Pizza mit Kochschinken und Mozzarella

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Pizza mit Kochschinken und Mozzarella wie aus dem Steinofen, mit schnellem Teig. Das Rezept für die Pizza Margherita al piatto, wie in der Pizzeria, haben wir schon gemacht; jetzt gibt es eine etwas reichhaltigere Version mit Kochschinken. Eine einfache, aber sehr leckere Pizza, bei der ein gut aufgegangener Teig, Tomatensauce, Mozzarella, Kochschinken, natives Olivenöl, Oregano und Basilikum die Hauptrollen spielen – eine perfekte Kombination aus Aromen der mediterranen Küche. Heute zeige ich euch, wie man sie zubereitet, mit verschiedenen Garoptionen. Außerdem findet ihr hier den Link zu einem Pizzateig mit langer Reifezeit im Kühlschrank, um eine noch besser verdauliche und luftige Pizza wie die neapolitanische zu erhalten: Teig für Pizza mit langer Reifezeit. Ab in die Küche – ich zeige euch jetzt gemeinsam, wie man eine runde Pizza wie in der Pizzeria macht. Bevor wir loslegen: Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr meine Seite auf Facebook und mein Profil auf Instagram folgen.

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  • Schwierigkeit: Leicht
  • Kosten: Preiswert
  • Ruhezeit: 3 Stunden 30 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 1 Stunde 30 Minuten
  • Portionen: 4
  • Kochmethoden: Backofen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ganzjährig

Zutaten

  • 300 g fein gemahlener Hartweizengrieß (kann durch Mehl Type 0 ersetzt werden)
  • 300 g Mehl Type 0 (für Pizza)
  • 450 g Wasser
  • 14 g Salz
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 10 extra natives Olivenöl
  • 3.5 g Trockenhefe (oder 12 g frische Hefe)
  • 400 g Tomatenpassata
  • 800 g Mozzarella
  • nach Bedarf Salz
  • nach Bedarf extra natives Olivenöl
  • nach Bedarf Oregano
  • nach Bedarf Basilikum
  • 300 g Kochschinken

Hilfsmittel

  • Pizzaofen
  • Schüsseln

Zubereitung

  • So wird der Pizzateig für die Steinofen-Pizza zubereitet

  • Gebt beide Mehle in eine Schüssel. Falls ihr den fein gemahlenen Hartweizengrieß nicht findet, könnt ihr nur Mehl Type 0 verwenden. Gebt die Hefe, den Zucker und einen Teil des Wassers dazu. Vermischt alles, dann fügt Öl, Salz und den Rest des Wassers hinzu. Kurz in der Schüssel kneten, ein paar Minuten.

  • Mit einem Tuch abdecken und 10 Minuten ruhen lassen. Dann auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen und weiterkneten, bis der klebrige Teig allmählich Struktur bekommt. Vermeidet zusätzliches Mehl – mit etwas Geduld wird der Teig glutinös. Mit einer Teigkarte unterstützen und eine Kugel formen, in eine Schüssel legen und warmstellen, bis sich das Volumen verdoppelt (zum Beispiel im Ofen bei eingeschalteter Lampe).

  • Wenn der Teig verdoppelt ist (nicht vorher), auf die bemehlte Arbeitsfläche geben, etwas entgasen, eine Kugel formen und in Portionen von 250–300 g teilen. Erneut gehen lassen, bis sich das Volumen wieder verdoppelt. Heize den Ofen mindestens 45 Minuten vor dem Backen auf die für Pizza empfohlene Temperatur vor (430°C bei speziellen Pizzaöfen). Die Zeiten sind etwas länger und die Temperaturen hoch. Bei vorgeheiztem Ofen und aufgegangenen Teiglingen könnt ihr beginnen. (Für den kleinen „Fornetto Ferrari“ genügen 30 Minuten Vorheizzeit.) Den Teigling in die Mitte der bemehlten Arbeitsfläche legen und mit den Händen auseinanderziehen, dabei den Rand dicker lassen.

  • Den Pizzateig auf die bemehlte Schaufel legen und mit Tomatensauce (bereits abgeschmeckt), Kochschinken, Mozzarella, Öl und Oregano belegen.

  • Die Pizza vorsichtig in den Pizzaofen gleiten lassen und auf die Schamotte- oder Pizzasteinoberfläche legen.

  • Schließt den Ofen und backt 4–5 Minuten (7 Minuten im kleinen Fornetto Ferrari), die Pizza zur Hälfte der Backzeit um 90° drehen (bei idealer Temperatur reichen nur wenige Minuten). Mit der Schaufel aus dem Ofen holen, etwas Öl darüberträufeln, frische Basilikumblätter (und Oregano) hinzufügen und sofort servieren. Vor dem Backen der nächsten Pizza den Ofen ein paar Minuten wieder aufheizen lassen.

  • Die Pizza ist fertig und sollte sofort genossen werden. Übrig gebliebene Pizza könnt ihr im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag wieder aufwärmen – sie wird jedoch nicht mehr so gut sein wie frisch aus dem Ofen.
    Mit demselben Teig könnt ihr auch eine Blechpizza machen.

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Anmerkungen und alternative Garmethoden

Falls ihr keinen speziellen Pizzaofen kaufen könnt, verwendet euren normalen Haushaltsbackofen. Heizt ihn mindestens 40 Minuten vor dem Backen auf die maximale Temperatur eures Geräts vor, legt das Gitter mit dem Stein knapp unter den Grill und lasst alles auf 250°C aufheizen. Bei heißem Stein und aufgegangenen Teiglingen könnt ihr loslegen. Schaltet den Grill eures Ofens ein. Bemehlt die Schaufel, die oft zusammen mit dem Stein geliefert wird; falls nicht, improvisiert oder besorgt euch eine. Den Teigling in die Mitte der bemehlten Arbeitsfläche legen und mit den Händen auseinanderziehen, den Rand dicker lassen. Verteilt die Tomatensauce, am besten hausgemacht. Ohne Zeit zu verlieren und bevor die Sauce den Teig zu sehr durchfeuchtet, ist es Zeit, die Pizza auf den Stein gleiten zu lassen: Öffnet den Ofen, zieht das Gitter zur Hälfte heraus und lasst die Pizza auf den Stein gleiten. Schiebt alles wieder hinein und lasst die Pizza unter dem Grill für ca. 7 Minuten backen – kontrolliert die Bräunung, denn nicht alle Öfen sind gleich. Holt die Pizza heraus, gebt Schinken und Mozzarella dazu und lasst sie weitere 5–6 Minuten unter dem Grill fertigbacken. Nach dem Backen Öl darüberträufeln und mit Basilikumblättern und Oregano garnieren. Mit einem Tuch die Mehlreste vom Stein abkehren, sodass sie aus dem Ofen fallen. Vor dem Backen der nächsten Pizza den Stein 10–15 Minuten vorheizen.

Autorenbild

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„Il caldo sapore del sud“ ist der Blog, auf dem du die echten Rezepte der traditionellen sizilianischen und italienischen Küche findest: Pasta-Rezepte, Hauptgerichte mit Fleisch und Fisch, Süßspeisen und vieles mehr…

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