Frittierte Panzerotti ohne Füllung

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Frittierte Panzerotti ohne Füllung, oder Teigkrapfen zum Füllen. Ich wusste wirklich nicht, wie ich das Rezept dieser Krapfen nennen sollte, irgendwo zwischen einem frittierten Gnocchi und einem leeren Calzone, aber schließlich habe ich mich entschieden: Frittierte Panzerotti ohne Füllung! Dieses Rezept entstand aus Improvisation, aus dem Wunsch, etwas Leckeres zu kochen, und aus der Dringlichkeit, fast ablaufenden griechischen Joghurt zu verbrauchen. Neulich fiel mir auf, dass ich Joghurt im Kühlschrank hatte; da diese Zutat Teigen eine einzigartige Weichheit verleiht, dachte ich, ich nutze ihn für ein Gebäck ähnlich der Focaccia morbida al quark oder dem Pan bauletto mit Brotbackmaschine. Als der Teig fertig war und es warm war und ich den Ofen nicht anschalten wollte, habe ich ihn frittiert und viele goldene, knusprige, luftige und leckere Krapfen gemacht, genau wie Panzerotti. Wir haben diese Panzerotti ohne Füllung anschließend sowohl mit Aufschnitt als auch mit Aufstrichen gefüllt; dieser Teig für Krapfen ist nämlich vielseitig und passt gut zu Süßem wie zu Herzhaftem. Ab in die Küche – bereiten wir diese frittierten Panzerotti ohne Füllung zusammen zu und ihr werdet sehen, wie wunderbar sie sind! Zuvor noch: Ihr könnt meiner Facebook-Seite (hier) und meinem Instagram-Profil (hier) folgen.

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  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Sehr günstig
  • Ruhezeit: 3 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten
  • Kochmethoden: Frittieren
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ganzjährig

Zutaten

  • 1 kg Weizenmehl (Type 0) (mit mindestens 12 g Protein)
  • 500 g Wasser
  • 300 g griechischer Joghurt
  • 20 g natives Olivenöl (extra vergine)
  • 24 g Salz
  • 1 Esslöffel Zucker
  • nach Bedarf Sonnenblumenöl (zum Frittieren – High-Oleic)
  • 7 g Trockenhefe (oder 24 g frische Hefe)

Werkzeuge

  • Küchenmaschine
  • Pfanne

Zubereitung

  • Für diese leckeren Krapfen zum Füllen gebt das Mehl in die Schüssel eures Küchenroboters bzw. auf die Küchenmaschine, fügt das Wasser, die Hefe und den Zucker hinzu, knetet grob für ein paar Minuten und lasst den Teig dann weitere 10 Minuten ruhen. Gebt anschließend den Joghurt, das Öl und das Salz dazu und knetet, bis ihr einen gut entwickelten, glatten, elastischen und homogenen Teig erhaltet. Ihr könnt die gleiche Vorgehensweise auch von Hand ausführen, müsst dann aber den Teig etwas länger bearbeiten.

  • Stürzt den Teig auf die Arbeitsfläche, formt ihn zu einer Kugel, setzt sie in eine Schüssel, deckt sie mit Frischhaltefolie ab und stellt sie an einen warmen Ort zum Aufgehen, bis sich das Volumen komplett verdoppelt. Die Zeiten sind nur Richtwerte: Wenn ihr fluffige Krapfen wollt, wartet immer auf die vollständige Gare.

  • Nach ungefähr 2–3 Stunden sollte sich das Volumen des Teigs verdoppelt haben. Bestäubt die Arbeitsfläche mit Mehl und stürzt den Teig vorsichtig darauf, ohne ihn zu stark zusammenzudrücken. Rollt ihn mit dem Nudelholz aus, ohne ihn zu quetschen, sodass eine etwa 1 cm dicke Teigplatte entsteht. Schneidet dann mit einem Pizzaroller geometrische Formen: Ich habe Rauten von etwa 7–8 cm Kantenlänge gemacht. Erhitzt in einer Pfanne reichlich Öl zum Frittieren; ich verwende immer High-Oleic-Sonnenblumenöl (prüft die Zusammensetzung auf der Verpackung). Ein gutes Öl mit hohem Rauchpunkt ist unerlässlich, um eine gesündere Frittierung zu erzielen. Taucht die Teigstücke in das heiße Öl (170°C) und frittiert sie ca. 5 Minuten oder bis sie goldbraun sind. Holt sie mit einer Schaumlöffel heraus und legt sie auf Küchenpapier ab; sobald ihr fertig seid mit Frittieren, füllt sie sofort, denn obwohl diese Krapfen kalt noch gut schmecken, sind sie heiß oder lauwarm einfach wunderbar.

  • Schneidet jede Raute in der Mitte wie ein Brötchen auf, füllt sie mit Aufschnitt, Käse oder Brotaufstrichen und bestäubt sie mit Puderzucker. Diese frittierten Knödel schmecken auch pur und in Zucker gewälzt hervorragend, wie die Jahrmarkt-Krapfen.

Aufbewahrung, Hinweise und Tipps

Die Krapfen schmecken am besten heiß oder höchstens am selben Tag, genau wie Brot. Daher empfehle ich, nur die Menge zuzubereiten, die ihr auch verzehren möchtet.

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