Sizilianische Polpette in Tomatensauce, Omas Rezept für Fleischbällchen in Tomatensauce mit Tomatenmark, so gut, wie es nur Großmütter hinkriegen, und auch hervorragend zum Pasta-Würzen. Meine Kinder lieben Fleischbällchen, egal ob Fleischbällchen auf Zitronenblättern oder Fleischbällchen mit Bier oder auch Hähnchenfleischbällchen, sie sind immer super glücklich. Aber wenn es ein Rezept gibt, das sie wirklich ausflippen lässt, dann sind es die Omas superzarten Fleischbällchen in Tomatensauce. Sie stehen total auf die Fleischbällchen, die ihre Oma macht und würden sie gegen kein anderes Rezept eintauschen – außer gegen die Sugo nach catanesischer Art. Tatsächlich sind die Fleischbällchen in Tomatensauce, die meine Schwiegermutter zubereitet, wirklich lecker: ein sehr traditionelles Rezept, bei dem die Bällchen sorgfältig zubereitet werden, reichhaltig und würzig sind, und wie früher unbedingt in Olivenöl frittiert werden und danach noch in Tomatenmark und passierten Tomaten garen. Sie hat jedoch eine geheime Zutat, die sich kaum nachmachen lässt: jahrelange Erfahrung in der Zubereitung von Fleischbällchen in Tomatensauce… Vielleicht, wenn Gott will, erreiche ich eines Tages auch ihr exzellentes Niveau – und dann werden auch meine Enkel sagen, dass Omas Fleischbällchen die besten der Welt sind. Bis dahin muss ich mich mit den Kritiken meiner Kinder begnügen, die sagen: Ja, deine Fleischbällchen sind gut, aber nicht wie die von Oma! Ach ja, wusstet ihr, dass man mit der Sauce der Fleischbällchen auch die Pasta würzen kann und dass das wirklich köstlich ist?
Ab in die Küche — ihr werdet sehen, dass diese sizilianischen Fleischbällchen in Tomatensauce auch eure Kinder begeistern werden. Bevor wir jedoch anfangen: wenn ihr über alle meine Rezepte auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr meiner Facebook-Seite (hier) und meinem Instagram-Profil (hier) folgen.
Sieh auch:
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Günstig
- Ruhezeit: 10 Minuten
- Vorbereitungszeit: 20 Minuten
- Portionen: 5
- Kochmethoden: Bei niedriger Hitze
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten
- 800 g Rindfleisch (Kalbshackfleisch)
- 6 Eier (mittelgroß)
- 60 g Semmelbrösel
- 60 g geriebener Parmigiano (man kann auch etwas gereiften Pecorino dazugeben)
- 2 Zwiebeln (mittelgroß)
- nach Bedarf natives Olivenöl extra
- 150 g Tomatenmark
- 700 g passierte Tomaten
- nach Bedarf Salz
- 1 Glas Wasser
Utensilien
- Pfanne
- Schüssel
Schritte
Wählt ein Kalbshackfleisch, das nicht zu mager ist. Gebt es in eine Schüssel und fügt die Eier hinzu – ich weiß, das erscheint viel, aber meine Schwiegermutter nimmt noch mehr 🙂 – die Semmelbrösel und den geriebenen Käse. Wenn ihr mögt, könnt ihr einen Teil durch gereiften Pecorino ersetzen. Alles gut vermengen, bis eine homogene Masse entsteht, und 10 Minuten ruhen lassen, damit die Semmelbrösel überschüssige Feuchtigkeit aufnehmen und die Masse fester wird.
Während die Hackfleischmasse ruht, schält, wascht und fein hackt ihr die Zwiebeln. Formt dann die Bällchen — sie sollten etwas größer als eine Walnuss sein.
Bratet die Fleischbällchen in Olivenöl, bis sie goldbraun sind und eine schöne, feste Kruste haben.
Nehmt die Fleischbällchen heraus und legt sie auf Küchenpapier. Reinigt den Topf und gebt in denselben die Zwiebeln, etwas Öl dazu und lasst sie glasig werden.
Gebt das Tomatenmark, die passierten Tomaten, einen Teelöffel Zucker, Salz nach Geschmack und ein Glas Wasser hinzu. Kocht alles 10 Minuten bei mittlerer Hitze und verwendet einen Deckel, um übermäßiges Spritzen zu vermeiden.
Gebt nun die Fleischbällchen dazu und lasst alles 45 Minuten bei ganz niedriger Hitze köcheln. Rührt zwischendurch vorsichtig um.
Wenn die Sauce eingedickt ist, sind die Fleischbällchen fertig und wenn ihr richtig übertreiben wollt, könnt ihr mit derselben Sauce auch die Pasta würzen oder die Sauce mit Brot auftunken — ein Traum!
Die Fleischbällchen mit Sauce lassen sich im Voraus zubereiten: kalt in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren und bei Bedarf erwärmen. Sie halten sich im Kühlschrank bis zu 3 Tage und können eingefroren sowie im Kühlschrank aufgetaut werden.
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