Im Ofen gebackene schwarze Oliven auf sizilianische Art, das Oma-Rezept, um gebackene Oliven ganz traditionell zuzubereiten. Habt ihr jemals gebackene schwarze Oliven probiert? Wenn nicht, solltet ihr unbedingt selbst welche machen: im Ofen gebackene schwarze Oliven, die wie die „olive scacciate“ zur Tradition Süditaliens, besonders Siziliens und Apuliens, gehören. Ich erinnere mich, dass schwarze Oliven, als ich ein Kind war, bei Ausflügen und Picknicks unverzichtbar waren; mein Opa liebte sie, deshalb kauften Mama oder Oma beim Einkaufen immer eine große Packung. Und ich erinnere mich noch genau, dass während der Olivenernte ein Korb mit reifen, schwarzen Oliven immer für die Zubereitung der Ofenoliven reserviert war. Tatsächlich ist es wirklich ganz einfach, gebackene schwarze Oliven zuzubereiten – man braucht nur ein wenig Geduld, damit das Salz, das für das Verfahren unerlässlich ist, seine Wirkung tut und die Oliven ihre Bitterkeit verlieren und köstlich werden. Die im Ofen gebackenen schwarzen Oliven nach sizilianischer Art sind ohnehin ein einfaches, traditionelles Gericht, verbunden mit dem Leben der Landarbeiter, die sie zu Brot, Käse und Wein servierten, zum Beispiel zu „cucciddato“. Heute, wo unsere Tische viel reichhaltiger sind, sind die schwarzen Oliven ein angenehmer Genuss, auf den wir nicht verzichten wollen. Da von der Ernte bis Weihnachten oft nicht viel Zeit ist, bereitet eure schwarzen Oliven für das Festessen vor – ihr werdet sehen, sie kommen bei allen gut an, auch bei euren veganen Freunden! Also ab in die Küche: Entdecken wir zusammen das Rezept für im Ofen gebackene schwarze Oliven auf sizilianische Art. Übrigens: Wenn ihr über neue Rezepte informiert bleiben wollt, könnt ihr meiner Facebook-Seite und meinem Profil auf Instagram folgen.
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- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Ruhezeit: 10 Tage
- Vorbereitungszeit: 15 Minuten
- Kochzeit: 5 Minuten
- Küche: Italienisch
Zutaten
- 1 kg schwarze Oliven (frisch geerntet)
- 500 g Salz (Ich bevorzuge feines Salz)
- nach Bedarf Petersilie
- nach Bedarf extra natives Olivenöl
- 1 Chilischote
Zubereitung
Sammelt reife, aber nicht weiche schwarze Oliven und wascht sie gründlich. Um den Abfluss der sehr bitteren Pflanzenflüssigkeiten zu beschleunigen, piekst ihr die Oliven mit einem Zahnstocher an – macht zwei oder drei kleine Löcher über die Frucht verteilt. Legt die Oliven in eine große Schüssel und bedeckt sie vollständig mit Salz. Lasst sie etwa zehn Tage ruhen und mischt sie einmal täglich. Bald werden die Oliven ihre Flüssigkeit abgeben und das Salz feucht werden; so verlieren die Oliven nach und nach ihre Bitterkeit. Entfernt überschüssiges Wasser, das sich am Schüsselboden sammelt.
Wenn dieser Prozess nicht in Gang kommt, stellt die Oliven in ein Sieb, legt einen beschwerten Teller (zum Beispiel mit einer Flasche) darauf und stellt eine Schale darunter, um die Flüssigkeit aufzufangen.
Die Oliven sind fertig, wenn sie nach 10–15 Tagen schrumpelig wirken, nicht mehr bitter sind und das Fruchtfleisch leicht cremig geworden ist.
Wenn sie fertig sind, spült sie ab. Bringt einen Topf mit Wasser zum Kochen und gebt die Oliven hinein; lasst sie etwa drei Minuten kochen – dieser Schritt macht sie weniger salzig.
Gießt sie sofort ab und legt sie bei 200 °C in den Ofen, um sie etwa 5 Minuten zu trocknen. Ihr sollt sie nicht garen, sondern nur trocknen, also passt auf, dass sie nicht zu lange im Ofen bleiben.
Lasst die Oliven abkühlen und würzt sie mit reichlich extra nativem Olivenöl, optional frischer Chilischote und Petersilie. Meine Kinder essen die Oliven auch, deshalb habe ich die Chilischote weggelassen, obwohl sie ursprünglich zur traditionellen Rezeptur gehört.
Serviert sie bei Zimmertemperatur, zum Beispiel mit Bauernbrot, Käse und Wein!
Im Kühlschrank halten sie sich so gewürzt mindestens einen Monat. Wenn ihr sie länger aufbewahren wollt: Nach dem Backen – wenn sie kalt sind – könnt ihr sie einfrieren und bei Bedarf würzen.
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