Zarter Schweinenackenbraten, zuerst im Topf geschmort und anschließend im Ofen gebacken. Dieses traditionelle Großmutters-Rezept für einen zarten Schweinebraten gehört sicherlich zu den schmackhaftesten, zartesten und saftigsten Bratenarten. Der Schweinenacken bleibt nämlich —dank der marmorierten Fettanteile an den richtigen Stellen—zart und verleiht dem fertigen Gericht einen reichen und unverwechselbaren Geschmack. Wenn der Schweinenacken nach diesem ganz einfachen Rezept zubereitet und mit einer würzigen Sauce serviert wird, wird das Gericht zu einer eleganten Speise, die sich auch für Feiertage und den Sonntagsbraten eignet. Den Schweinenacken im Topf – hier mit Bier oder Wein nach Belieben – zu garen ist ganz leicht, das Ergebnis ist garantiert und da dieser Zuschnitt recht preiswert ist, könnt ihr damit ein köstliches Fleischgericht für Festtage mit geringem Aufwand zubereiten. Der köstliche Nackenbraten, den ihr auf dem Foto seht, wird zubereitet, indem ihr das Fleisch mit Salz und Kräutern einreibt, es mehrere Stunden im Topf schmort und dann im Ofen kurz überbacken. Die begleitende Sauce, die am Ende der Garzeit zubereitet wird, verleiht dem Nacken einen einmaligen und harmonischen Geschmack, den ihr unbedingt probieren solltet. Seid ihr bereit, mit mir in die Küche zu kommen und zu entdecken, wie dieser zarte Schweinenackenbraten gelingt? Hier sind die Schritte für das Rezept, doch bevor ihr an den Herd geht, schaut euch gern das Rezept für die Coppa di maiale al vino bianco und das Rezept für die Coppa di maiale alla birra an. Ich erinnere euch auch daran, dass ihr, wenn ihr über neue Rezepte informiert bleiben wollt, meiner Seite auf Facebook und meinem Profil auf Instagram folgen könnt.
Schau dir auch an:
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Ruhezeit: 30 Minuten
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Portionen: 8
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten für einen zarten Schweinenackenbraten
- 2.8 kg Schweinenacken (Coppa / Capocollo)
- 400 g weiße Zwiebeln
- 150 g Karotte
- 5 g Salz
- 10 g Zucker
- 10 Körner schwarzer Pfeffer
- 10 g gemahlener schwarzer Pfeffer
- 6 Blätter Lorbeer
- 2 Zweige Rosmarin
- nach Bedarf Minze (frisch)
- 1 Prise Oregano (getrocknet)
- Zitronenschale (Bio, eine ganze)
- 2 Zehen Knoblauch
- nach Bedarf Olivenöl extra vergine
- 200 g Kochsahne
Ausrüstung
- Schmortopf
- Backofen
So gelingt der zarte Schweinenackenbraten
Gebt alle Gewürze, die aromatischen Kräuter, den Knoblauch, den Zucker, das Salz und die Zitronenschale in den Behälter des Mixers. Püriert alles, bis eine homogene Mischung entsteht, und massiert diese gut in das Fleisch ein.
Bunden das Fleisch, damit es beim Garen nicht auseinanderfällt, und lasst es 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.
Legt das Fleischstück in den Topf, in dem ihr etwas Öl erhitzt habt, und bratet es von allen Seiten kräftig an, so dass es sich verschließt.
Reduziert die Hitze, gebt ein Glas Wasser dazu, die geschälten und gewürfelten Karotten und Zwiebeln und lasst das Ganze mindestens für zwei Stunden und 15 Minuten schmoren; normalerweise sollte kein zusätzliches Wasser nötig sein außer diesem und dem, das vom Fleisch abgegeben wird.
Das Fleisch gart etwa 1 Stunde pro kg. Ihr könnt die Kerntemperatur mit einem Kochthermometer messen und aufhören, wenn es 80°C erreicht hat. Bei diesem Fleischtyp könnt ihr aber ruhig etwas darüber hinausgehen, das verursacht keine Probleme und das Fleisch bleibt trotzdem zart und saftig.
Vermeidet während des Garens, das Fleisch mit einer Gabel oder anderen Utensilien zu durchstechen, damit die Säfte im Braten bleiben. Schmeckt bei Bedarf mit zusätzlichem Salz ab, falls die anfängliche Würzmischung nicht ausreicht.
Nehmt nach der Garzeit den Braten heraus und legt ihn auf ein großes Backblech. Bratet ihn im Ofen bei 200°C für 15–20 Minuten fertig und wendet ihn dabei zur Halbzeit.
Gebt den Bratensatz in den Mixer und fügt die Sahne hinzu. Püriert alles, um die Begleitsauce zu erhalten.
Schneidet das Fleisch mit einem langen, scharfen Messer mit glatter Klinge in Scheiben und serviert es mit der vorbereiteten Sauce.
Bewahrt Reste des Fleisches im Kühlschrank gut verschlossen in einem luftdichten Behälter auf und verzehrt sie innerhalb von 24 Stunden; sie werden jedoch nicht mehr ganz so gut schmecken wie frisch zubereitet.
Ich rate davon ab, den Braten mehr als 1 Stunde im Voraus vorzubereiten; in jedem Fall sollte er im warmen Topf und nicht im Ofen aufbewahrt werden.
Wenn du über meine Rezepte auf dem Laufenden bleiben möchtest, folge mir auf:
Von hier aus kannst du zurück zur STARTSEITE und die neuen Rezepte entdecken!

