Quittenmarmelade: Omas Rezept

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Quittenkonfitüre, Omas Rezept für einen klassischen Herbstkuchen, der auch Teil unserer Sammlung zu Konfitüren und Marmeladen ist. Wisst ihr eigentlich, was der Unterschied zwischen Marmelade und Konfitüre ist? Marmelade macht man aus Zitrusfrüchten, wie bei der Zitronenmarmelade oder der Orangenmarmelade mit Schale. Konfitüre dagegen macht man aus anderem Obst, wie der Apfelkonfitüre, der Blaubeerkonfitüre oder der klassischen Erdbeerkonfitüre. Logisch gesehen ist also „Quittenmarmelade“ eigentlich eine Quittenkonfitüre. Uns ist das egal – Hauptsache, die Quittenkonfitüre schmeckt köstlich, ähnlich wie Cotognata (die festere Variante). Man kann sie aufs Brot streichen, zum Füllen von Süßem verwenden und sie ist ein Hit zum Frühstück oder als Nachmittags-Snack.
Quitten sind perfekt für herbstliche Rezepte: Mit ihrem intensiven Duft und ihrer Vielseitigkeit bereichern sie viele Gerichte. Roh kaum genießbar, sind sie gekocht unglaublich wandelbar – süß oder herzhaft – und in Konfitüre verwandelt passen sie wunderbar zu Käse, wie z. B. die Feigenkonfitüre zu Käse.
Bist du bereit, mir in die Küche zu folgen? Los geht’s: wir zeigen dir, wie du eine cremige Quittenmarmelade machst – du wirst sie beim ersten Löffel lieben. Wenn du außerdem über neue Rezepte informiert bleiben willst, folg meiner Seite Facebook und meinem Profil Instagram.

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  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Sehr günstig
  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten
  • Kochmethoden: Herd
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Herbst

Zutaten für Quittenmarmelade

  • 1.100 g Quitten (groß)
  • 500 g Zucker
  • 1 Zitrone (Schale und Saft)
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 4 Nelken (optional)

Küchengeräte

  • Kochtopf
  • Sieb

So machst du Quittenmarmelade – Omas Rezept

  • Wasch die Quitten gründlich und entferne das feine Flaum. Viertel sie und entferne Kerne und den Strunk; die Schale solltest du dranlassen, denn sie enthält Pektin – wichtig für eine gute Konfitüre.
    Schneide die Quitten in Stücke, gib sie in einen Topf und fülle ihn halb mit Wasser. Füge den Saft einer halben Zitrone hinzu. Lass alles köcheln, bis das Wasser verdampft ist und die Quitten weich zerfallen.

  • Passiere die gekochten Quitten zweimal durch ein feines Sieb, so erhältst du ein gleichmäßiges Püree. Wiege das Püree anschließend ab.

  • Gib die Hälfte des Gewichts des Pürees an Zucker dazu – ich habe etwa 500 g Zucker auf ca. 1 kg Püree genommen. Füge gemahlenen Zimt, Nelken, die abgeriebene Schale einer Zitrone und den restlichen Zitronensaft hinzu.

    Lass die Mischung bei sehr schwacher Hitze etwa 1 Stunde köcheln. Gegen Ende öfter umrühren, damit nichts ansetzt. Nach dem Kochen kannst du alles noch einmal mit einem Stabmixer fein pürieren.

    Die Konfitüre ist fertig. Wenn du sie innerhalb einer Woche verbrauchst, fülle sie in saubere Gläser, lass sie abkühlen und stelle sie in den Kühlschrank.

    Wenn du länger haltbare Konserven herstellen möchtest, wasche die Gläser gründlich, sterilisier sie in kochendem Wasser und lass sie trocknen.

    Fülle die heißen Gläser mit der Konfitüre und lass oben etwa 1,5 cm Platz frei. Verschließe die Gläser gut.

    Nimm einen ausreichend großen Topf, in dem die Gläser vollständig eintauchen können. Leg ein Küchentuch auf den Boden (so stoßen die Gläser nicht aneinander), tauche die Gläser ein und bring das Wasser zum Kochen. Lass alles 20 Minuten kochen, schalte dann den Herd aus und lass die Gläser ein bis zwei Stunden im Wasser abkühlen.

    Nimm die Gläser heraus, stell sie verkehrt herum und lass sie einige Stunden so stehen – auch das hilft, ein Vakuum zu erzeugen.

    Nach einiger Zeit sollte sich im Deckel ein Vakuum gebildet haben; das merkst du daran, dass sich eine kleine Vertiefung im Deckel zeigt.

    Wenn alles geklappt hat, hält sich die Konfitüre bis zu einem Jahr. Falls kein Vakuum entstanden ist, wiederhole den Vorgang – vielleicht mit anderem Deckel oder Glas.

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