Was wäre Weihnachten ohne Mascarpone-Creme? Ich bin sicher, auch ihr liebt es, euer Pandoro oder euren Panettone mit Mascarpone-Creme zu servieren, wollt sie aber mal anders ausprobieren? Dann probiert diese köstliche Mascarpone-Creme mit pasteurisierten Eiern und Zitrusfrüchten, super luftig, leicht und zart – ideal nicht nur als Begleitung zu den berühmten Weihnachtsdesserts, sondern auch für ein Zitrus-Tiramisù, die leckersten Löffeldesserts, raffinierte Gläserdesserts und viele weitere Rezepte. Diese verführerische Mascarpone-Creme mit Orange und Zitrone ist aromatisch und ganz einfach zuzubereiten; trotz der Verwendung von Eiern bleibt diese köstliche Zubereitung fest und gut zu verarbeiten. Wollt ihr dieses originelle Rezept für eine andere Mascarpone-Creme als die übliche ausprobieren? Ab in die Küche – ihr werdet sie nicht mehr hergeben. Bevor ihr jedoch an den Herd geht: Wenn ihr über neue Rezepte informiert bleiben möchtet, könnt ihr meiner Seite Facebook und meinem Profil Instagram folgen.
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- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr preiswert
- Vorbereitungszeit: 20 Minuten
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten für die Mascarpone-Creme mit Zitrusfrüchten
- 500 g Mascarpone
- 2 Eier (mittelgroß)
- 120 g Zucker
- 50 g Wasser
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- 1 Orange (saftig – Saft und Abrieb)
- 1 Zitrone (saftig – Saft und Abrieb)
Küchenutensilien
- Handmixer
- Schüssel
- Kleiner Topf
- Schneebesen
- Kühlschrank
- Thermometer
Schritte zur Zubereitung der Mascarpone-Creme mit Zitrusfrüchten
Um die Mascarpone-Creme zuzubereiten, gießt ihr das Wasser in einen kleinen Topf, gebt den Zucker dazu und stellt ihn auf den Herd. Vorsichtig umrühren und die Mischung auf 121°C erhitzen, die Temperatur mit einem Küchenthermometer messen; falls ihr keines habt, ist der Sirup fertig, wenn an der Oberfläche viele kleine weiße Bläschen erscheinen. Kurz bevor die 121°C erreicht sind, also bei etwa 115°C, beginnt ihr, die ganzen Eier mit dem Handmixer aufzuschlagen.
Wenn der Sirup 121°C erreicht hat, gießt ihr ihn langsam in einem dünnen Strahl auf die Eier, reduziert dabei die Geschwindigkeit des Mixers, schlagt aber weiter, bis die Mischung vollständig abgekühlt ist. (So sollten die rohen Eier pasteurisiert werden, aber leider gibt es keine absolute Sicherheit. Um Kontaminationen zu vermeiden, empfehle ich außerdem, ein Ei aufzuschlagen und es über eine saubere Schüssel laufen zu lassen, die Hände zu waschen und mit dem zweiten Ei zu wiederholen, anschließend nochmals die Hände zu waschen).
Sobald ihr eine kalte, schaumige Masse habt, gebt die Hälfte des Mascarpone dazu und hebt ihn mit dem Schneebesen unter, dann die andere Hälfte und den Vanilleextrakt hinzufügen.
Die Mascarpone-Creme ist schon so sehr lecker und wird recht weich sein.
Um sie in eine feste Zitrus-Creme zu verwandeln, die sich perfekt zum Füllen eines Biskuit- oder Baumstammkuchens eignet, gebt den Orangensaft (60 ml) und die abgeriebene Schale der Orange dazu, verrührt alles mit dem Schneebesen und wartet 2 Minuten, bevor ihr den Zitronensaft (30 ml) und dessen Schale hinzufügt.
Nachdem der Zitrussaft eingearbeitet ist, werdet ihr nach ein paar Minuten merken, dass die Creme durch die für Mascarpone typische chemische Reaktion fester wird und mit der Zeit immer fester wird. Falls das nicht geschieht, gebt noch ein wenig Zitronensaft hinzu (aber nicht übertreiben).
Die Mascarpone-Creme ist jetzt fertig und kann zum Begleiten von Pandoro und Panettone verwendet werden, aber auch für alle anderen Desserts, die ihr mögt.
Bewahrt die Creme höchstens 2 Tage im Kühlschrank auf und verwendet sie kalt für bessere Konsistenz und Geschmack.
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