Sardische Zeppole

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Sardische Zeppole oder klassische Zippulas, die langen, spiralförmigen Zeppole mit Safran im Teig. Die superweichen sardischen Zeppole sind hefeteigfrittierte Krapfen in Spiralform, die man mit einem Trichter, einer Flasche oder einem Spritzbeutel zubereiten kann: kennt ihr sie? Die gedrehten Krapfen sind köstliche Karnevals-Süßigkeiten aus Sardinien, die sich ganz einfach und schnell zubereiten lassen, genauso wie die meisten frittierten Süßigkeiten. Sie haben je nach Region verschiedene Namen: Zippulas oder Tzipulas, Frisciolas, Frittura Araba, Cattas, Frisjoli und sind außen leicht knusprig und innen herrlich weich. Der Teig ist eher flüssig und wird direkt in die Pfanne mit heißem Öl gegossen, sodass eine Spirale entsteht. Diese frittierten Teigringe, die man auch in Bars und Patisserien Sardiniens findet, werden aus wenigen einfachen Zutaten hergestellt und lassen sich leicht zuhause machen. Hausgemachte Sardische Zeppole eignen sich bestens als leckerer Snack, für ein besonderes Frühstück und auch zum Servieren mit gutem Kaffee. Sicherlich sind die sardischen Karnevals-Krapfen kein kalorienarmer Nachtisch, aber ich verspreche euch: mindestens einmal im Jahr lohnt es sich, sie zu machen — die Karnevals-Zeppole aus Sardinien werden euch beim ersten Bissen begeistern! Bevor ihr in die Küche geht: wenn ihr meine Rezepte verfolgen wollt, könnt ihr meiner Facebook-Seite (hier) und meinem Instagram-Profil (hier) folgen.

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  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Sehr günstig
  • Ruhezeit: 2 Stunden 30 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Portionen: 8 Stück
  • Kochmethoden: Frittieren
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ganzjährig

Zutaten für sardische Zeppole

  • 500 g fein gemahlener Hartweizengrieß
  • 400 g Milch (lauwarm)
  • 1 Päckchen Safran
  • 2 Orangen (Saft und Schale)
  • 60 ml Schnaps (oder filu 'e ferru (sardinischer Schnaps))
  • 1 Ei
  • 40 g Zucker (für den Teig)
  • 3 g Salz
  • 7 g Trockenhefe (oder 12 g frische Hefe)
  • nach Bedarf Zucker (zum Bestreuen)

Werkzeuge

  • Spritzbeutel
  • Pfanne
  • Schüssel

Schritte zur Zubereitung sardischer Zeppole

  • Für die spiralförmigen Karnevalskrapfen den fein gemahlenen Hartweizengrieß in eine große Schüssel geben, die lauwarme Milch und die in 30 ml Wasser aufgelöste Hefe hinzufügen, den Zucker einrühren und alles vermischen.

  • Das Ei, den Schnaps (oder filu ‚e ferru — ich habe eine Grappa verwendet), die Orangenschale und 120 ml Orangensaft zugeben. Alles gut verrühren.

  • Zum Schluss Salz und Safran unterrühren. Den Teig so verarbeiten, dass er am Ende sehr weich und klebrig ist. An einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt — das dauert etwa 2 bis 3 Stunden.

  • Wenn der Teig aufgegangen ist, mit Hilfe des Spritzbeutels Spiralen in das heiße Öl spritzen (ich verwende hocholeisches Sonnenblumenöl, ideal zum Frittieren) und von einer Seite goldbraun, dann von der anderen Seite braten. Ich frittiere jeweils eine Zeppola. Mit einem Schaumlöffel die Spiralen herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und dann direkt in Kristallzucker wenden, damit dieser haften bleibt. Die spiralförmigen Krapfen sind fertig — jetzt nur noch genießen!

  • Die sardischen Spiralkrapfen schmecken frisch am besten, bleiben aber einen ganzen Tag lang weich und können vor dem Verzehr kurz erwärmt werden. Am nächsten Tag sind sie naturgemäß weniger knusprig, aber immer noch lecker. Wenn du sie in Plastiktüten oder luftdichten Behältern aufbewahrst, löst sich der Zucker; daher am besten offen lagern und innerhalb von 24 Stunden verzehren (wie Brot).

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