Pasta mit Brokkoli arriminati

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Heute bereiten wir Pasta mit Brokkoli auf palermitanische Art zu, bekannt auch als Pasta mit „broccoli arriminati“ aus Sizilien, ein unglaublich leckeres, einfaches Pastagericht, das unserer Sammlung zur sizilianischen Küche und den Rezepten der Großmutter hinzugefügt wird. Wenn die broccoli affogati schon köstlich sind, dann sind die broccoli arriminati nach palermitanischer Art einfach phänomenal und mit Pasta noch besser! Von Rezepte mit Brokkoli haben wir im Laufe der Jahre viele gemacht, aber uns fehlte genau das traditionellste, und deshalb haben wir heute Abhilfe geschaffen, indem wir die Pasta mit Brokkoli wie bei Oma und viel „muddica atturrata“ (geröstete Semmelbrösel) zubereitet haben. Wollt ihr sie auch ausprobieren? Folgt mir in der Küche und ihr werdet sehen, wie lecker das ist, aber bevor wir die Ärmel hochkrempeln, erinnere ich euch: Wenn ihr über alle meine Rezepte auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr meiner Facebook-Seite (hier) und meinem Instagram-Profil (hier) folgen.

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  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Sehr günstig
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Portionen: 4
  • Kochmethoden: Herd
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Herbst, Winter und Frühling

Zutaten für die Pasta mit Brokkoli arriminati

Für dieses Rezept sollte man idealerweise Bucatini verwenden, aber grundsätzlich funktionieren auch kürzere Nudelsorten wie Penne oder dicke, bronzengezogene Spaghettoni wie die, die ich verwendet habe. „Arriminati“ bedeutet „vermengt“ und da die Brokkoli in diesem Rezept ordentlich bearbeitet und vermischt werden, passt der Name sehr gut.

  • 400 g Bucatini (oder die Pasta, die ihr bevorzugt)
  • 500 g Blumenkohl (oder Brokkoli)
  • 100 g weiße Zwiebel
  • 4 Filets Sardellenfilets in Öl (oder gesalzen)
  • nach Belieben extra natives Olivenöl
  • nach Belieben Salz
  • 40 g Rosinen
  • 15 g Pinienkerne
  • 1 Päckchen Safran (2, für eine intensivere Farbe)
  • nach Belieben Semmelbrösel (etwa ein gestrichener Esslöffel pro Person)
  • nach Belieben extra natives Olivenöl

Utensilien

  • Pfanne
  • Topf

Zubereitung der Pasta mit Brokkoli arriminati auf sizilianische Art

In Palermo bezeichnet man mit „broccoli“ den Blumenkohl. Wenn ihr also „broccoli arriminati“ lest, ist damit grüner oder violetter Blumenkohl oder der Romanesco gemeint. Alternativ eignet sich aber auch der klassische Brokkoli. Ihr könnt auch weißen Blumenkohl verwenden, dann sind Geschmack und Farbe allerdings weniger intensiv.

  • Um die Pasta mit Brokkoli arriminati zuzubereiten, beginnt damit, die Röschen des Blumenkohls (Brokkoli) voneinander zu trennen, gebt sie dann in leicht gesalzenes, kochendes Wasser und kocht sie, bis sie sehr weich sind. Röstm die Pinienkerne in einer Pfanne, lasst sie goldbraun werden und stellt sie beiseite. Hackt eine Zwiebel fein. Lasst die Zwiebel in einer Pfanne bei reichlich Öl weich werden, gebt die Sardellen dazu und sobald sie sich aufgelöst haben, gießt einen Schöpflöffel vom Kochwasser des Blumenkohls (Brokkoli) hinzu. Gebt die Rosinen dazu und lasst alles kurz ziehen; bevor die Flüssigkeit vollständig verdampft ist, fügt den Safran hinzu und rührt um. Holt die Blumenkohlröschen (Brokkoli) mit einer Schaumkelle aus dem Wasser – haltet das Kochwasser auf dem Herd – gebt die Röschen zur Pfanne und vermischt alles, indem ihr die Röschen mit einer Gabel zerdrückt. Wenn ihr eine ziemlich cremige Sauce erreicht habt und der Blumenkohl (Brokkoli) zerfallen ist, nehmt den Herd vom Feuer und gebt die gerösteten Pinienkerne dazu.

  • Gebt die Semmelbrösel mit etwas Öl in eine Pfanne, rührt um und röstet sie, bis sie goldbraun sind. Kocht die Pasta im Kochwasser des Blumenkohls und gießt sie al dente ab, vermischt sie mit dem Ragù, gebt bei Bedarf etwas Kochwasser hinzu und richtet die Portionen an, verfeinert sie mit viel „muddica atturrata“ (gerösteten Semmelbröseln).

Aufbewahrung, Hinweise und Tipps

Ihr könnt die „broccoli arriminati“ im Voraus zubereiten und im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter bis zu zwei Tage aufbewahren. Vom Einfrieren wird abgeraten. Übrig gebliebene, bereits mit Sauce vermischte Pasta kann bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt und in der Pfanne wieder erhitzt werden, bis sich eine goldbraune Kruste bildet, bevor sie serviert wird.

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„Il caldo sapore del sud“ ist der Blog, auf dem du die echten Rezepte der traditionellen sizilianischen und italienischen Küche findest: Pasta-Rezepte, Hauptgerichte mit Fleisch und Fisch, Süßspeisen und vieles mehr…

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