Süßes Kürbis-Rosinen-Brot

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Süßes Kürbis-Rosinen-Brot mit Zimt, ein herbstliches Brioche, das das Herz wärmt – völlig vegan, ohne Eier und Butter. Der Reiz und das Aroma frisch gebackenen Brotes sind unbestritten, und wenn es um ein süßes, sehr weiches und duftendes Brot geht, löst das Herausbacken immer große Emotionen aus. So ist es jedes Mal, wenn ich dieses Kürbis-Brioche mit Rosinen und Zimt, herrlich weich, ohne Eier und Butter backe: ein wahrer Triumph an Saftigkeit, Süße und einzigartigen Aromen, und eine Köstlichkeit zum Genießen beim Frühstück oder als Jause mit der ganzen Familie. Hervorragend zum Genießen pur und frisch aus dem Ofen: Das Kürbis-Brioche bleibt auch nach ein paar Tagen außen weich und eignet sich perfekt zum Toasten und Genießen mit gesalzener Butter oder den Konfitüren, die ihr am liebsten mögt. Meine Kinder, die Kürbis in allen Varianten normalerweise ablehnen, waren vom Geschmack so begeistert, dass sie es oft verlangen – und weil es auch nach zwei oder drei Tagen noch weich bleibt, ist es ideal, wenn man die Jause für die Schule selbst zubereiten möchte. Wollt ihr wissen, wie man dieses Kürbis-Brioche macht, das alle Farben, Aromen und Düfte des Herbstes in sich vereint? Ab in die Küche – unser Rezept wartet, aber bevor ihr loslegt, erinnere ich euch: Wenn ihr über neue Rezepte auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr meiner Seite auf Facebook und meinem Profil auf Instagram folgen.
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  • Schwierigkeit: Mittel
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 3 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 30 Minuten
  • Kochmethoden: Backofen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Herbst, Winter und Frühling

Zutaten für das Kürbis-Brioche

  • 425 g Weizenmehl (Type 0)
  • 325 g Kürbis (gekochte, pürierte Kürbismasse)
  • 8 g Salz
  • 50 g Sonnenblumenöl
  • nach Bedarf Orangenschale (gerieben oder 1 Teelöffel Orangenaroma)
  • 1 Teelöffel Vanillearoma
  • 50 g Zucker
  • 3.5 g Trockenhefe (oder 12 g frische Hefe)
  • 150 g Rosinen
  • nach Bedarf Ei (zum Bestreichen.)

Werkzeuge

  • Schüssel
  • Arbeitsfläche
  • Backofen
  • Backform für Kastenform 24 cm

Schritte zur Zubereitung des süßen Kürbis-Rosinen-Brotes

  • Für die Zubereitung dieses süßen Kürbisbrotes empfehle ich, einen festfleischigen Kürbis wie Butternut (zucca violina) oder Delica zu verwenden und ihn gedämpft zu garen, damit er weich bleibt, ohne zu viel Wasser aufzunehmen. Alternativ könnt ihr ihn 35–40 Minuten im Ofen garen: Gebt dabei etwas Wasser in die Form und deckt sie während des gesamten Backvorgangs mit Alufolie ab.

    Wascht den Kürbis, schält ihn und schneidet ihn in Stücke. Gebt die Stücke in den Dampfgarer und garen sie 20–25 Minuten oder bis sie weich sind. Ich verwende einen Mikrowellen-Dampfgarer. Püriert den Kürbis und stellt ihn beiseite; ihr benötigt etwa 325 g gekochte Kürbismasse, startet also mit mindestens 600 g Kürbis zum Schälen und Garen.

  • Gebt 350 g Mehl in eine Schüssel, fügt die Kürbismasse hinzu und vermengt alles. Gebt die Hefe, den Zucker dazu und mischt; am Ende Salz, Zimt, Vanillearoma und Orangenaroma oder -schale (ich habe eine unreife Orange verwendet). Arbeitet die Masse in der Schüssel und stellt die Konsistenz mit dem restlichen Mehl ein.

  • Lasst den Teig 10 Minuten ruhen, mehlt dann die Arbeitsfläche und stürzt den Teig darauf. Knetet ihn kräftig, ohne zusätzliches Mehl, bis der Teig aus dem anfangs klebrigen Zustand eine glatte, straffe und gleichmäßige Masse geworden ist; benutzt ggf. einen Teigschaber, um den Teig von der Arbeitsfläche zu lösen. Das kann etwa 10–15 Minuten dauern; mit einer Küchenmaschine geht es natürlich leichter, nutzt diese, wenn ihr könnt.

  • Verwendet keine rotierenden Messerküchenmaschinen; sie sind für diesen Teig nicht geeignet. Flacht den Teig auf der Arbeitsfläche etwas ab, verteilt die Rosinen darauf und befeuchtet alles mit ein paar Tropfen Wasser. Rollt den Teig zu einem Zylinder, macht zwei Falt-Drehungen, formt eine Kugel und legt sie in eine Schüssel zum Gehen, bis sich das Volumen verdoppelt – an einem warmen Ort, z. B. im Ofen mit eingeschaltetem Licht, abgedeckt mit Frischhaltefolie. Nach dem Verdoppeln – niemals früher – stürzt den Teig auf die Arbeitsfläche und flacht ihn etwas zu einem Rechteck ab.

  • Rollt das Rechteck straff ein, so dass ein Zylinder entsteht, der so lang ist wie eure Form (24 cm).

    Legt die Form mit Backpapier aus, setzt den Zylinder mit der Naht nach unten hinein und lasst ihn an einem warmen Ort nochmals gehen, bis sich das Volumen verdoppelt – das dauert etwa 1 Stunde.

    Wenn das Volumen verdoppelt ist und die Form bis zum Rand gefüllt ist, bestreicht das Brot mit Milch oder verquirltem Ei und backt es bei 180°C im Ober-/Unterhitze-Ofen für circa 35–40 Minuten.

    Wenn ihr die Kerntemperatur messen könnt, ist das Brot durchgebacken, sobald es eine Kerntemperatur von 94°C erreicht hat.

    Nehmt das Brot aus dem Ofen, lasst es etwas abkühlen und stürzt es: Ihr könnt dieses Brot noch lauwarm genießen (ein Traum!) oder bei Zimmertemperatur – immer köstlich!

Ihr könnt das Brot gut verschlossen in einem Plastikbeutel aufbewahren; im Winter oder wenn es nicht zu warm ist, bleibt es mehr als 24 Stunden gut. Ihr könnt es auch einfrieren und bei Bedarf bei Zimmertemperatur auftauen.

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