Haselnuss-Eis mit Eismaschine

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Haselnuss-Eis mit Haselnusspaste, selbst gemacht mit der Eismaschine. Endlich, nach Jahren mit Rezepten für Eis ohne Eismaschine – von der Fior di Latte-Rezeptur bis hin zum Haselnuss-Eis, inklusive der Version Pistazieneis ohne Eismaschine, habe auch ich mir endlich die heißersehnte Kompressor-Eismaschine gekauft und widme mich jetzt der Zubereitung vieler hausgemachter, handwerklicher Eissorten, so lecker wie aus der Eisdiele!! Vor ein paar Tagen habe ich Pistazieneis mit Eismaschine gemacht und heute bereiten wir zusammen dieses Haselnuss-Eis zu, ganz ohne Nutella und mit einer puren Haselnusspaste, hergestellt aus . Ich muss euch allerdings sagen: Wenn ihr ein Eis wie aus der Eisdiele machen wollt, solltet ihr unverzichtbare Zutaten wie Johannisbrotkernmehl (als Bindemittel), Dextrose (ein Zucker, der den Gefrierpunkt senkt und das Eis weich hält, damit es nicht zu hart wird) und Milchpulver, das Volumen, Struktur und eine luftige Textur beim Rühren gibt, besorgen. Damit steht dem Gang in die Küche nichts mehr im Weg – unsere Eismaschine wartet und auch unser hausgemachtes Haselnuss-Eis, so gut wie aus der Eisdiele!

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Schaut auch mal:

  • Schwierigkeit: Ganz einfach
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 4 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 40 Minuten
  • Portionen: 1,200 kg
  • Kochmethoden: Ohne Kochen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ganzjährig

Zutaten für das Haselnuss-Eis

  • 600 g Vollmilch
  • 200 g frische Sahne (flüssig)
  • 45 g Milchpulver
  • 45 g Dextrose
  • 4 g Johannisbrotkernmehl (auf keinen Fall mehr)
  • 130 g Zucker
  • 130 g Haselnusspaste

Werkzeuge

  • Eismaschine
  • Thermometer
  • Kühlschrank
  • Stabmixer

Zubereitung

  • Sammelt alle Pulver in einem Behälter und mischt sie gut untereinander. Gebt Milch und Sahne in einen Topf, rührt um und bringt die Mischung fast zum Kochen – ihr solltet eine Temperatur von 85°C erreichen.

    Gießt diese Flüssigkeit nach und nach über die Pulver, damit sich keine Klumpen bilden.

  • Gebt die Haselnusspaste dazu und arbeitet alles gut ein, am besten mit dem Mixer oder Schneebesen (mindestens 3 Minuten). Lasst die Mischung abkühlen und stellt sie für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank, ideal sind 12 Stunden.

    Schlagt die inzwischen kalte Masse mit dem Schneebesen, füllt sie in die Eismaschine und

    wartet, bis die Maschine die richtige Konsistenz erreicht. Startet ihr mit einer kalten Basis, dauert das Rühren weniger lang. Für ein gutes Ergebnis wie in der Eisdiele wäre ideal eine Eismaschine mit Kompressor, denn ein Gerät mit Kühlakkumulator schafft es vor allem an heißen Tagen nicht immer, die nötige Temperatur zu halten. Eismaschinen mit Akkumulator erlauben außerdem meist nur eine Geschmacksrichtung pro Durchgang und die Behälter müssen vor dem Gebrauch mindestens 24 Stunden im Gefrierfach gelagert werden.

    Normalerweise beträgt die Rührzeit für eine kalte Basis 35–40 Minuten; je nach Größe eurer Eismaschine teilt ihr die Masse am besten in zwei Portionen und verarbeitet erst die eine, dann die andere.

Das Eis ist fertig und bereit zum Genießen. Garniert es mit Haselnusscreme und gehackten Haselnüssen.

Aufbewahrung, Tipps und Hinweise

Haselnuss-Eis lässt sich sehr gut im Gefrierschrank aufbewahren, luftdicht verschlossen im Behälter. Nach mehreren Stunden im Gefrierschrank wird es allerdings etwas kompakter – Eis sollte idealerweise bei -9°C bis -11°C serviert werden, während unsere Gefrierschränke oft -18°C bis -20°C erreichen. Lasst es daher vor dem Servieren etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur antauen und rührt es dann nochmal mit dem Löffel oder einem Schneebesen durch.

Autorenbild

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