Tarte Tatin – das einfache und schnelle Großmutter-Rezept, der französische Apfelkuchen mit pasta matta.
Ähnlich wie Strudel und amerikanischem Apple Pie ist die Tarte Tatin ein umgedrehter Apfelkuchen französischen Ursprungs, bei dem die Äpfel in Butter und Zucker karamellisiert werden, bevor der Kuchen gebacken wird, und sie ist ein sehr leckeres Apfeldessert, fast so gut wie die klassischen schnellen Apfelfritter. Der Legende nach entstand dieser Kuchen aus Versehen, als die Erfinderin im Eifer vergaß, eine Schicht Mürbeteig in die Form zu legen, bevor sie die Äpfel einlegte, wodurch diese direkt im Zucker und in der Butter karamellisierten, bevor sie den Teig zur Rettung darüber legte.
Nachdem alles gebacken und umgedreht wurde, war der Kuchen ein großer Erfolg und wurde in ganz Frankreich bekannt – unter dem Namen seiner Erfinderin: eben Tarte Tatin.
Bei uns zuhause sind Apfelkuchen immer sehr beliebt, und da dieses Rezept auf dem Blog und in meiner Küche fehlte, bat ich eine liebe Freundin um ihr schnelles Rezept und wagte mich an die Zubereitung eines extrem einfachen, aber sehr köstlichen Kuchens.
Wenn auch ihr Apfeldesserts liebt und es mit mir ausprobieren möchtet, hier ist mein Rezept – ich bin sicher, ihr werdet es beim ersten Bissen lieben. Bevor ihr jedoch in die Küche geht, erinnert euch: wenn ihr über neue Rezepte informiert bleiben wollt, könnt ihr meiner Facebook-Seite (hier) und meinem Instagram-Profil (hier) folgen.
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- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Ruhezeit: 1 Tag 6 Stunden
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Portionen: 4-5 Personen
- Kochmethoden: Backofen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten
- 130 g Weizenmehl (Tipo 00)
- 35 g Olivenöl (extra vergine) (oder Butter)
- 50 g Wasser
- 1 Prise Salz
- 4 grüne Äpfel
- 2 Esslöffel brauner Zucker
- 1 Teelöffel gemahlener Zimt (gehäuft)
- 1 Zitrone (Bio, Saft und Schale)
- 30 g Butter
- 30 g brauner Zucker (zum Bestreuen)
- Backform Ø 22 cm
- Backpapier
Tarte Tatin – einfaches und schnelles Rezept: Zubereitung…
Beginnt mit der Zubereitung des pasta matta-Teigs; während dieser ruht, bereitet ihr die Füllung zu.
Gebt Mehl, Öl, Wasser und eine Prise Salz in eine Schüssel, arbeitet alles zusammen und knetet, bis ein elastischer und homogener Teig entsteht.
Falls der Teig durch das Öl nur schwer elastisch wird, gebt noch ein oder zwei Esslöffel Wasser hinzu.
Habt ihr einen glatten, klumpenfreien Teig, formt eine Kugel, bestreicht sie mit etwas Olivenöl und wickelt sie in Frischhaltefolie.
Lasst den Teig bei Zimmertemperatur (wenn es nicht heiß ist) für dreißig Minuten ruhen.
Während der Teig ruht, widmet euch der Füllung.
Schält die Äpfel, viertelt sie, entfernt das Kerngehäuse und schneidet dann jedes Viertel in 8 gleichmäßige Scheiben.
Ich verwende aus Bequemlichkeit und um gleichmäßige Scheiben zu erhalten einen praktischen Apfelschneider.
Gebt die Apfelscheiben in eine Schüssel, fügt den Zitronensaft hinzu und mischt, ergänzt die geriebene Schale, 1–2 Esslöffel Zucker je nach Süße der Äpfel und Zimt nach Belieben.
Vermengt alles gut.
Legt den Boden einer runden 22-cm-Form mit Backpapier aus, streut den braunen Zucker darüber und arrangiert die Apfelscheiben fächerförmig: zuerst mit der runden Seite nach unten auf dem Boden, und um Lücken zu füllen, steckt die restlichen Scheiben mit der kantigen Seite dazwischen.
Achtet darauf, dass keine Lücken bleiben.
Verteilt kleine Butterstücke auf den Äpfeln.
Rollt den Mürbeteig (pâte brisée) aus und bedeckt die Äpfel damit; schlagt die Teigränder nach innen um. Ihr sollt einen Rand formen, der beim Stürzen die Füllung halten kann.
Backt im vorgeheizten Ofen bei 180°C für 45 Minuten.
Stellt die Form für die ersten zehn Minuten auf den Ofenboden, danach auf die mittlere Schiene.
Wenn die Oberfläche während des Backens zu dunkel wird, bedeckt sie mit Alufolie.
Nehmt die Form aus dem Ofen, lasst sie zwanzig Minuten unter einem Baumwolltuch leicht abkühlen, und stürzt den Kuchen dann mit einem schnellen, aber vorsichtigen Schlag auf einen geeigneten Teller.
Serviert die Tarte warm oder bei Raumtemperatur; nach einigen Stunden Ruhe schmeckt sie noch besser.
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– Karottenkuchen mit Joghurt und Äpfeln;
Bewahrt die übrig gebliebene Tarte Tatin einen Tag bei Raumtemperatur auf, legt sie danach in den Kühlschrank und verzehrt sie innerhalb von zwei Tagen.
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