Die Pasta alla Carbonara ist eines der Markenzeichen der italienischen Küche, ein erster Gang, der weltweit geliebt wird, genauso wie die berühmte Amatriciana. Ein Rezept, das nur auf den ersten Blick einfach erscheint, aber auch zu den einfachsten zählt, die man falsch machen kann. Eine cremige Carbonara ohne Sahne zu erhalten, bei der die Eier nicht gerinnen und die nicht wie ein Omelett wirkt, ist das Geheimnis, um ein perfektes Gericht auf den Tisch zu bringen. In diesem Rezept zeigen wir, wie man Pasta alla Carbonara einfach zubereitet und mit wenigen Zutaten eine geschmeidige, aromatische Sauce erzielt.
Die cremige Carbonara, aromatisch und unwiderstehlich, repräsentiert unsere Tradition perfekt, genau wie die Pasta alla Norma, die Pasta al forno, die Spaghetti alla Nerano oder die Spaghetti alla Gennaro. Denn, seien wir ehrlich, zu einem guten Pasta-Gericht auf italienische Art sagt man nie nein.
Heute sprechen wir über Pasta alla Carbonara ohne Zwiebel und ohne Sahne, ein typisches Gericht der römischen Küche, das mittlerweile nationales und internationales Kulturgut geworden ist. Trotz seines Ruhms gibt es jedoch keine einzig gültige Version: Im Laufe der Jahre sind Hunderte Interpretationen entstanden, manche sehr weit vom Originalrezept entfernt, sodass in einigen Fällen vom Ei kaum noch etwas übrig bleibt, wie etwa bei veganen Carbonara-Varianten, in denen es durch Kurkuma ersetzt wird.
Manche verwenden in der Carbonara Pancetta, andere verteidigen vehement den Guanciale, einige nehmen nur Pecorino, andere Parmesan, wieder andere beides – und manche, sehr zum Ärger der Puristen, fügen sogar Sahne hinzu. Einige verwenden Petersilie, manche Zwiebel, Knoblauch oder nichts. Butter, Öl, Versionen mit Fisch oder Zucchini – viele Varianten sind respektabel, oft aber weit entfernt von der Schlichtheit des Originalrezepts, das letztlich das authentischste und köstlichste bleibt.
Heute bereiten wir zusammen das Großmutterrezept für Pasta alla Carbonara zu, das der römischen Tradition sehr nahekommt, mit einer kleinen Abwandlung: Ich verwende Pecorino Toscano anstelle von Pecorino Romano und gebe etwas Grana dazu, um einen weniger intensiven, zarteren Geschmack zu erzielen.
Sonst bleibt uns nur noch, zu entdecken, wie man die echte Pasta alla Carbonara nach Großmutters Art zubereitet. Zuvor erinnere ich euch: Wenn ihr über meine Rezepte auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr meine Seite auf Facebook und mein Profil auf Instagram folgen.
Schaut euch auch diese klassischen ersten Gänge der italienischen Küche an:
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Portionen: 3-4
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Italienisch
Zutaten für die Carbonara
- 300 g Spaghetti (Nummer 5 oder 7)
- 200 g Guanciale (Schweinebacke) (gereift, gewürzt)
- 4 Eigelb (oder 3 Eigelb und 1 ganzes Ei)
- 80 g Parmigiano Reggiano DOP (oder Grana)
- 80 g Pecorino Toscano (oder Pecorino Romano)
- nach Bedarf Salz
- nach Bedarf Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
Utensilien
- Töpfe
- Schüsseln
- Pfanne
Zubereitung der Pasta alla Carbonara: das originale römische Rezept
Bringt das leicht gesalzene Wasser zum Kochen, um die Pasta zuzubereiten.
Schneidet die Schwarte vom Guanciale ab, dann schneidet ihr ihn zuerst in Scheiben und anschließend in Streifen von ungefähr 1 cm Breite.
Gebt den Guanciale in eine Pfanne mit dickem Boden, stellt die Pfanne auf die kleinste Flamme und lasst ihn sehr langsam in seinem Fett etwa 10 Minuten lang anbraten. Achtet darauf, ihn nicht zu verbrennen, sonst wird er bitter. Trennt das Fett vom Guanciale und hebt es beiseite (Schritt aus Versehen weggelassen im Original). Bereitet in der Zwischenzeit den geriebenen Käse vor.
Gebt die Eigelbe in eine Schüssel; in der Regel rechnet man ein großes Eigelb pro Person plus eins, aber man kann auch zwei Eigelb durch ein ganzes Ei ersetzen (manche machen das). Verrührt die Eigelbe mit 3/4 des Käses, etwas schwarzem Pfeffer und dem beiseitegestellten Guanciale-Fett, bis eine Cremigkeit entsteht (Carbocrema für manche).
Was den Käse angeht, sollte man traditionell nur Pecorino Romano verwenden; für meinen Geschmack ist der zu intensiv, deshalb ersetze ich ihn durch Grana und Pecorino Toscano oder Sardo.
Nachdem diese Schritte erledigt sind, gießt die Pasta al dente ab und fangt etwas Kochwasser auf. Gebt die Pasta in die Pfanne mit dem angebratenen Guanciale, fügt die Eigelbcreme hinzu und rührt bei sehr niedriger Hitze, bis die Pasta eine cremige Konsistenz hat. Achtet darauf, nicht zu lange zu erhitzen: Das Ei darf nicht gerinnen; falls nötig, etwas Kochwasser zugeben.
Richtet die Pasta alla Carbonara an, garniert mit etwas Käse und weiterem schwarzem Pfeffer, und serviert sofort.
Bereitet genau die Menge Pasta zu, die ihr verzehren möchtet; vermeidet Reste, denn Pasta alla Carbonara schmeckt am besten frisch, heiß und cremig.
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Was ist das Geheimnis für eine perfekte, cremige Carbonara?Das Geheimnis ist, Eier auf Zimmertemperatur zu verwenden, die Pasta vom Herd zu nehmen zum Anrichten und nur wenig Kochwasser hinzuzufügen, um eine glatte, umhüllende Creme zu erhalten.
Wie lautet das Originalrezept der Pasta alla Carbonara?Das Originalrezept der Pasta alla Carbonara verwendet wenige Zutaten: Pasta, Guanciale, Eigelb, Pecorino Romano und schwarzen Pfeffer. Sahne, Zwiebel oder Knoblauch sind nicht vorgesehen. Die Cremigkeit entsteht ausschließlich durch Ei und Käse.
Lässt sich Pasta alla Carbonara ohne Sahne zubereiten?Ja, die echte Pasta alla Carbonara wird ohne Sahne zubereitet. Die Creme entsteht, indem man Eigelb mit Pecorino verrührt und die Pasta vom Herd aus einarbeitet, bis sie samtig und natürlich ist.
Sollte man Guanciale oder Pancetta für die Carbonara verwenden?In der traditionellen römischen Carbonara verwendet man Guanciale, der einen intensiveren und authentischeren Geschmack liefert. Pancetta ist eine übliche Variante, verändert aber den Endgeschmack des Gerichts.
Warum wird Carbonara manchmal zu einem Omelett?Carbonara wird zum Omelett, wenn das Ei zu stark erhitzt wird. Um das zu vermeiden, sollte man die Pasta vom Herd nehmen und schnell mit der Eier-Käse-Creme verrühren.
Welche Pasta eignet sich am besten für Carbonara?Spaghetti werden am häufigsten für Carbonara verwendet, aber auch Rigatoni, Mezze Maniche und Tonnarelli eignen sich gut, weil sie die Creme gut aufnehmen.
Ist Pasta alla Carbonara ein römisches Gericht?
Ja, Pasta alla Carbonara ist ein typisches Gericht der römischen Küche geworden und gilt seit Jahren als eines der Symbole der italienischen Küche weltweit.
Kann man Parmesan in der Carbonara verwenden?Traditionell wird nur Pecorino Romano verwendet, aber in vielen Familien wird auch etwas Parmesan hinzugefügt, um den Geschmack milder zu machen.
Lässt sich Carbonara im Voraus zubereiten?Carbonara schmeckt am besten frisch. Eine Vorbereitung im Voraus lässt die Cremigkeit verloren gehen und verändert die Konsistenz des Eies.
Gibt es Carbonara ohne Ei?
Es gibt alternative Versionen der Carbonara, wie vegane Varianten, aber das traditionelle Rezept sieht immer Ei als grundlegende Zutat vor.Wie verhindert man, dass die Eier in der Carbonara gerinnen?
Wichtig ist, die Pasta vom Herd zu nehmen, bevor man die Eiercreme einarbeitet, um zu verhindern, dass die Eier zu stark garen und eine Omelett-ähnliche Konsistenz entsteht.

