Pasta alla Norma

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Pasta alla Norma – das Rezept von der Nonna. Tomatensauce, Ricotta salata, frittierte Auberginen und die originale Pasta alla Norma sind fertig! Ein fester Bestandteil der traditionellen sizilianischen Küche wie die Pasta mit Sardinen und die Pasta mit Tintenfisch-Tinte, ist die Pasta alla Norma das Großmutters-Rezept für ein einfaches und großartiges Gericht!
Die Pasta alla Norma stammt aus Catania und zeichnet sich durch die typischen Geschmacksnoten der Sommersaison aus: reife rote Tomaten, frische goldbraun frittierte Auberginen, Knoblauch und Ricotta salata, die zusammen ein einzigartiges mediterranes Aromenspiel ergeben. Man sagt, dass der sizilianische Dramatiker Nino Martoglio dem Gericht seinen Namen gab, indem er dessen Köstlichkeit mit der Schönheit der gleichnamigen Oper von Bellini verglich. Reich an Düften, Farben und echten Aromen ist die Pasta alla Norma vielleicht das bekannteste Gericht der Stadt Catania und trotz ihrer simplen Zubereitung geschmacklich besonders intensiv.
Die Tomatensauce für die Pasta alla Norma sollte idealerweise aus frischen Tomaten hergestellt werden, zumindest im Sommer. Das Rezept kommt ohne angeschwitzte Zwiebeln aus, keine Zwiebel, nur Aromen wie Knoblauch während des Kochens der Sauce und frisches Basilikum zum Schluss sowie ein guter Schuss natives Olivenöl extra – mehr braucht es nicht!
Was die Pasta alla Norma wirklich zur echten Norma macht, sind die frittierten Auberginen, am besten in Scheiben und nicht gewürfelt, die auf der Pasta angerichtet werden. Zum Schluss kommt der künstlerische Schliff durch die Ricotta salata, die in einer originalen Pasta alla Norma nie fehlen darf.

Ab in die Küche: Ich erkläre euch Schritt für Schritt das Rezept. Wenn ihr über meine Rezepte auf dem Laufenden bleiben wollt, folgt meiner Facebook-Seite (hier) und meinem Instagram-Profil (hier).
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  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Günstig
  • Vorbereitungszeit: 1 Stunde
  • Portionen: 5 Personen
  • Kochmethoden: Herd, Frittieren
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Frühling, Sommer und Herbst

Zutaten für die Pasta alla Norma

  • 400 g passierte Tomaten (rustikal)
  • 1 Zehe Knoblauch (nach Belieben)
  • nach Bedarf Basilikum (frisch)
  • nach Bedarf Natives Olivenöl extra
  • 2 Auberginen (glänzend und fest)
  • nach Bedarf Salz (zum Entwässern der Auberginen)
  • nach Bedarf Pflanzenöl (zum Frittieren)
  • nach Bedarf Salz (für die Sauce)
  • 400 g Pasta (kurze Sorten wie Caserecce, Penne, Maccheroni, Penne rigate…)
  • nach Bedarf Ricotta salata (gesalzener Ricotta)

Utensilien

  • 2 Pfannen
  • 1 Topf

Wie man die originale Pasta alla Norma macht:

Für die Zubereitung der Tomatensauce verweise ich auf die Anleitung für hausgemachte Passata; alternativ kauft eine qualitativ gute Sauce. Danach widmet euch den Auberginen, die ihr entweder wie früher in Scheiben frittiert oder der Bequemlichkeit halber in Würfel schneidet. Die Passata sollte mit Salz abgeschmeckt werden; ein oder zwei zerdrückte Knoblauchzehen können hinzugegeben werden. Lasst die Sauce auf dem Herd einkochen und würzt sie nach dem Kochen mit Öl und Basilikum.

  • Die Auberginen abspülen und entscheiden, ob ihr sie schält oder nicht; in Würfel oder Scheiben schneiden, in eine Schüssel geben, mit einer Prise Salz bestreuen und 30 Minuten ruhen lassen. Danach abspülen, ausdrücken und mit einem Küchentuch trocken tupfen.

  • Dann in reichlich hocholeischem Sonnenblumenöl frittieren (hocholeisches Sonnenblumenöl eignet sich zum Frittieren – einfach Etikett lesen und die entsprechende Angabe suchen). Wenn die Auberginen schön goldbraun sind, mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen, um überschüssiges Fett zu entfernen.

  • Die Pasta kochen, bissfest abgießen, mit der Tomatensauce vermengen, anrichten, die Auberginen über die Pasta verteilen, mit einer „schönen Schneeschicht“ Ricotta salata bestreuen und sofort servieren.

    Unsere Pasta ist fertig zum Genießen – und was für ein Duft!


  • Falls von der Pasta alla Norma etwas übrig bleibt, bewahrt sie höchstens 24 Stunden im Kühlschrank auf. Vor dem erneuten Verzehr in eine Pfanne mit dickem Boden geben, großzügig Öl hinzufügen und bei starker Hitze unter gelegentlichem Rühren erwärmen. Wenn sie angebraten ist und sich an der Oberfläche eine goldene Kruste gebildet hat, könnt ihr anrichten – ihr werdet sehen, die Pasta „cca sassa fritta“ (mit der Sauce gebraten) ist köstlich!

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Anmerkungen

Auf dem Foto seht ihr hausgemachte Spaghetti alla chitarra ohne Ei; das Rezept ist das gleiche wie für die hausgemachten Busiate.

Autorenbild

ilcaldosaporedelsud

„Il caldo sapore del sud“ ist der Blog, auf dem du die echten Rezepte der traditionellen sizilianischen und italienischen Küche findest: Pasta-Rezepte, Hauptgerichte mit Fleisch und Fisch, Süßspeisen und vieles mehr…

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