Weiche, herzhafte Krapfen zum Füllen, mit Teig aus griechischem Joghurt. Die Brotteig-Krapfen sind ein Klassiker meiner Kindheitsjause: Meine Großmutter machte sie immer, wenn Teig vom sizilianischen Hartweizenbrot übrig war, und wälzte sie in Zucker, damit sie noch verführerischer wurden. Vor ein paar Tagen hat mein Sohn Alessio fünf Klassenkameraden mitgebracht und mir eine fröhliche, laute und hungrige Truppe beschert: Wisst ihr, was ich gemacht habe? Ich habe an meine Kindheit und meine liebsten Pausenbrote gedacht und den Teig geknetet, um Krapfen aus Pizzateig zu machen, etwas weniger rustikal als bei Oma, die ich mit gegrilltem Gemüse und Aufschnitt gefüllt habe. Ab in die Küche — ich bin sicher, ihr könnt es kaum erwarten, selbst zu kneten!! Bevor wir loslegen, erinnere ich euch: Wenn ihr über alle meine Rezepte informiert bleiben möchtet, könnt ihr meine Facebook-Seite (hier) und mein Instagram-Profil (hier) folgen.
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- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Ruhezeit: 3 Stunden
- Vorbereitungszeit: 20 Minuten
- Portionen: für ca. 6 Personen
- Kochmethoden: Frittieren
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten für gefüllte Brotteig-Krapfen
- 300 g Hartweizengrieß (fein gemahlen)
- 300 g Weizenmehl Typ 0
- 300 g Wasser (lauwarm)
- 200 g griechischer Joghurt
- 14 g Salz
- 4 g Trockenhefe (oder 28 g frische Hefe)
- Mortadella (oder Aufschnitt und Käse)
- nach Bedarf Kürbis (frittiert oder gegrillt oder anderes Gemüse)
- Burrata
- nach Bedarf Olivenöl (extra vergine)
Utensilien
- Küchenmaschine
- Pfanne zum Frittieren
Zubereitung
Um diese leckeren Krapfen zum Füllen herzustellen, gebt die Mehle in die Rührschüssel eurer Küchenmaschine oder den Teigkessel eures Mixers, fügt Wasser, Hefe und Zucker hinzu und knetet alles grob für ein paar Minuten. Lasst den Teig dann etwa 10 Minuten ruhen. Gebt anschließend den Joghurt und das Salz dazu und knetet weiter, bis ein gut entwickelter, glatter, elastischer und homogener Teig entsteht. Ihr könnt das Ganze auch von Hand machen, dann müsst ihr den Teig allerdings etwas länger bearbeiten. Stürzt den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche, macht ein bis zwei Faltvorgänge, formt eine Kugel und lasst sie an einem warmen Ort gehen, bis sich das Volumen vollständig verdoppelt hat. Die Zeiten sind Richtwerte; für fluffige Krapfen ist die richtige und vollständige Gare entscheidend. Während der Teig geht, könnt ihr die Füllung vorbereiten — ich habe meine mit Mortadella, Kürbis und Burrata gefüllt. Schneidet dafür den Kürbis nach dem Waschen, Schälen und Entfernen der Kerne in Scheiben, pinselt jede Scheibe mit Öl und grillt sie beidseitig, bis sie weich sind. Alternativ könnt ihr sie 10–15 Minuten im Ofen oder in der Heißluftfritteuse garen und sie zur Hälfte der Garzeit wenden; für mehr Geschmack könnt ihr sie anschließend mit einem Balsamico-Glasur bestreichen. Nach etwa 2–3 Stunden sollte der Teig sein Volumen verdoppelt haben; bemehlt die Arbeitsfläche und stürzt den Teig vorsichtig darauf, ohne ihn zu sehr zusammenzudrücken. Rollt ihn mit dem Nudelholz aus, ohne ihn zu grob zu behandeln, auf eine Dicke von etwa 1 cm und schneidet mit einem Pizzaschneider geometrische Formen: Ich habe Rauten von etwa 6–7 cm Seitenlänge gemacht.
Erhitzt eine Pfanne mit reichlich Pflanzenöl zum Frittieren; ich verwende gern hocholeisches Sonnenblumenöl (achtet auf die Zusammensetzung auf der Verpackung). Ein gutes Öl mit hohem Rauchpunkt ist wichtig, um eine gesunde Frittierung zu erzielen. Taucht die Teigstücke in das heiße Öl (170°C) und frittiert sie etwa 5 Minuten lang oder bis sie goldbraun sind. Nehmt sie mit einer Schaumkelle heraus und legt sie auf Küchenpapier ab. Füllt die Krapfen sofort nach dem Frittieren — zwar schmecken sie auch kalt gut, aber warm oder lauwarm sind sie einfach wunderbar.
Teilt jede Raute in der Mitte wie ein kleines Brötchen, belegt sie mit 5–6 Scheiben Mortadella, gebt etwas gegrillten Kürbis und wenig Burrata dazu, schließt sie und genießt: Ihr werdet sehen, wie köstlich das ist!
Aufbewahrung und Tipps
Die Krapfen sind am besten, wenn sie warm oder höchstens am selben Tag verzehrt werden, genau wie Brot. Deshalb empfehle ich, nur die Menge zuzubereiten, die ihr auch essen möchtet.
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