Onigiri mit geräuchertem Lachs

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Onigiri mit geräuchertem Lachs, mit Form: Onigiri gehören zu den einfachsten Zubereitungen mit Sushi-Reis und oft starten diejenigen, die wissen wollen, wie man Onigiri macht, mit einfachen Varianten wie dieser. Das japanische Bento, also die Tradition des Lunchpakets, ist im Land der aufgehenden Sonne besonders beliebt und Onigiri sind eine der beliebtesten Komponenten in Bento-Boxen. Dabei handelt es sich um kleine Reisbällchen, meist dreieckig, aber auch zylindrisch oder rund, gefüllt mit verschiedenen Füllungen und oft mit Nori-Algenstreifen dekoriert. Vielleicht klingt „Onigiri“ für euch neu, aber ich will eine Erinnerung wecken, besonders wenn ihr wie ich in den 70er oder 80er Jahren geboren seid. Onigiri sind nämlich die bekannten dreieckigen Reisbällchen, die man auch als Musubi kennt, typisch für die japanische Küche, und die wir als Kinder oft bei den Figuren aus japanischen Zeichentrickserien sehen konnten. Onigiri sind nicht schwer zu machen, aber um ihnen ein hübsches Aussehen zu geben, kann man diese praktischen Plastikformen verwenden, die online günstig zu bekommen sind. Heute füllen wir sie mit Avocado und geräuchertem Lachs, ihr könnt sie aber auch mit Gemüse, allen Arten von Fisch (gekocht oder roh) oder sogar mit Thunfisch aus der Dose füllen.

Kommen wir in die Küche und machen unsere Onigiri mit geräuchertem Lachs, aber zuvor noch der Hinweis: wenn ihr meine Rezepte nicht verpassen wollt, könnt ihr meine Seite auf Facebook und mein Profil auf Instagram folgen.

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  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Preiswert
  • Ruhezeit: 30 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 30 Minuten
  • Portionen: 30
  • Kochmethoden: Herd
  • Küche: International
  • Saisonalität: Ganzjährig

Zutaten für Onigiri mit geräuchertem Lachs

  • 400 Sushi-Reis
  • 600 g Wasser
  • nach Belieben Salz
  • 2 Avocado (reif)
  • 200 g geräucherter Lachs
  • 2 Blätter Nori-Alge

Utensilien

  • Topf
  • Schüssel
  • Onigiri-Form

Schritte

  • Zubereitung des Sushi-Reises

    Gebt den Reis in eine Schüssel, bedeckt ihn mit kaltem Wasser, spült ihn und gießt das Wasser ab. Wiederholt diesen Vorgang 8–10 Mal oder bis das Wasser klar ist, dann gebt den Reis in einen Topf und fügt Wasser hinzu, das etwa 120 % des Gewichts des rohen Reises betragen sollte.

  • Setzt den Deckel auf den Topf, bringt das Wasser bei hoher Hitze zum Kochen, dann reduziert die Hitze auf sehr niedrig und lasst den Reis 15 Minuten lang kochen, ohne ihn zu rühren und ohne den Deckel abzunehmen. Nach Ablauf der Zeit nehmt den Topf vom Herd und lasst ihn noch 10 Minuten zugedeckt ruhen, so kann der Reis den gesamten Dampf aufnehmen (während des gesamten Vorgangs solltet ihr den Deckel nicht öffnen).

    Bereitet das Hangiri vor, den traditionellen Holzbehälter, in dem der Reis gewürzt wird: befeuchtet dazu ein Tuch oder etwas Küchenpapier und legt den Reis hinein. Wenn ihr kein Hangiri habt, nehmt ein flaches, breites Gefäß, das nicht aus Edelstahl ist – ich habe einen sehr großen Holzteller verwendet – und lasst den Reis etwas abkühlen.

  • Wenn der Reis lauwarm ist, deckt ihn mit einem feuchten Geschirrtuch ab; das verhindert, dass der Reis austrocknet. Alternativ könnt ihr feuchtes Backpapier oder Mulltuch verwenden.

  • Schält und schneidet die Avocado in Scheiben; wenn ihr ein Filet vom geräucherten Lachs habt, schneidet dieses ebenfalls in Scheiben.

    Gebt eine Handvoll Reis in die befeuchtete Onigiri-Form, drückt mit dem Finger eine Mulde in die Mitte und legt die Füllung hinein. Schließt dann mit etwas mehr Reis und drückt die zweite Hälfte der Form darauf.

  • Löst eure Reisbällchen aus der Form und dekoriert sie mit einem Streifen Nori-Alge. So verfahrt ihr, bis alle Zutaten aufgebraucht sind.

Aufbewahrung, Hinweise und Tipps

Ich empfehle, die Onigiri innerhalb von 24 Stunden zu verzehren und übrig gebliebene Onigiri im Kühlschrank aufzubewahren.

Damit die Onigiri gut zusammenhalten und sich leicht formen lassen, ist es wichtig, richtig gekochten Sushi-Reis zu verwenden und ihn noch lauwarm zu verarbeiten, ohne ihn zu stark zu pressen.
Wenn ihr eine Onigiri-Form benutzt, ölt sie leicht ein oder befeuchtet sie mit Wasser, damit der Reis nicht kleben bleibt.
Selbstgemachte Onigiri können mit vielen verschiedenen Zutaten gefüllt werden: Neben geräuchertem Lachs eignen sich gegrilltes Gemüse, Thunfisch, Eier oder gekochter Fisch sehr gut.
Für eine traditionellere Variante könnt ihr die Onigiri erst beim Servieren mit Nori-Alge umwickeln, so bleiben sie länger knusprig.

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ilcaldosaporedelsud

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