Rinderfilet Wellington

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Das Rinderfilet Wellington ist ein reichhaltiges und raffiniertes Fleischgericht, perfekt, um Ihre Gäste mit einer eleganten und spektakulären Zubereitung zu beeindrucken und mit einem einzigartigen, besonderen Geschmack zu verwöhnen. Dieses Rezept vereint die Zartheit des Rinderfilets mit der goldenen und knusprigen Kruste der Blätterteig, und enthält eine Mischung aus unverwechselbaren Aromen und Düften. Das Rinderfilet Wellington verlangt einiges an Küchenpraxis: Es erfordert die doppelte Garung des Filets, das zuerst in der Pfanne angebraten, dann mit Senf und Pilzsauce bestrichen und schließlich in rohen Schinken, Crêpes und zuletzt in Blätterteig gewickelt wird, um die Garung im Ofen zu vollenden. Aufgeschnitten zeigt das Wellington ein einzigartiges, einladendes Erscheinungsbild und am Gaumen einen feinen, zugleich kräftigen Geschmack. Trotz des Aufwands und der Geduld, die die Zubereitung verlangt, lohnt sich das Ergebnis: ein gehobenes Gericht, das Eleganz, guten Geschmack und Freude auf den Tisch bringt. Sie können es mit einer guten Bratensauce oder einem Kartoffelpüree servieren. Aber woher stammt das Rinderfilet Wellington? Man sagt, der Herzog von Wellington – Arthur Wellesley –, der nach dem Sieg seiner Koalition in der Schlacht von Waterloo 1815 den Titel erhielt, sei nicht nur für seine strategischen Fähigkeiten bekannt gewesen, sondern auch für einen anspruchsvollen Geschmack. Offenbar konnten die Köche in seinem Dienst ihn oft nicht zufriedenstellen, trotz des Strebens, immer raffiniertere und originellere Gerichte zu kreieren. Viele wurden entlassen, doch ein Gericht soll ihn besonders überzeugt haben: ein mit Blätterteig umhüllter Braten, dessen Form und Farbe an seine Stiefel erinnerte – das berühmte Wellington-Filet, eines der ikonischsten Gerichte der englischen Küche, das auch durch Gordon Ramsay wieder Berühmtheit erlangte. Es handelt sich dabei um Legenden; sicher ist nur, dass dieses Gericht ebenso köstlich wie anspruchsvoll ist. Bereit, es mit mir auszuprobieren? Dann entdecken wir das Rezept für Rinderfilet Wellington. Wenn Ihnen die Ausführung zu aufwändig erscheint und Sie etwas Einfacheres probieren möchten, gibt es auch das Rezept für klassisches Roastbeef, das ebenso lecker ist, oder werfen Sie einen Blick in die Sammlung Günstige Rezepte für Braten zu Weihnachten und darüber hinaus.

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  • Schwierigkeit: Schwierig
  • Kosten: Teuer
  • Ruhezeit: 20 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 1 Stunde
  • Portionen: 6
  • Kochmethoden: Herd, Ofen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ganzjährig, Weihnachten

Zutaten für das Rinderfilet Wellington

  • 500 g Blätterteig (2 rechteckige Rollen)
  • 1 kg Rinderfilet
  • 14 fette roher Schinken
  • 4 Esslöffel Senf
  • nach Bedarf Salz
  • nach Bedarf schwarzer Pfeffer
  • nach Bedarf natives Olivenöl extra
  • nach Bedarf Ei (verquirlt zum Bestreichen)
  • 100 g Weizenmehl (Type 00)
  • 220 g Milch
  • 1 Ei (mittelgroß)
  • 30 g Butter
  • nach Bedarf Salz
  • nach Bedarf schwarzer Pfeffer
  • 800 g Champignons
  • nach Bedarf Salz
  • 30 g Butter
  • Prise Knoblauch (frisch oder als Pulver)

Werkzeuge

  • Ofen
  • Pfanne
  • Crêpe-Pfanne
  • Thermometer
  • Backblech

Zubereitung des Rinderfilet Wellington

  • Für das Rinderfilet Wellington beginnt ihr damit, die Pilze zu säubern: entfernt die Wurzeln und reibt sie vorsichtig mit Küchenpapier ab – nicht waschen, sonst saugen sie zu viel Wasser. Gebt sie in den Mixer und zerkleinert sie, bis eine feine Creme entsteht.

  • Gebt die Pilzcreme in eine Pfanne und lasst sie bei hoher Hitze die gesamte Wasserbindung verdampfen. Salzt, gebt die Butter und den Knoblauch (nach Geschmack) hinzu, rührt um und lasst die Masse noch etwas einkochen, bevor ihr sie beiseitestellt, damit sie abkühlt.

  • Bereitet die Crêpes vor. Gebt das Mehl in eine Schüssel und löst es nach und nach mit der Milch auf, damit keine Klumpen entstehen. Fügt das Ei, Salz und Pfeffer hinzu, rührt gut um und erhaltet einen gleichmäßigen Teig.

  • Gebt ein Viertel des Teigs in eine heiße, antihaftbeschichtete Pfanne mit 26 cm Durchmesser. Sobald die Crêpe gestockt ist, wendet sie und backt die andere Seite. Wiederholt das mit dem restlichen Teig. Deckt die fertigen Crêpes mit Frischhaltefolie ab und legt sie beiseite.

  • Entfernt beim Filet eventuell vorhandene Sehnen und Fettstücke, reibt es mit Salz und Pfeffer ein und bratet es bei starker Hitze in einer gut heißen Antihaftpfanne in etwas Öl an.

  • Bratet das Fleisch rundherum an, damit es sich verschließt. Nehmt es vom Herd, legt es auf ein Gitter und lasst es 10 Minuten ruhen. Bestreicht es dann großzügig mit Senf.

  • Legt die Schinkenscheiben auf ein Stück Frischhaltefolie, sodass sie ordentlich nebeneinander liegen. Bestreicht sie mit der Pilzcreme und legt das Filet in die Mitte.

  • Wickelt den Schinken mithilfe der Frischhaltefolie um das Filet, formt ein Paket und lasst es nochmals 10 Minuten ruhen. So wie beim Schinken bereitet ihr ein weiteres Stück Frischhaltefolie vor und legt die Crêpes ordentlich und leicht überlappend darauf.

  • Packt das in Folie gewickelte Filet aus, legt es auf die Crêpes und wickelt es mithilfe der Folie ein. Stellt das Ganze für 20 Minuten kalt. Legt anschließend alles auf eine große Rolle Blätterteig und wickelt das Fleisch darin ein.

  • Falls eine Blätterteigplatte nicht ausreicht, macht mit einem Stück der zweiten Platte eine „Naht“. Dekoriert das Gebäck mit Streifen aus Blätterteig.

  • Bestreicht das Ganze mit verquirltem Ei. Legt das Filet auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backt es in einem vorgeheizten Umluftofen bei 180°C (statisch) für 35–40 Minuten, je nach gewünschtem Garpunkt.

    Blutig: 50-52°C, Medium: 60-63°C, Durchgebraten: 70-75°C. Schwein: Medium: 63-68°C, Durchgebraten: 72-75°C.

  • Sobald das Filet aus dem Ofen kommt, lasst es ein paar Minuten ruhen, bevor ihr es anschneidet und serviert.

Aufbewahrung und Tipps

Das Rinderfilet Wellington sollte warm und frisch aus dem Ofen serviert werden. Reste kommen in den Kühlschrank, gut verschlossen in einem luftdichten Behälter, und sollten innerhalb von 1–2 Tagen verzehrt werden. Zum Wiederaufwärmen empfiehlt sich der Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 120°C) für etwa zehn Minuten.

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