Mandel-Okara: wie man sie herstellt, was sie ist und wie man man sie verwendet

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Okara ist der faserige Rückstand, der bei der Herstellung von Pflanzengetränken übrig bleibt; der Begriff bezog sich ursprünglich auf das, was bei der Herstellung von Sojamilch übrig bleibt, doch heute wird dieser orientalische Begriff allgemein verwendet, um die Rückstände aller Arten von Pflanzenmilch zu bezeichnen. In diesem Artikel sprechen wir jedoch speziell über Mandel-Okara: eine Art Mandelmehl, das nach der Zubereitung von Mandelmilch oder der Mandelgranita ohne Panetto entsteht. Mandel-Okara ist ein nährstoffreiches Lebensmittel mit vielen Vorteilen und obwohl es auf den ersten Blick wie Abfall erscheinen mag, sollte es tatsächlich verwendet werden. Es ist in erster Linie eine ausgezeichnete Quelle für pflanzliches Eiweiß, Kalzium, Eisen und Vitamin B2; zudem fördert es dank seines hohen Ballaststoffgehalts die Darmregulierung und sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Okara hat einen und eignet sich für kalorienbewusste Ernährungsweisen; da es keine Zucker oder Kohlenhydrate enthält, ist es auch in ketogenen Ernährungsformen nützlich. Außerdem enthält es kein Gluten und daraus lässt sich ein perfektes glutenfreies Mehl herstellen. Das in Okara enthaltene Vitamin B2 ist am Energiestoffwechsel und am Schutz der Zellen vor oxidativem Stress beteiligt; Kalzium, Eisen und Kalium, die natürlich vorkommen, machen es zu einem wichtigen Lebensmittel für Knochenstärke, Sauerstofftransport und die Funktion von Muskeln und Nervensystem.

Mandel-Okara ist ein Lebensmittel, das sich leicht trocknen und wie ein normales Mehl aufbewahren lässt. Es kann zur Zubereitung von Keksen, Süßspeisen wie Kuchen und Tartes, Pfannkuchen verwendet werden oder in herzhaften Rezepten zum Verfeinern von Panaden und gratinierten Gerichten dienen. Es kann zu vegetarischen oder Fleischklößchen hinzugefügt werden und ermöglicht die Herstellung von Crackern, Brot und vielem mehr.

Ab in die Küche: wir entdecken, wie Mandel-Okara entsteht. Zuvor erinnere ich euch daran, dass ihr, wenn ihr über alle meine Rezepte auf dem Laufenden bleiben möchtet, meiner Facebook-Seite (hier) und meinem Instagram-Profil (hier) folgen könnt.

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  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Günstig
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Alle Jahreszeiten

Zutaten zur Herstellung von Mandel-Okara

  • 400 g Mandeln
  • 1 l Wasser

Werkzeuge

  • Mixer
  • Geschirrtuch

Herstellung des Okara

  • Bringt Wasser zum Kochen, nehmt den Topf vom Herd und gebt die Mandeln hinein; lasst sie drei Minuten ziehen.
    Gießt sie ab, lasst sie etwas abkühlen und zieht die Häute ab – zum Erleichtern könnt ihr die Mandeln zwischen den Händen reiben; die meisten Häute lösen sich von selbst.

  • Püriert die Mandeln mit einem halben Liter Wasser: dafür benötigt ihr einen sehr leistungsstarken Mixer oder einen Homogenisator (siehe Link oben). Wenn das nicht in einem Durchgang klappt, arbeitet mit der Hälfte und dann mit der zweiten. Stellt ein Sieb über eine Schüssel, legt ein sauberes Tuch hinein, das nicht nach Waschmittel riecht, und gießt die Mischung hinein.

  • Presst alles gut aus, sodass die Flüssigkeit in der Schüssel darunter aufgefangen wird. Sammelt das Mandelmehl und wiederholt den Vorgang mit dem restlichen Wasser. Drückt erneut kräftig aus.

  • Süßt das Mandelgetränk nach Belieben und fügt ein paar Tropfen Bittermandel-Aroma hinzu, dann stellt es kalt und genießt es gut gekühlt. Legt ein Geschirrtuch auf ein großzügiges Backblech, verteilt das Okara locker darauf und trocknet es im Ofen bei 50°C für ein paar Stunden oder in der Sonne, wenn es warm genug ist.

Aufbewahrung des Okara, Hinweise und Tipps

Ist das Okara vollständig getrocknet, mahlt es nochmals fein und bewahrt es in einem Glas auf, oder friert es ein bzw. lagert es im Kühlschrank, um es innerhalb weniger Monate zu verbrauchen.

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