Sizilianische panierte und frittierte Auberginen‑Schnitzel – goldbraun und knusprig

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Die panierten, frittierten Auberginen‑Schnitzel nach sizilianischer Art, goldbraun und knusprig, sind ein tolles vegetarisches Hauptgericht und eine leckere Beilage. Sie eignen sich auch wunderbar als Vorspeise und gehören zur sizilianischen Küche und zu Omas Rezepten sowie zu den vielen Arten, paniere Schnitzel auf kreative Weise zuzubereiten.

Keine Ahnung, wie das bei euch ist, aber wir im Süden sind verrückt nach Frittiertem: panieren und frittieren liegt uns quasi im Blut – und mal ehrlich: frittiert schmeckt doch alles besser!

Mein Mann zum Beispiel liebt die klassischen Fleischschnitzel nach Mailänder Art, aber er ist noch verrückter nach den panierten Auberginen‑Schnitzeln, die meine Mutter macht: eine Panade, die nicht abfällt und schön käsig. Meine Mutter nimmt für die Panade gern geriebenen Pecorino oder Caciocavallo, mischt fein gehackte Petersilie und eine Prise Knoblauch dazu. Nach dem Panieren frittiert sie die Auberginenscheiben in reichlich Sonnenblumenöl, bis sie schön goldbraun sind. Ehrlich gesagt ist meine Mutter eine wahre Meisterin des Frittierens – sie würde selbst aus einem alten Schuh etwas Leckeres zaubern, und ihre frittierten Auberginen‑Schnitzel sind der Hammer!

Ab in die Küche: ich zeige euch, wie ihr wirklich besondere panierten und frittierten Auberginen‑Schnitzel zubereitet. Wer nicht frittieren möchte, kann die gebackene Variante versuchen: gebackene Auberginen‑Schnitzel mit Schinken und Käse oder Auberginen‑Schnitzel aus dem Ofen mit besonderer Füllung.

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  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Sehr günstig
  • Ruhezeit: 30 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Portionen: 4
  • Kochmethoden: Frittieren
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Frühling, Sommer

Zutaten

  • 1 Aubergine (groß, violett oder schwarz)
  • 200 g Paniermehl ((Semmelbrösel))
  • nach Belieben Mehl (Typ 00)
  • 3 Eier
  • 80 g Käse (gerieben, z. B. Grana, Pecorino oder sizilianischer Caciocavallo)
  • nach Belieben Salz
  • 1 Teelöffel gehackte Petersilie (fein)
  • 1 Prise Knoblauch (frisch oder als Pulver)
  • nach Belieben Sonnenblumenöl (oder Erdnussöl zum Frittieren)

Utensilien

  • 1 Schüssel
  • 1 Teller flach
  • 1 Pfanne

Schritte

  • Für die Auberginen‑Schnitzel bevorzuge ich geschälte Auberginen, damit die Scheiben eine gleichmäßige Konsistenz haben. Viele nehmen die hellvioletten Sorten, weil sie zarter sind, aber ich verwende gerne sowohl die violetten als auch die dunklen Sorten.

    Die Aubergine abspülen, die Enden entfernen und schälen. In runde Scheiben von etwa 1 cm Dicke schneiden, leicht auf beiden Seiten salzen und auf einem Teller auslegen. Eine halbe Stunde ruhen lassen: so werden sie weicher, verlieren die leichte Bitterkeit und etwas von der Flüssigkeit.

  • Bereite eine Panade aus Paniermehl und fast dem gesamten geriebenen Käse vor – du kannst Parmesan nehmen oder für intensiveren Geschmack Pecorino oder Caciocavallo. Am besten gut gereift. Mische alles und gebe die sehr fein gehackte Petersilie und eine Prise Knoblauch dazu, bis eine gleichmäßige Mischung entsteht.

    Nimm die Auberginenscheiben wieder und tupfe sie mit Küchenpapier sehr, sehr gut trocken, um restliches Wasser und Salz zu entfernen.

  • Schlage die Eier mit dem restlichen geriebenen Käse auf und wende die Scheiben zuerst im Mehl,

  • dann im Ei und zuletzt in der Panade. Drücke die Panade mit den Händen gut an, damit sie richtig haftet.

    Erhitze eine Pfanne mit Sonnenblumenöl (oder Erdnussöl, wenn du magst) und teste die Temperatur mit der Spitze eines Holzspießes: wenn sie brutzelt, kannst du mit dem Frittieren beginnen. Die Schnitzel im heißen Öl von beiden Seiten ausbacken; reduziere die Hitze so, dass sie etwa 7 Minuten garen und gleichmäßig durchziehen.

    Nimm die schön goldbraunen Scheiben heraus und lege sie auf Küchenpapier, damit überschüssiges Fett aufgenommen wird. Tupfe sie vorsichtig von beiden Seiten ab und richte sie anschließend auf einer Servierplatte an.

  • Die Auberginen‑Schnitzel sind fertig: sie schmecken am besten noch heiß und knusprig, sind aber auch kalt sehr lecker.

  • Im Kühlschrank halten sie sich ein paar Tage, gut verschlossen in einem luftdichten Behälter; vor dem Servieren am besten auf Zimmertemperatur bringen. Wenn du sie am selben Tag isst, sind sie allerdings am besten.

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„Il caldo sapore del sud“ ist der Blog, auf dem du die echten Rezepte der traditionellen sizilianischen und italienischen Küche findest: Pasta-Rezepte, Hauptgerichte mit Fleisch und Fisch, Süßspeisen und vieles mehr…

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