Salziges Karamelleis aus der Eismaschine

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Salziges Karamelleis wie aus der Eisdiele. Falls ihr es noch nie probiert habt: Zeit, das nachzuholen. Salziges Karamelleis ist einfach köstlich. Cremig, zart und mit intensivem Geschmack, umhüllt es den Gaumen auf wunderbar angenehme Weise. Das Geheimnis? Gut aufeinander abgestimmte Grundzutaten und eine perfekte salzige Karamellsauce, genau wie bei unseren Popcorn mit salzigem Karamell. Um echtes handwerkliches salziges Karamelleis mit der Eismaschine herzustellen, braucht ihr allerdings ein paar Tricks und bestimmte Zutaten, auf die ihr nicht verzichten solltet, wie Johannisbrotkernmehl als Verdickungsmittel, Milchpulver, das das Eis samtig macht, und Dextrose, ein Zucker, der den Gefrierpunkt senkt, das Eis weich hält und die Bildung störender Kristalle verhindert. Jetzt ab in die Küche: Ich erkläre euch Schritt für Schritt, wie ihr salziges Karamelleis macht. Übrigens, wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, folgt mir auf meiner Facebook-Seite (hier) und meinem Instagram-Profil (hier) und hier findet ihr weitere Rezepte für Eis aus der Eismaschine.

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  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 4 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 1 Stunde
  • Kochmethoden: Herd
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ganzjährig

Zutaten für die salzige Karamellsauce

  • 150 g Zucker (Saccharose – normaler Haushaltszucker)
  • 1 cucchiaino Salz (gestrichen, ca. 3 g)
  • 200 ml Sahne (flüssig) (heiß)
  • 50 ml Milch
  • 700 ml Vollmilch
  • 50 g Milchpulver
  • 30 g Zucker (Saccharose – klassischer Zucker)
  • 50 g Dextrose
  • 4 g Johannisbrotkernmehl

Werkzeuge

  • Pfanne
  • Töpfe
  • Eismaschine
  • Thermometer
  • Schüsseln
  • Stabmixer

Zubereitung

  • Gebt den normalen Haushaltszucker (Saccharose) in einen kleinen Topf oder eine Pfanne mit dickem Boden und stellt ihn bei mittlerer Hitze auf den Herd. Rührt hin und wieder um, bis der Zucker langsam schmilzt und eine schöne bernsteinfarbene Farbe erreicht hat. Gebt die sehr heiße Sahne, gemischt mit Milch und Salz, dazu und rührt schnell, damit sich keine Klumpen bilden.

  • Rührt weiter, bis ihr eine dicke, bernsteinfarbene Sauce habt, aber seid wirklich vorsichtig, euch nicht am geschmolzenen Zucker zu verbrennen (er klebt an der Haut) und achtet darauf, das Karamell nicht anbrennen zu lassen, sonst wird es bitter.

  • Bringt die Milch fast zum Kochen (85°C), nehmt den Topf vom Herd und gebt die restlichen, zuvor miteinander vermischten Pulver sowie die Karamellsauce dazu.

  • Um die Masse schnell abzukühlen, arbeitet sie 5 Minuten mit dem Stabmixer, und stellt die vorbereitete Mischung dann für mindestens 4 Stunden, besser 12 Stunden, in den Kühlschrank, damit sie reifen kann.

  • Nach der Ruhezeit schlagt die nun kalte Masse mit dem Schneebesen auf, füllt sie in die Eismaschine und wartet, bis die Maschine die richtige Konsistenz erreicht hat. Startet ihr mit einer kalten Basis, dauert das Gefrieren weniger lang. Für ein gutes Ergebnis ist idealerweise eine Kompressor-Eismaschine zu empfehlen, denn ein Modell mit Gefrierakku schafft gerade an heißen Tagen oft nicht die nötige Temperaturstabilität. Akku-Eismaschinen erlauben außerdem meist nur eine Sorte auf einmal und die Einsätze müssen vor der nächsten Nutzung mindestens 24 Stunden im Gefrierfach bleiben.
    Normalerweise liegt die Gefrierzeit einer kalten Basis bei 35–40 Minuten; je nach Größe eurer Maschine könnt ihr die Masse halbieren und erst die eine Hälfte, dann die andere gefrieren lassen und die fertige Portion im Gefrierfach aufbewahren.

  • Das Eis ist fertig und kann genossen werden. Verziert mit Karamell — ich habe Honig verwendet.

Aufbewahrung und Tipps

Das salzige Karamelleis hält sich im Gefrierschrank gut, luftdicht verschlossen im Behälter. Leider wird es nach mehreren Stunden im Gefrierschrank etwas fest; Eis sollte idealerweise bei -9° bis -11° serviert werden, während unsere Gefrierschränke -18° bis -20° erreichen. Daher vor dem Servieren etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur auftauen lassen und mit einem Löffel noch einmal aufschlagen.

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