz eine Teigplatte von knapp 0,5 cm Dicke aus. Legt eine Tarteform mit herausnehmbarem Boden mit dem ausgerollten Teig aus, verstärkt den Rand mit etwas zusätzlichem Teig, steckt den Boden mehrmals mit einer Gabel ein und
füllt sie mit der Frangipane-Creme. Verwendet die zweite Teighälfte, um die Tarte zu bedecken – entweder einfach mit einer Teigplatte oder mit Dekoren, wie ich es auf den Fotos unten gemacht habe.
Nachdem ihr die Tarte bedeckt habt, bestreicht sie mit verquirltem Ei und backt sie im vorgeheizten Ofen bei 180°C für etwa 45 Minuten.
Legt die Form während des Backens auf ein Backblech, damit austretende Butter nicht auf den Ofenboden tropft und dort starken Rauch- oder Brandgeruch verursacht. Nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen, bevor ihr die Form entfernt.
Die Frangipane-Tarte ist fertig – mit Puderzucker bestäuben und genießen.
Aufbewahrung und Tipps
Bewahrt die Frangipane-Tarte bei Zimmertemperatur unter einer Glasglocke auf und verzehrt sie innerhalb von 3 Tagen.
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